Wie ich zu Moto Guzzi kam.
Nach dreißig Jahren ganzjährigen Motorradfahren merkte ich wie meine Leidenschaft einzuschlafen bekann.
Ich startete meine Laufbahn auf der Yamaha Xj 550 mit 27 Ps. Nach dem Ende des Stufenführerscheins wurde diese gegen eine Vfr 750 f ( Rc 36 ) in weiß eingetauscht.
Dieses Motorrad war eines der Besten welche ich in der Garage hatte aber irgendwie emotionslos. Nach zahlreichen anderen Bikes landete ich bei der Dl 650 V Strom.
Dieses von vielen unterschätzte Gefährt begleitete mich innerhalb kürzester Zeit pannenfrei auf über 70 000 Kilometern.
Es ergab sich das der örtliche Suzuki Händler meines Vertrauens auch Moto Guzzi Vertragshändler ist. Eines Tages bot er mir seine eigene Stelvio für eine Probefahrt an.
100 Km gefahren, die Karre auf den Hof gestellt, etwas von Rumpelkiste und ungehobelten Bock gemurmelt und mit der V Strom nach Hause gefahren.
Aber irgendwie lies mich das Erlebte nicht los kam es mir wieder in den Sinn . Weil es sich irgendwie doch anderst, cool anfühlte. Nach zwei weiteren Probefahrten wurde eine V Strom 650 gegen eine Stelvio NTX Bj 14 eingetauscht.
Das Fieber begann. Dieses Motorrad ist längst nicht so problemlos wie die Suzuki auch ist sie nicht so einfach zu fahren und sie braucht mehr Sprit, Reifen und Aufmerksamkeit.
Aber, und das war letztendlich das Auschlaggebende, sie lebt. Sie lebt beim Anlassen , sie belebt dich beim Fahren und sie steht nicht zwanzigmal an jeder Wurstbude wie das Bayrische Gegenstück.
Ich schätze dieses Motorrad sehr und jede Fahrt mit ihr entwickelt sich zu einem Vergnügen.
Es ist sehr schön eine tolle Motorradmarke wie Moto Guzzi und einen dazu passenden sehr guten Vertragshändler vor Ort zu haben.
Deshalb stehen bei der Stelvio nun auch eine V 11 Le Mans und eine Griso 1200 se Black Devil in trauter Harmonie neben einer Suzuki Gsx 1400.
Weiteres gibt es hier: Forza Italia.
https://sogesehen.blog/2020/04/15/ziemlich-beste-freunde/