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Lutz

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    Lutz
  • bikes
    Mille GT
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    Nürnberg

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  1. Ende gut - alles gut! Ein schöner kurzweiliger Reisebericht, danke fürs Mitnehmen 👍
  2. Gute Reise, gesunde Rückkehr und dazwischen viele schöne Eindrücke! Bin gespannt auf die Zwischenberichte.
  3. Zur Info für Alpentourer ! Das Land Tirol macht die Brenner-Bundesstraße B182 an Wochenenden für den Durchgangsverkehr ab 20. Juni bis Mitte September 2019 dicht: https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/artikel/lh-platter-fahrverbote-auf-landesstrassen-als-notmassnahme-gegen-massiven-ausweichverkehr/
  4. Lutz

    Tirol

    Schöner Bericht, ich würde am liebsten gleich ins Friaul starten. Bei Namen wie Passo del Cason di Lanza, Sella Carnizza, Lago di Ca´ Selva, Monte San Simeone, Panoramica delle Vette usw. zuckt meine Gashand. Aber ich muss Manfred widersprechen: *Ironiemodus ein* Fahrt da bloß nicht hin, die Gegend ist öde, die Leute unfreundlich und die Strassen greislig! (sonst wollen alle dahin und dann ists vorbei mit der Beschaulichkeit) *Ironiemodus aus*
  5. Das wird mit ziemlicher Sicherheit die Schaltfeder (Pos.A) sein, das Teil kostet keine fünf Euro , aber zum Wechseln muss das Getriebe raus und geöffnet werden.
  6. Vorwort Frühkindliche Prägung: Der Weg zum Kindergarten führte über einen Bahnübergang, der immer gerade dann geschlossen wurde wenn meine Mutter mit mir ankam. Schon das Schließen der Schranken mit dem damals üblichen mechanischen Leutewerk faszinierte mich, war aber nichts im Vergleich zur kurze Zeit später vorbeibrausenden Dampflok. Jedes Mal aufs Neue war ich wie gebannt. Wahrscheinlich schon da habe ich mich mit dem Bazillus Eisenbahn infiziert. Der Schrankenwärter prophezeite meiner Mutter: "Der wird mal Eisenbahner!" Er hatte Recht. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Anfang Juni 2019, Gelegenheit für eine Lonely Rider Tour, es müssen ja nicht immer die Alpen sein. Also brach ich auf in meine alte Heimat Sachsen, dort dampft es noch an einigen Orten. Mehrere Schmalspurbahnen (Spurweite 750mm) verkehren noch fahrplanmäßig mit Dampflok bespannt als Touristenattraktion und einige Museumsbahnen bieten Fahrten an ausgewählten Terminen. Quer durch die Oberpfalz ging es zunächst nach Tschechien, über Cheb nach Sokolov. Das Falkenauer Becken (Sokol = Falke) ist eine arg geschundene Tagebau-Mondlandschaft, abstoßend und faszinierend zugleich: Falkenauer Becken Nun ging es das Erzgebirge hinauf, über Bozi Dar und den Wiesenthaler Pass fiel ich in Sachsen ein, erstes Zwischenziel war Oberwiesenthal, Endpunkt der Fichtelbergbahn. Leider war ich ein wenig spät dran, habe gerade noch einen abfahrenden Zug hinunter nach Cranzahl filmen können. Nur ein paar Kilometer weiter liegt Jöhstadt, Endpunkt der Preßnitztalbahn - eine erstklassige Museumseisenbahn! Die Strecke hinunter nach Wolkenstein war bis Mitte der 1980er Jahre in Betrieb und wurde dann abgebaut. Nach der Wende hat ein Verein das obere Teilstück von Jöhstadt bis Steinbach wieder aufgebaut und ganze Arbeit geleistet! Jöhstadt Lange hielt ich mich nicht auf, denn mein Tagesziel lag noch ein ganzes Stück entfernt an der Elbe. Ich verließ das Erzgebirge und erreichte am Nachmittag bei fast schon unerträglicher Hitze die Kleinstadt Radebeul vor den Toren Dresdens. Im Ortsteil Altkötzschenbroda schlug ich mein "Basislager" auf. Altkötzschenbroda Radebeul war nicht von ungefähr mein Ziel, denn auch hier dampft es (sogar zweimal, aber davon später). Eine Fahrt mit der Lößnitzgrundbahn, die von hier aus über Moritzburg nach Radeburg führt war der Tagesabschluß. Gemächlich stampfte das Züglein durch die Stadt, dann an Weinbergen vorbei und schlängelte sich im engen Tal der Lößnitz aufwärts bis zum Dippelsdorfer Teich, der auf einem Damm überquert wird. In Moritzburg hatte ich genug Zeit um das bekannte Jagdschloß von August dem Starken zu besuchen, bevor es mit der Bimmelbahn zurück nach Radebeul ging. Schloß Moritzburg Am nächsten Tag hatte die Mille GT frei. Per Pedes ging es an die Elbe hinunter, denn auch da dampft es noch: Die Sächsische Dampfschifffahrt besitzt neun historische Raddampfer, die größte derartige Flotte der Welt. Ich ging in Radebeul an Bord des Glattdeckdampfers "KRIPPEN" und fuhr entlang der Sächsischen Weinstraße bis zum Endpunkt in Seußlitz - eine ganz gemächliche Art des Reisens (neudeutsch heiß es ja wohl "entschleunigt"(was für ein Schei....wort!)) Auch hier faszinierende alte Technik, eine oszillierende Zweizylinder-Dampfmaschine: Nach knapp einer Stunde Fahrt tauchte die Silhouette von Meißen mit Dom und Albrechtsburg auf und weiter ging es an den Weinbergen des nördlichsten deutschen Weinanbaugebietes entlang der Endstation Seußlitz entgegen. Meißen Wendepunkt Seußlitz Nach einer Pause in einem Weingut ging es die gleiche Strecke zurück, es war ein ganz entspannter Tag. Tag drei, die Rückfahrt. Frühzeitig verließ ich das Elbtal, machte einen groooßen Bogen um Dresden (ist zweifellos eine der schönsten Städte Deutschlands, aber während des morgendlichen Berufsverkehrs genauso besch... wie alle anderen Metropolen) und fuhr aufs Osterzgebirge hinauf, die Weißeritztalbahn wollte ich auch noch mitnehmen - und ich hatte Glück: Im Bahnhof Schmiedeberg war ein Arbeitszug zur Unkrautbekämpfung unterwegs, bespannt mit einer Länderbahnlok der Gattung Sächs. IV K, die sonst nur für Sonderzüge zum Einsatz kommt: Auf kleinsten Straßen übers Osterzgebirge erreichte ich schließlich wieder die Kammlage, fuhr bei Reitzenhain hinüber nach Tschechien und auf dem Kamm entlang in Richtung Klinovec / Keilberg, mit 1248 m der höchste Berg im Erzgebirge, der Gipfel ist genau wie der gegenüberliegende Fichtelberg (1214 m) anfahrbar. Irgendwo am Erzgebirgskamm, die Wolkendecke verheißt nichts Gutes Mein Vorhaben, den Fichtelberg noch anzufahren ließ ich ganz schnell fallen, eine schwarze Wolkenwand zog ziemlich flott die Hänge hinauf, Blitz und Donner im Sekundenabstand ließen es geraten erscheinen sich schleunigst vom Acker zu machen! Beinahe fluchtartig verließ ich die Kammregion in Richtung Karlovy Vary und nahm sogar die Autobahn bis Cheb, denn auch auf tschechischer Seite sah es nach Unwetter aus. Rückkehr nach Deutschland bei Waldsassen und auf bekannten Pfaden zurück nach Nürnberg, trocken angekommen - alles bestens! Und auch die Mille GT ist gelaufen wie immer - ist halt ein braves Roß! ... ein Filmchen gibts auch:
  7. Danke fürs Mitnehmen, da kommt doch gleich wieder Fernweh auf Gr. lutz
  8. Frage: tropft es im Stand / bei stehendem Motor? Dann ist schlicht und ergreifend zuviel Getriebeöl drin, die Kupplungsdruckstange sitzt ein ganzes Stück über dem Ölspiegel im Getriebe.
  9. Einen schönen Reisebericht habt ihr zwei da verfasst, danke.
  10. Lutz

