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Das ist einer dieser Tage der frustriert eher. Man wurschtelt den ganzen Tag herum und es sieht fast aus wie vorher. Dabei kann ich unter dem Strich eigentlich zufrieden sein. Wie befürchtet sind die Schnitte mit der Stichsäge eine Katastrophe, aber letztendlich gleichen die Winkel das wieder aus. Ich überlege noch, ob ich das verlöte. Es war nur sehr, sehr, sehr zeitintensiv die Basis der Basis der Sitzbank tatsächlich spiegelgleich hinzubekommen. 🤪
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Erst mal vielen Dank für die Hilfsangebote. 😍 Aber ich war heute einfach etwas genervt, und habe letzte Nacht sogar von dem "Problem" geträumt, das mich ausbremst! (Aber auch eine Lösung gefunden). Die Pappschablone (basieren auf dem V2A Nachbau) hat mich irritiert und war auch zu ungenau übertragen. Aber deren Aufgabe war ja eigentlich auch nur die Beschaffung des Rohmaterials zu bestimmen. Also habe ich einfach nochmal den Rahmen in Bezug zu der Alu-Platte vermessen, die ja inzwischen durch die Aufnahme eine eindeutige Position hat. Letztendlich habe ich dann doch zur Stichsäge gegriffen, die Außenkonturen gesägt und im Anschluss den Ausschnitt für das Hinterrad. Wie befürchtet gab es Toleranzen, aber zum Glück nur beim Ausschnitt innen, der ja sowieso noch verschweißt wird. Außen muss ich nur noch die Kanten glätten und bin doch sehr dicht dran, an der Spiegelsymmetrie.
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Im Moment steht die Baustelle wieder, weil ich alles im Kopf plane und "vorarbeite". Technische Zeichnungen mache ich nicht, dass ist alles nur in meinem Kopf. Und genau da hakt es gerade, weil ich ja so ein Pingel bin und nur EINE vorbereite Alu-Tafel zur Verfügung habe. 2 mm Alu kann ich mit meiner Blechschere nicht schneiden. Stichsäge ist mir zu ungenau für die Außenkonturen, ginge aber für den Innenausschnitt den der Federweg des Hinterrades braucht. Wenn ich aber den Innenausschnitt zuerst mache, ist die Gesamtkonstruktion zu labil, um die Außenkontur (womit auch immer) spiegelgenau zu schneiden. Also, Finger weg vom Innenausschnitt, es bleibt als erster Schritt nur der Außenzuschnitt. (Bis dahin, danke für das Brainstorming) Aber womit? Die Pappschablone und eine Stichsäge sind nicht genau genug. Mir wurde eine Dekupiersäge empfohlen, aber die schaffe ich mir bestimmt nicht noch an, weil ich weder einen Platz, noch weitere Verwendung dafür habe. Hat irgendwer einen Vorschlag, was ich für diese Problemlösung nutzen kann? Ich denke über ein elektrische Knabberschere nach ...
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Und nun sind wir im "Hier und Jetzt" angekommen. Das ist der aktuelle Stand der Dinge. Sitzbank_MM.mp4
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Irgendein Gewicht auflegen hilft übrigens enorm beim Ausmessen. Die Aufnahme und die Abstandshalter habe ich von der V2A Sitzbank übernommen, aber neu ausgerichtet. (So viele Abstandshalter hätte der unbekannte Erbauer mit der V2A-Basis gar nicht gebraucht, ich mit der Konstruktion aus Aluminium allerdings schon!)
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Aber bevor der Zuschnitt kommt, braucht es eine Basis. (Ich weiß, dass kein Mensch einen Seitenversatz von 0,5 mm sehen würde! Aber ich weiß auch, dass ich ständig daran denken würde, wenn ich damit fahre müsste!) Das hat gedauert!
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Dann wird Material beschafft ... (Über den Preis muss ich noch mal nachdenken, den mir mein Haus- und Hofmetallmarkt dafür abgezockt hat!)
