Schönes Foto ,
so eines gibt es von meinem ersten Motorrad auch, allerdings mit meiner Schwester drauf...
Ich habe mit 14 Jahren auch eine DKW bekommen, eine RT 175, Baujahr 1954, deren Vorbesitzer, einem Reporter, von seinem Arzt - meinem Vater - das Motorradfahren aus gesundheitlichen Gründen verboten wurde. Mein alter Herr durfte die DKW dann auch gleich mitnehmen... Als ich dann mit 17 Jahren den Führerschein machte - 1 und 3 zusammen für 1200 DM, kam ich dann mit den Pflichtfahrstunden aus (die DKW und ich hatten vorher schon große Teile der Lüneburger Heide bereist;-). Sie war ungeheuer robust und zuverlässig, und ihren Klang vermisse ich heute noch. Meine nächste wurde eine ergraute Kawasaki Z1000 ST, der Kardantourer, sportlich umgebaut, aber schon mit 96tkm auf der Uhr. Leicht und handlich geht anders, aber die nächsten 80000 Kilometer wurde sie nicht abgemeldet. Sommer wie Winter durch halb Europa, und mit jedem der wenigen Schäden, die die Kawa hatte, bin ich nach Hause gekommen. Nachdem mich ein Auto von der GPZ 900R eines Kumpels geschossen hat, war mit Motorradfahren für die Dauer der Kükenaufzucht Schluß und die Kawa wurde verkauft. Nachdem mit der Ehe dann auch irgendwann Schluß war, hatte ich das Glück, eine Frau zu finden, die mehr Verständnis dafür aufbrachte, daß das Motorradvirus nunmal nicht heilbar ist... Erster Versuch: eine Yamaha DT 125 zum Restaurieren und als Spielzeug. Da habe ich alles an PS eingebaut, was möglich war und das Ding als Motorrad zugelassen. Ging gut, die Lütte, war aber nichts Halbes und nichts Ganzes, vor allem, wenn man knapp 1,90 m misst und > 50 Jahre alt ist. Zweiter Anlauf: eine Yamaha XJ600 mit Brandschaden und Standschäden für geschenkt. Die ging nach zwei Wochen Schrauben zum TÜV und ich fahre sie heute noch. Im August gebe ich sie an eine Freundin weiter, die gerade das Patent macht, und dann werde ich als mein voraussichtlich letztes Motorrad die Guzzi zulassen. Bis dahin steht sie zugedeckt in meiner Werkstatt.