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MOTORRAD 23; 23.10.2026 hat die Stelvio PFF im Dauertest...


holger333

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Text aus dem MOTORRAD N°23:

 

ÜBERRASCHUNGSGAST Wie bereits bei der Vorstellung im März erwähnt, hatten wir nach rund drei Jahren des vergeblichen Anfragens das Thema Stelvio-Dauertest abgehakt. Und dann stand sie plötzlich vor der Tür.

Da ein Dauertest über die volle 50 000-Kilometer-Distanz in jeder Hinsicht sehr aufwendig und nicht mal eben so zwischendurch zu erledigen ist, haben wir das Format Saisontest ins Leben gerufen. Wobei unsere Motorrad-Saison am 31. Dezember endet und am 1. Januar beginnt. Die Stelvio kam am 19.3.26 zu uns und sie wird somit bis Ende März 27 bei uns verweilen.

Schlecht zu sehen, dafür gut zu hören: Das Getriebe der Guzzi polarisiert Wobei, viel Zeit zum Verweilen hatte sie bislang nicht, aktuell zeigt der Odometer gut 13 100 Kilometer an,

der 12er-Service kostete stolze 709,12 Euro.

Die Erstbereifung, Michelin Anakee Adventure, hat bis dato durchgehalten, ist nun aber reif für den Austausch. Ein Satz Bridgestone BT 41 steht bereits parat. Ungeachtet ihres Adventure-Outfits und der 19/17-Zoll-Be reifung im GS-Format hat die Stelvio mit Bei der Stelvio lassen sich die einzelnen Mappings individuell anpassen Offroad eher nix am Hut. Wenn es aber um ausgedehnte Touren geht, steht sie bei mehreren besten Sozias hoch im Kurs, denn hinten sitzt man ebenso bequem wie vorne. Beim gemütlichen Touren kommt der V2 mit gut 4,5 Litern auf den Hunderter aus, mit Express-Zuschlag steht dann vorne schon mal die Sieben. Und auch (oder gerade) beim gemütlichen Touren wünscht man sich mitunter schon

mehr Schub von unten. Der Stelvio-V2 er wacht aber erst jenseits von rund 5500/ min so richtig zum Leben, so dass die Schaltbox mehr in Anspruch genommen werden muss, als angesichts der knapp 1,1 Liter Hubraum zu erwarten war.

Das ist in sofern schade, weil besagte Box, insbesondere die ihr vorgeschaltete Kupplung, nicht eben ein Quell reiner Freude ist. So kommen geräuschlose Wechsel der Gänge eins bis drei innerhalb geschlossener Ortschaften in etwa so häufig vor wie Marien Erscheinungen.

Außerhalb und obenrum passt das dann.

Und wie es die Kupplung in dieser Konfiguration bis zur Serienreife geschafft hat, weiß auch nur der liebe Gott allein. Denn es ist kaum anzunehmen, dass der heftige Schlag beim Einlegen des Ersten inklusive Satz nach vorne und Zusammenzucken der Sozia bei der Erprobung niemandem aufgefallen ist. Auch penibles Entlüften der Kupplungshydraulik brachte keine wirkliche Verbesserung.

Conclusio: Je weniger Stadtverkehr das persönliche Fahrprofil vorsieht, desto eher kann man mit dem Gebotenen leben.

Sporttourer im Adventure-Look Davon abgesehen kann die Stelvio durch aus punkten: Die Ergonomie ist bequem und absolut langstreckentauglich, der elektrisch verstellbare Schild sowie die Handprotektoren bieten ordentlich Schutz.

Und ungeachtet ihrer Masse (260 kg) und Größe lässt sie sich auch im Winkelwerk nicht lumpen, sondern gibt sich überraschend agil mit reichlich Luft unter den Rasten. Die leicht labilen Koffer bunkern ordentlich Gepäck, auf der gleichnamigen Brücke findet Sperrgut seinen Platz. Und was im (Touren)Alltag auch gut an kommt, sind Dinge wie der Tempomat so wie der Totwinkel-Assistent. Und dass die Stelvio bis dato frei von jedweden Pannen, technischen Gebrechen sowie mirakulö sen Fehlermeldungen im Cockpit ist, ge fällt uns auch. So darf es in der zweiten Hälfte des Saisontests gerne weiterlaufen, schließlich ist die Stelvio selbst schon Überraschung genug gewesen.

kurzer Kommentar:

Das Getriebe ist ein Graus, das Hochdrehzahlkonzept fragwürdig, ansonsten macht die Stelvio einen guten Job.

An den Charme der Luftis kommt sie aber nicht heran.