    750, 850 oder 1000

    Hallo Jan, anhand der Buchstabenkombination vor der Rahmennummer kannst du das Modell identifizieren: V750 Sport - VK 750 S - VK 1 750 S3 - VK 2 850 T - VC 850 T3 und T4 - VD 1000 SP - VG Über den eingebauten Motor sagt dies aber nichts aus, die Motoren aller dieser Modelle passen in den Rahmen, die Befestigungspunkte sind identisch - selbst die Motoren mit den "eckigen" Zylindern ab 850 T5 / 1000 SPII / California II passen - Baukastenprinzip. Äußerlich sehen die Motoren gleich aus, unterschiedlich sind Hub und Zylinderbohrung.
  11. Lutz

    Reise beginnt

    Da isses! Die Burg im Hintergrund heißt übrigens Gallenstein 😀
  12. God aften, HMB Guzzi in Röttenbach / Bayern ist eine gute Adresse für die klassischen Guzzi-Modelle, Versand nach Dänemark dürfte kein Problem sein: https://hmb-guzzi.de/
  13. Lutz

    Reise beginnt

    Viel Spaß und gute Reise! Und nach der Rückkehr bitte einen Reisebericht.
  14. Das ist auf jeden Fall ein Riss, ist die übliche Stelle an der die Tonti-Rahmen nach vielen Jahren reißen - warum auch immer! Lass es jemanden schweißen der das kann, das hält!
  15. Servus Guzzi-Resi, das Italotreffen am Ellerberg-Stübla gibts noch, seit drei (?) Jahren mit neuem Wirt. Es findet dieses Jahr am 16. Juni ab 08:00 Uhr statt. Hier ein Clip von 2016:
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