HUM Posted February 13 Share Posted February 13 Hallo Zusammen hatte die Woche mal auf youtube ZAM´s Channel angesehen , der schraubt gerade anner T3... ,ganz amüsant 😁 Da kam zur Sprache, das Kreuzgelenk und das Stützlager in der Schwinge und dass das Kreuzgelenk gepresst werden sollte ?! Ich hatte diesen Winter die Schwinge raus und habe alles mal wieder sauber gemacht und geschmiert incl. Kreuzgelenk .. Das Kreuzgelenk war nicht eingepresst sondern ging satt raus wie z.B. eine Radachse .. Das Video gestern hat mich zweifeln lassen .. und hier die Fragen an die Crack´s - das Kreuzgelenk geht nur in eine Richtung in das Stützlager , und zwar da wo die Passung angedreht wurde ?! anders herum passt das glaube ich nicht ... ?! bei mir seit dem letzten Ausbau und Tausch des Stützlagers wegen Pulverung der Schwinge vor ca. 15t. KM ist Stand wie oben, geht satt rein aber nicht gepresst war damals so und auch jetzt so.. - wenn das Bedenklich sein sollte , ab wann sollte man das Gelenk und das Stützlager tauschen ? In den Handbüchern steht man müsse das Lager warm machen und das Kreuzgelenk kalt , dann eindrücken.. war bei mir nicht nötig sondern ging satt rein ... klar wenn das ausgeleiert ist dreht sich das Kreuzgelenk im Lagerinnenring und geht übern Jordan. LG Uli Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
gersheim-guzzi Posted February 13 Share Posted February 13 Beim Einbau eines neuen kreuzgelenk und Lager sollte das Lager erwärmt und das kreuzgelenk einige Zeit im Gefrierfach verbracht haben, zuerst das Lager mit neuem Sicherungsring montieren dann das kreuzgelenk in das Lager stecken durch abkühlen des Lagers und langsames erwärmen des Kreuzgelenk sitzt es dann fest im Lager, inzwischen gibt es auch schon Kreuzgelenke mit beidseitigem Paßmass,da kann man auch die andere Seite lagermäßig benutzen Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
HUM Posted February 13 Author Share Posted February 13 vor 5 Stunden schrieb gersheim-guzzi: Beim Einbau eines neuen kreuzgelenk und Lager sollte das Lager erwärmt und das kreuzgelenk einige Zeit im Gefrierfach verbracht haben, zuerst das Lager mit neuem Sicherungsring montieren dann das kreuzgelenk in das Lager stecken durch abkühlen des Lagers und langsames erwärmen des Kreuzgelenk sitzt es dann fest im Lager, inzwischen gibt es auch schon Kreuzgelenke mit beidseitigem Paßmass,da kann man auch die andere Seite lagermäßig benutzen Hallo Danke für den Support... ab wann aber sollte man Lager und Gelenk zusammen wechseln ? Bei mit hat es weder Vibrationen,noch orgelt es, noch ist es da laut .... wie immer Gutes Rad teuer.... Grüsse Uli Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
K.Wein Posted February 13 Share Posted February 13 Ab 50-70000km würde ich schon mal nachschauen. Kann man bedingt auch bei aufgebocktem Hinterrad über das Verdrehspiel kontrollieren. Da spielt aber auch die Verzahnung des Hinterrades mit. Bei meiner Mille war das Kreuzgelenk bei 70000km völlig hinüber und ich habe keinerlei Geräusche wahr genommen wohl aber großes Spiel am Hinterrad. Wenn Lager oder Kreuzgelenk defekt sind, würde ich Beides wechseln. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
gersheim-guzzi Posted February 13 Share Posted February 13 Zunehmendes Spiel im Hinterrad ist ein eindeutiges Zeichen für Verschleiß an Kreuzgelenk oder Lager, Geräusche oder Vibrationen müssen nicht unbedingt auftreten, das beste ist öfter mal das Hinterradspiel bei aufgebockten Motorrad mit eingelegten Gang zu kontrollieren Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