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Was mich dann wiederum auf ganz andere Gedanken brachte ... In Alu muss das doch auch gehen! Und dann auch noch so, wie ich es haben will! Also wird erst mal mit Pappe herumexperimentiert.
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Nachdem ich den Tank dann angepasst habe, stellt sich nun die Frage nach der Sitzbank. Auf Verdacht hab ich mal auf Ebay eine 750 S / S3 Sitzbank gekauft, denn so viele gibt es ja nicht auf dem Markt. (Die werde ich schon gekürzt bekommen ...) Und da habe ich dann "Lehrgeld" im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt! Es kam ein NACHBAU auf V2A-Basis!
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Als "Show-Fotos" kommt dann dies dabei heraus. (Der Tank ist nur locker aufgelegt, später stellte sich leider heraus, dass der Tank gar nicht zu montieren war.) Die Laschen für die Rahmengummis musste ich von ca. 10 mm auf ca. 5 mm runterschleifen, weil sie am Rahmen anstießen, was ich nur mit der Flex korrigieren konnte. Damit das Heiligtum dabei nicht runterfällt, habe ich es sitzend in meinem Schoß bearbeitet, wobei mir wiederum beim drehen des Tanks auffiel, dass noch Späne im Tank von der Herstellung waren. Die Rahmengummis musste ich ebenfalls runterschleifen. Das mit den Spänen im Tank kann ich ja noch locker tolerieren. (Wo gehobelt wird, fallen nun einmal Späne) Die mangelhafte Passform allerdings nicht. Tonti-Rahmen ist Tonti-Rahmen!
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Auf der Suche nach einem langen Tank hatte ich ein preislich attraktives Angebot für einen langen Tank erhalten, allerdings von WBO und mit "Monza"-Tankdeckel. Vom "Monza"-Tankdeckel wollte ich eigentlich weg, denn der versenkte Deckel beim kurzen Tank ist ja wirklich sehr schick. Da ich mal kurzzeitig einen "warmen Regen" auf dem Konto hatte, hab ich mich dann weiterhin auf die Suche gemacht und schließlich dieses Schmuckstück erstanden das es allerdings wieder nur mit "Monza"-Tankdeckel gab. (Irgendwas ist ja immer)
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Die "Sozia-Sitzbank" war wohl nur für den TÜV-Eintrag, die ließ sich gar nicht montieren. Da musste ich erst mal alles auseinander flexen und eine Lehre bauen um das wieder passend zusammenzuschweißen.
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Um mir mein altes Kennzeichen zu sichern (ein Jahr reservieren auf das Fahrzeug geht, aber das reicht nicht) musste ich die Guzzi wieder anmelden. Zum Glück hatte ich sie kurz vor dem Brand "getüvt". Für die Versicherung hab ich dann alles zusammengestöpselt, was ich hatte und Fotos gemacht, schließlich galt die Guzzi ja als Totalschaden mit ca. 30,- € Restwert. Der Tank ist der kurze (den ich vielleicht nicht will), die Reserve-Sozia-Sitzbank für den langen WBO-Tank (der nicht mehr existiert). Hier die Bilder dazu:
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Lassen wir das erstmal mit dem Vergaser. Wir werden ja sehen was passiert. Ich sehe den Vorteil in den Hülsen darin, dass sie mehr Toleranzen ausgleichen können. Wenn es mit dem Alu nicht geht, wäre eine Quelle für Nylonstangen für mich interessanter als der 3D-Druck. Aber gehen wir etwas zurück in der Zeit, vor der Fertigung der Hülsen. Da ich nicht recht weiterkomme und immer noch auf Teile (Hülsen) warte, die ich sowieso nicht hätte brauchen können, sind mir noch ein paar Dinge aufgefallen, die man optisch noch etwas verbessern kann. Das eine war, glaube ich, mal eine Geschenkverpackung für Spirituosen, ich hoffe die ist wetterfest. Was die Hülsen für die Kontrollleuchten waren? Keine Ahnung!
