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Lutz

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    Lutz
  • bikes
    Mille GT
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    Nürnberg

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  1. Lutz

    750, 850 oder 1000

    Hallo Jan, anhand der Buchstabenkombination vor der Rahmennummer kannst du das Modell identifizieren: V750 Sport - VK 750 S - VK 1 750 S3 - VK 2 850 T - VC 850 T3 und T4 - VD 1000 SP - VG Über den eingebauten Motor sagt dies aber nichts aus, die Motoren aller dieser Modelle passen in den Rahmen, die Befestigungspunkte sind identisch - selbst die Motoren mit den "eckigen" Zylindern ab 850 T5 / 1000 SPII / California II passen - Baukastenprinzip. Äußerlich sehen die Motoren gleich aus, unterschiedlich sind Hub und Zylinderbohrung.
  2. Lutz

    Reise beginnt

    Da isses! Die Burg im Hintergrund heißt übrigens Gallenstein 😀
  3. God aften, HMB Guzzi in Röttenbach / Bayern ist eine gute Adresse für die klassischen Guzzi-Modelle, Versand nach Dänemark dürfte kein Problem sein: https://hmb-guzzi.de/
  4. Lutz

    Reise beginnt

    Viel Spaß und gute Reise! Und nach der Rückkehr bitte einen Reisebericht.
  5. Das ist auf jeden Fall ein Riss, ist die übliche Stelle an der die Tonti-Rahmen nach vielen Jahren reißen - warum auch immer! Lass es jemanden schweißen der das kann, das hält!
  6. Servus Guzzi-Resi, das Italotreffen am Ellerberg-Stübla gibts noch, seit drei (?) Jahren mit neuem Wirt. Es findet dieses Jahr am 16. Juni ab 08:00 Uhr statt. Hier ein Clip von 2016:
  7. Meine erste "richtige" Tour zum Saisonbeginn führte mich - wie fast immer - in die Fränkische Schweiz, von Nürnberg aus ein Katzensprung. Sie liegt in Oberfranken und umfasst die Landkreise Bayreuth, Bamberg und Forchheim. Obwohl ich mich da öfter `rumtreibe finde ich immer noch neue schöne Strecken, die Straßen fast überall in Bestzustand, Karte oder Navi sind da eher hinderlich. Als Einstieg wählte ich diesmal Obertrubach - und schon war ich mittendrin in der bizarren Felslandschaft: Auf kleinen und kleinsten Ortsverbindungsstraßen - bergauf, bergab und mit vielen Kurven ohne feste Route ging es weiter, Hauptsache genügend Sprit im Fass, Tankstellen gibt es nicht allzu viele. Um diesen Ort mache ich allerdings immer einen großen Bogen: Viele der Felsen sind hoch über den Tälern von Burgen und Burgruinen gekrönt, wie hier Burg Rabenstein bei Oberailsfeld: Schließlich erreichte ich Pottenstein, die Kleinstadt liegt in einem Talkessel an der Püttlach, umringt von malerischen Felsformationen: Abwechslungsreich ging die Fahrt weiter, kurvige Schluchten, kurze und zum Teil heftige Steigungen wechseln sich mit Hochflächen ab, die einen weiten Blick ins Land und über verstreute Ortschaften erlauben: Besonders schön ist die Fahrt durchs Püttlachtal, beidseitig von fast senkrechten Sandsteinformationen begrenzt und ein Blickfang sind die bizarren Felsformationen in Tüchersfeld: Über Waischenfeld und die "Applaudierkurven" bei Nankendorf (hier wird oft geblitzt und wegen der vielen Heizer droht ein Fahrverbot) erreichte ich schließlich meinen Wendepunkt, den Bikertreff an der kleinen Privatbrauerei "Kathi-Bräu" im OT Heckenhof von Aufseß, diese Gemeinde hält einen Weltrekord: Auf die knapp 1300 Einwohner kommen vier(!) Brauereien - Bierparadies Oberfranken. Für einen ganz normalen Werktag war es mächtig voll: Nach ausgiebiger Kaffee- und Kuchenpause wurde es Zeit für die Rückfahrt, (Um-)wege zurück nach Nürnberg gibt es reichlich. Kurzstrecke zum Kathi-Bräu hin und zurück rund 130 km, bei mir sind es immer deutlich über 200 km. So, falls ich nun dem einen oder anderen Appetit auf dieses schöne Stück Deutschland gemacht habe - Übernachtungsmöglichkeiten aller Kategorien gibt es genügend - vom einfachen Dorfgasthof mit deftiger fränkischer Küche (nix für Kalorienzähler) bis zur Fünf-Sterne-Wellnessoase - und außerhalb der Hauptreisezeit auch problemlos vor Ort zu finden. Mein Tipp fürs Touren: Navi ausschalten oder nur aufzeichnen lassen, einfach den Tälern folgen und nach Lust und Laune rechts oder links abbiegen - so findet man die schönsten Strecken! Und das Mopped gerne auch mal einen Tag stehen lassen und wandern - es lohnt sich! ...und noch ein Nachtrag: Entgegen einem verbreiteten Irrtum benötigt man in der Fränkischen Schweiz keine Schweizer Franken als Zahlungsmittel. Gr. Lutz