HUM Posted February 14 Author Share Posted February 14 Hallo OK IC, werde ich kontrollieren. vielen Dank 👍 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Guzzi-Günni992 Posted February 14 Share Posted February 14 Am 13.2.2026 um 08:20 schrieb HUM: Hallo Zusammen Da kam zur Sprache, das Kreuzgelenk und das Stützlager in der Schwinge und dass das Kreuzgelenk gepresst werden sollte ?! In den Handbüchern steht man müsse das Lager warm machen und das Kreuzgelenk kalt , dann eindrücken.. war bei mir nicht nötig sondern ging satt rein ... klar wenn das ausgeleiert ist dreht sich das Kreuzgelenk im Lagerinnenring und geht übern Jordan. LG Uli Eine richtige Presspassung wird und kann das nicht sein, da das Lager definitiv zuerst in die Schwinge muss und dann das Doppelkreuzgelenk in das Lager. Zum "pressen" hat man da überhaupt keine Chance, da das Doppelkreuzgelenk bei "Druck einfach ausweicht" und wenn der Lagersitz am Kreuzgelenk nur minimal "schief" zu der "Bohrung" des Lagers steht, dann geht das niemals zusammen. Zwischen passt "satt" in einander und geht "Gefühlt" nicht ineinander liegen in der "Überdeckung" der Passung (Ist Maß Bohrung, Lagerinnendurchmesser, zu Ist Maß Durchmesser am Gelenk) mitunter nur 0,01 / 0,02mm "enger". Deshalb hilft dann etwas erwärmen bzw. das Gegenstück abkühlen, damit es montierbar wird. Satt schließend würde ich als gut befinden, die "Ausrichtung" des hinteren und dem Vordern Teil des Kreuzgelenkes erfolgt im Betrieb sowieso über die Verzahnung, Kardanwelle / Getriebewelle. Die Kreuzgelenke sind eigentlich auch ausreichend Dimensioniert, Ursache für defekte ist eher, das die Abdichtung der Lagerungen der Kreuze nicht dicht ist, das heiße Fett ausläuft, die Nadellager trocken laufen und dann defekt gehen. Dagegen gibt es eine einfache Abhilfe: Die Manschette zw. Getriebe und Schwinge muss dafür dicht sein (sollte dieses auch sein, damit kein Wasser / Schmutz eindringen kann). Die Manschette am Getriebe lösen und einige Kubikzentimeter Getriebeöl in den Raum des Kreuzgelenk einfüllen. Das wird beim fahren herum geschleudert, schmiert die Lager des Doppelkreuzgelenkes und die Verzahnung Gelenk / Kardanwelle / Getriebewelle. MfG Günter Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
VGSP 14 Posted February 14 Share Posted February 14 Also bei meiner SP hatte das neue Kreuzgelenk im neuen Stützlager durchaus Preßpassung. Tips zum Einbau fand ich damals im "roten" Forum. Das Kreuzgelenk wurde stramm in ein Blatt Papier eingerollt (dadurch versteift) und kam zusammen mit dem Stützlager für eine Nacht ins Tiefkühlfach. Am nächsten Tag die Schwinge im Backofen erhitzt, das Stützlager eingesetzt und zusammen nochmal kurz in den Backofen. Der Trick war dann die durch Schwinge und Stützlager durchgeschobene Kardanwelle. Auf das vordere Ende wurde das Kreuzgelenk aufgesteckt und zusammen rückwärts in das Stützlager geschoben, wobei man am hinteren Ende der Kardanwelle sehr genau mittig führen konnte, daß das Kreuzgelenk nicht verkantet. Zum Schluß genügten zwei leichte Klopfer mit dem Plastikhammer auf das (versteifte) Kreuzgelenk und es war bis auf Anschlag im Stützlager. Das ging erstaunlich einfach... Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
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