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Aber zurück zum Thema. Interessanter Gedanke! Da wären ja mal die Guzzisti mit ganz alten Guzzi gefragt. Wie wurde der Vergaser thermisch gegen den Motor abgeschirmt?
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Nö, eigentlich habe ich es ausführlichst beschrieben, was passiert ist, aber ich weiß, das der Beitrag lang ist und nicht alles gelesen wird. Deshalb nochmal "copy and paste": "Ursache für den Brand war ein simpler Umfaller im Stand, aber nicht um 90° sondern um 120°, da sie seitlich hangabwärts umgekippt ist. Das hat der Zündkerzensteckerschutz nicht abfangen können, so dass die Zündkerze brach, aber das Motorrad lief immer noch im Standgas weiter. Der auslaufende Sprit hat sich innerhalb von drei Sekunden entzündet, die Maschine stand im Vollbrand. Nach 10 Sekunden ist der Tank explodiert."
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Also ab ins Regal mit dem Zeug, vielleicht brauch ich das noch für etwas anderes. Zum Glück hab ich noch anderes Rundmaterial aus Alu gefunden, aus dem man noch so gerade eben die benötigten Maße herausarbeiten kann. Wo es verbaut war, keine Ahnung, aber es war ein Stahlstift drin. (Manchmal wünschte ich mir, Dinge könnten ihre Geschichte erzählen) Da es Vollmaterial ist, muss natürlich erstmal ein 38er Loch rein ... Aber wenn man Alu und kein Nylon verbaut (was viel verzeiht) stellt sich plötzlich heraus, dass die Ansaugstutzen überhaupt nicht passgenau gearbeitet waren! Also musste ich links und rechts unterschiedlich drehen. Die Reste der Stahlstiftbohrung spielen keine Rolle, die verschwindende über meinem Ansaugstutzen herübergestülpt.
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Aber zurück zum Thema. Um die 32er Ducati-Vergaser wieder zu verbauen, brauche ich natürlich die passenden Adapter, für meine vorhandenen, geraden Ansaugstutzen. Wenn es geht wieder in Nylon, 45 auf 42, wenn ich mich richtig erinnere. Über Monate nicht lieferbar. Leider habe ich kein Rohmaterial aus Nylon finden können und keinen Lieferanten dazu. Früher hab ich so etwas bei Thyssen-Krupp in Köln einfach an der Theke kaufen können. Früher war einfach alles anders. Da könnte man noch LED oder Widerstände im Elektronikshop um die Ecke kaufen. Also selbst ans Werk. Nach der alten Regel, "Es gibt keinen Schrott, es gibt nur Material!", habe ich noch so komische Hülsen von BMX-Fahrädern gefunden und hab die dann bearbeitet. Und da stellte sich dann heraus, dass es gut war, dass die bestellten Hülsen nicht lieferbar waren. Meine Ansaugstutzen sind nämlich kürzer als die benötigte Einschublänge im Vergaser! Eine Reduktion reicht nicht, sondern es muss eine gestufte Hülse sein. (Konnte ich leider nicht an den geschmolzenen Hülsen ausmessen) 😄
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@commander Das war der einzige und berechtigte Makel an dem Film, der merkwürdige Schnitt am Ende (um den tödlichen Unfall rauszuschneiden). Ich habe die Starterszene auf Youtube übrigens geliked und prompt kam die Antwort: "Wer guckt denn heute noch DVD?" ICH GUCKE HEUTE NOCH DVD! (Und sage nur: Hatari!) @Eine Guzzi Ich bin (etwas) jünger und habe den Film x-mal gesehen. Der Begriff "gruselig", wäre das letzte, was mir dazu einfallen würde. Eher fielen mir so Sprüche ein wie: "Geht nicht gibt es nicht!" oder "Wir fangen jetzt alle zusammen an und sehen zu wie weit wir kommen." oder " Wer es versucht, kann scheitern! Wer es nicht versucht ist schon gescheitert!" oder auch der bestimmende Spruch speziell zu diesem Thema: "Auch lange Reisen beginnen mit dem ersten Schritt!" Vielleicht solltest du ihn dir noch einmal ansehen. @Dr.Mabuse Danke für die Blumen, aber so weit würde ich nicht gehen! 😂 Der Film passt schon so zu meinem Vorhaben wie es ist. Was die Stecker angeht, ja, da gibt es bessere, aber ich bin Minimalist. Wäre ich das nicht, wäre ich wie der Typ, der meine Guzzi mit dem Stapler in den Schrottcontainer schmeißen wollte ...