  8. Servus Helge, schön dass du auch dieses Jahr wieder "on the road" bist und schön mal wieder einen von deinen Reiseberichten zu lesen - noch dazu aus einer Gegend, die ich "Ut mine Stromtid" kenne, um es mal mit Fritz Reuter zu sagen. Die Müritz ist schon eine tolle Ecke und der Teterower Bergring war jedes Jahr zu Pfingsten mit meinen Freunden Pflichtveranstaltung - jedenfalls bis 1990. Da ist ein guter Kumpel von uns beim Rennen tödlich verunglückt - wir sind nie mehr hingefahren. Gr. Lutz
  9. Hier gibts die Teile auch, HMB Guzzi in Röttenbach ist `ne gute Adresse: https://hmb-guzzi.de/Gummi-und-Schlauch Zugegeben, es ist `ne Sch... Frickelei die Dinger zusammenzubauen, Warmmachen bringt nix, die Teile sind ratz-fatz wieder kalt, leicht einölen an den Anschlüssen funktioniert besser. Mein Tipp: Bau die Batterie aus und schraub den vorderen Batteriehaltegummi weg, dann kannst du das komplette Luftfiltergehäuse ein Stück nach hinten verschieben.
  10. Zwischen die beiden Zähne bei der OT-Markierung der Schwungscheibe gehört der Zahn der Kupplungsdruckscheibe mit dem "Körnerschlag" (rot markiert): Schau mal unter "How to - Anleitungen" hier im Forum, da gibts ein Video dazu.
  11. Leute, nicht immer gleich den Super-GAU annehmen, KW- und Getriebesimmerring würd ich erstmal hinten an stellen. Ob es Motor- oder Getriebeöl ist was da "tropft" erkennt man am Geruch, Getriebeöl stinkt. Besagte Welle ist der Schaltautomat, ist ein kurzes Teil welches auf seiner gesamten Länge nur von der Bohrung im hinteren Getriebedeckel geführt wird. Das Teil liegt oberhalb des Ölspiegels vom Getriebes - da kommt nur aufgeschleudertes Öl hin. So sieht das Teil aus: In der Bohrung im Getriebedeckel ist eine umlaufende Nut, da sitzt ein O-Ring drin (Position A im 2.Foto bzw. Pos. 12 in der Schnittdarstellung von Lozärn), der härtet mit der Zeit aus - und dann "tropft" es halt. Wenn es nur gelegentlich ein Tropfen ist würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen, gelegentlich abwischen und bis zum Ende der Saison damit fahren. Um den Ausbau des Getriebes wirst du dann allerdings nicht drumherum kommen.
  12. Das Würzjoch kannst du da ganz sicher einbauen, ist quasi die "Nordalternative" zur Großen Dolomitenstraße.
  13. Hallo Dirk, dein Beitrag ist ja schon etwas älter, steht deine Tour schon oder brauchst du noch Tipps? Ein Patentrezept gibt es natürlich nicht, frage 50 Leute und du bekommst 50 verschiedene Vorschläge. Da ich zu meiner ersten Alpenüberquerung ebenfalls in Norddeutschland gestartet bin (mit einer V65 von Schwerin aus, ist aber schon etliche Jahre her) könnte ich dir vielleicht weiterhelfen. Gruß aus Nürnberg Lutz
  14. Ende September 2018 - noch immer Sommer und ein paar Tage frei, Schichtdienst hat manchmal auch Vorteile - letzte Gelegenheit im Jahr für einen Alpenritt! Also Aufbruch gen Süden, etwa 200 Kilometer sind es bis die Alpen in Sicht kommen, ein konkretes Ziel hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und da ich Autobahnfahrten möglichst vermeide ging es zunächst ins Altmühltal und bei Neuburg über die Donau. Richtung Augsburg hingen zähe Schauerwolken am Himmel - das Allgäu kam somit nicht mehr in Frage. Also über die Dörfer Richtung München, teils auf regennasser Piste mit viel landwirtschaftlichem Dreck garniert - dementsprechend sah die Mille GT aus. Bei Schrobenhausen dann doch auf die A9, problemlos durch München und ein paar Kilometer weiter taucht dann die Alpensilhouette auf - immer wieder schön! Über die Kehrenstrecke der Kesselbergstraße erreichte ich schließlich den