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Bring mich nicht auf dumme Gedanken! 😁 Was ich meinte, war natürlich die Frage, ob der Motor überhaupt anspringt. Seine letzten Takte hat dieser Motor am 08.08.2020 um 15:12 Uhr unter einer 10cm dicken Löschschaumschicht, kopfüber am Hang liegend geschlagen. Um es im Sinne der Worte von Heinrich Dorfmann (Hardy Krüger) an Frank Towns (James Steward) zu sagen: "Mr. MGNeuling! Bevor der Löschschaum die Vergaser dieses Motor verstopft hat, lief dieser ganz hervorragend! Ich wüsste nicht, warum er das nicht mehr tun sollte, wenn die Vergaser gereinigt wurden. Es sei denn, Sie hätten diese Arbeit nicht sorgfältig genug ausgeführt!"
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Die Elektrik ist im groben fertig, daher wende ich mich dem Thema Vergaser zu. Ein Bild vom Ausgangszustand lade ich bewusst nochmal hoch. Die Vergaser haben eigentlich nichts mit Guzzi zu tun, sondern stammen aus einer Ducati (ich glaube 600er Pantah). An der "Alten Schule" hab ich noch einen 750 S Besitzer getroffen, der hatte die auch drauf. Mein unbekannter Tuner hatte diese Vergaser mit Nylonhülsen befestigt, die natürlich geschmolzen waren. Das sollte noch ein lösbares Problem werden!
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Kleinen "Nebenkabelbaum" gebastelt. Gebranntes Kind scheuts Feuer ... Pluspol der Batterie IMMER gut isolieren! In einem Gespräch mit einem Guzzi-Profi über den Anschluss meines Gleichrichters (wohl aus der LM1) sagte dieser: "Watt, schon wieder ein Mopped abgebrannt? Hatte ich doch gerade. Da hat jemand aus optischen Gründen metallummantelte Benzinleitungen verbaut und die sind leider an den Pluspol gekommen!" 😳
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Die Sachse-Zündung schon mal eingesetzt, aber noch nicht eingestellt. Es fehlt ja noch einiges und das spannende ist ja, ob der Motor überhaupt anspringt. Der Name "Projekt Phönix" beruht ja auf einem meiner Lieblingsfilme "Der Flug des Phönix" mit Hardy Krüger (wie ich sicherlich das ein oder andere mal erwähnte). Die Szene, den Motor des "Phönix" zu starten ist so legendär wie der ganze Film! (Bitte nicht das Remake anschauen)
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Meine "Dicke!" Ursprünglich nur als Alltagsmopped und Soziasänfte gedacht, wächst sie mir immer mehr ans Herz. Die Gute war wirklich total runtergeritten, Kardan schrott, Federgabel schrott, Sitzbank schrott. Sie war etwas, das einfach von A nach B fährt. Mittlerweile ist sie weit mehr ...
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Alter Falter, du fragst mich Sachen! 😁 Diese Moto Guzzi 750 S3 Baujahr 1976 wurde von dem ehemaligen Besitzer (namens Specht) als Caferacer aufgebaut. Deshalb der "Specht" als Tankaufkleber Es war aber eine beauftragte Arbeit und es ist leider nicht mehr zu eruieren welcher Tuner den Motor gemacht hat, noch was dort überhaupt zusammengewürfelt wurde. Das einzige, was ich dazu sagen kann ist, dass die Frontpartie nach dem Vorläufer gestaltet wurde. (Also V7 Sport, die sind meines Wissens nicht individuell gefräst) Und das gibt es einfach so zu kaufen. Frag mal bei Stein-Dinse nach.