Walchensee, die Seeuferstraße ist einfach herrlich zu befahren: Weil ich bis hierher schon ziemlich viel Zeit vertrödelt hatte steckte ich mir nun endlich ein Tagesziel, schlicht und einfach über den Brenner und irgendwo bei Sterzing mein "Basislager" aufschlagen. Gedacht - getan, ohne größere Stopps über den Zirler Berg nach Innsbruck, die Alte Brennerstraße hinüber nach Südtirol. Problemlos fand ich im Tourenfahrer-Partnerhaus "Burgfrieden" ein paar Kilometer südlich von Sterzing /Vipiteno ein Quartier. Am nächsten Morgen war mein erstes Ziel eine Waschanlage, mit dem Dreck vom Vortag wollte ich nicht in die Berge fahren. Erster Fotohalt bei Franzensfeste / Fortezza, die riesigen Festungsanlagen wurden während der Zeit der k.u.k. Monarchie zum Schutz der Brennerbahn und der abzweigenden Strecke ins Pustertal errichtet: In Brixen / Bressanone verließ ich die Brennerstraße und nahm die Zufahrt aufs Würzjoch unter die Reifen, schon nach wenigen Kehren aufwärts bieten sich tolle Ausblicke übers Eisacktal, Fotostop: Kehre um Kehre, teils im Wald und teils mit tollen Bergpanoramen windet sich die zunächst bestens ausgebaute Piste aufwärts, die markante Felsformation der Aferer Geiseln taucht am Horizont auf, Fotostop: Ab dem Abzweig zum Palmschloss wird der Straße schmaler und der Belag etwas "angefressen", was die Landschaft aber zu 100% wieder aufwiegt. Der gewaltige Felsklotz des Peitlerkofel bestimmt die Szenerie. Übers wenig ausgeprägte Halsljoch (Kaffeepause) erreichte ich das Würzjoch, der Parkplatz brechend voll, also nur schnell ein paar Fotos: Auf gut ausgebauter Piste ging es nun abwärts ins Gadertal nach St. Martin in Thurn, aus und in Richtung Sella jede Menge Verkehr - also nix wie weg! Über Bruneck / Brunico gelangte ich ins Tauferer Tal, zweigte bei Mühlen / Molino di Tures ins Mühlwalder Tal ab, meinem Tagesziel entgegen - dem Neves-Stausee. Die Straße dorthin ist anfangs normal breit ausgebaut, das Tal noch wenig vom Massentourismus berührt. Ab Lappach / Lappago wird die Strecke einspurig mit Ampelregelung, an einer Schranke wird Maut / Parkgebühr erhoben, aber die paar Euro ist die Fahrt hinauf zum Stausee allemal wert. Die Staumauer ist begehbar, das Seeufer bis fast zum Talschluss befahrbar, das letzte Ende harmloser Schotter. Eingerahmt wird die ganze Szenerie von den Zillertaler Alpen: Bis auf ein paar Bergwanderer hatte ich den See für mich allein, stundenlang hätte ich mich in der Bergeinsamkeit aufhalten können - aber irgendwann musste ich doch wieder runter. Also zurück ins Gadertal und wieder hinauf aufs Würzjoch, diesmal auf der schmalen Nebenstrecke über Welschellen / Rina, auch hier Prachtblicke auf Kronplatz und Peitlerkofel: Nach der Passhöhe bog ich ab, hatte bei der Hinfahrt dort den Abzweig hinunter nach Lüsen / Luson gesehen - da musste ich runter! Ein schmales Asphaltband windet sich in einer engen und tiefen Schlucht abwärts, insgesamt 11 Holzbrücken sind dabei zu passieren, eine fantastische Strecke! Die Weiterfahrt hinüber ins Pustertal war genauso schön, schmale Straße, Kehren ohne Ende und fast kein Verkehr, so mag ich es! Von Mühlbach / Rio di Pusteria war es dann nur noch ein Katzensprung bis zu meinem Quartier. Am nächsten Tag Rückfahrt nach Nürnberg, diesmal verließ ich die Brennerstraße schon in Matrei und fuhr über Ellbögen und Patsch nach Innsbruck - mit Blick auf die bekannte Europabrücke von oben. Autobahnfrei erreichte ich am späten Nachmittag Nürnberg, kurz nachdem ich das Garagentor geschlossen hatte begann der Regen - das Wetter optimal genutzt würde ich sagen. Meine mittlerweile 31 Jahre alte Mille GT hat auch diese Tour zuverlässig gemeistert. ... und wie immer kann ich die geneigte Leserschaft zum Schluss noch mit zwei Videos beglücken nerven:
  15. Der Jeschken, das ist doch der weithin sichtbare Berg mit der eigenwilligen Turmkonstruktion drauf? Beim nächsten Ritt in der Gegend werde ich ihn mit einplanen, danke für den Tipp!
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