 

Edited by holger333
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Also mal langsam mit die jungen Pferde. Ich kann verstehen, dass die nostalgische Erinnerung an die luftgekühlten V2 mit Stoßstangen einen immer noch prägt. Der neue Compact Block mit allgemein höherem Drehzahlniveau gehört eben auch anders gefahren. Und ehrlich, sowohl bei meiner LeMans4 als auch der 1100 Sport i.e. tat sich ebenfalls wenig, wenn unter 4000 Touren Durchzug gefragt war. Dafür hat die Stelvio den ersten Guzzi Motor, bei dem man höhere Drehzahlen locker abrufen kann. Bei BMW würden sie von Drehfreude schwärmen. Ja, das Getriebe ist gewöhnungsbedürftig. Für den, der dieses Getriebe regelmäßig benutzt ist es kein Problem. Im Guzzi-Forum sollten wir die Marien-Erscheinungen von Journalisten nicht auch noch würdigen. Der Schaltschlag beim Einlegen des 1. Gangs ist hörbar, keine Frage. Der Kardan federt eben den Antrieb nicht so ab wie eine Kette. Das müsste aber wirklich besser gehen. Grundsätzlich lebt Guzzi nicht vom Betrieb eines Museums oder den Erzählungen vom Wechsel von Antriebsteilen am Straßenrand, sondern vom Verkauf von Motorrädern. Dass Motorrad-Tester nicht immer den richtigen Zugang zur Marke Moto Guzzi finden, ist bekannt. Ich erinnere nur an den unfairen Verriss der damaligen Centauro. 

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wer gut im Lesen ist:

das ist der Originaltext des Testberichtes, ohne Veränderungen.

Im Forum wurde es eingestellt, weil es halt Einige interessiert, die nicht jede Motorrad Zeitung kaufen.

 

Was Du draus machst oder für Rückschlüsse ziehst, ist alleine Deine Sache.

 

Ich kann jedenfalls vieles aus dem Testbericht bestätigen, da ich auch als Guzzi Freund diese Modelle ausreichend gefahren habe.

 

Es gibt ja auch Aussagen einer Frau aus dem Forum ... die schreibt, das ihr alte Guzzi`s nicht gefallen, sie daher den Wasserkocher kaufte.

 

Genauso gibt es Guzzisti, denen der Bumms einer 1100er oder 1200er von unten rauf, eindeutig besser gefallen.

Jeder, nach seinem Gusto.

Gruß

Holger

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vor 40 Minuten schrieb holger333:

Es gibt ja auch Aussagen einer Frau aus dem Forum ... die schreibt, das ihr alte Guzzi`s nicht gefallen, sie daher den Wasserkocher kaufte.

🙋‍♀️

 

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und nach einer Mandello sind viele auch wieder weg von Moto Guzzi...

 

ganz anders die V2 Moto Guzzi, die luftgekühlt sind...

die Besitzer bleiben, kaufen sich mal andere Guzzi`s dazu oder auch mal neuere Modelle, V85 oder auch V100.
Verteufeln weder Neues noch Altes und bewährtes.

Aber beschreiben auch Schwachstellen neuer Modelle, oder die heutigen Zustände von Piaggio/ Moto Guzzi,

genau, wie auch Reparaturen oder Veränderung von alten Modellen.

In den 105 Jahren von Moto Guzzi gab es immer wieder neue Modelle, neue Motorenkonzepte

und ja, demnächst auch eine neue aus Indien, die einen Aprilia Motor bekommt, der aber auch in Indien gebaut wird.

The Trip 500.

Neue Moto Guzzi The Trip 500: Wird die A2-Guzzi mit 48 PS bis 2027 endlich fertig?

Diese Neue baut man nicht in Mandello, nicht in Italien.

Gruß

Holger

Ps.: bereits am 28.10.2026 sollen die offiziellen Infos von Moto Guzzi darüber erfolgen.

Edited by holger333
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vor 2 Stunden schrieb holger333:

und nach einer Mandello sind viele auch wieder weg von Moto Guzzi...

 

ganz anders die V2 Moto Guzzi, die luftgekühlt sind...

die Besitzer bleiben, kaufen sich mal andere Guzzi`s dazu oder auch mal neuere Modelle, V85 oder auch V100.
Verteufeln weder Neues noch Altes und bewährtes.

Aber beschreiben auch Schwachstellen neuer Modelle, oder die heutigen Zustände von Piaggio/ Moto Guzzi,

genau, wie auch Reparaturen oder Veränderung von alten Modellen.

In den 105 Jahren von Moto Guzzi gab es immer wieder neue Modelle, neue Motorenkonzepte

und ja, demnächst auch eine neue aus Indien, die einen Aprilia Motor bekommt, der aber auch in Indien gebaut wird.

The Trip 500.

Neue Moto Guzzi The Trip 500: Wird die A2-Guzzi mit 48 PS bis 2027 endlich fertig?

Diese Neue baut man nicht in Mandello, nicht in Italien.

Gruß

Holger

Ps.: bereits am 28.10.2026 sollen die offiziellen Infos von Moto Guzzi darüber erfolgen.

Lieber Holger, wenn durch die "Trip 500" die Marke stabil bleibt (wird) soll es mir Recht sein. Allein die mangelnde Markenpräsenz (inkl. Werkstätten) lässt einen (ver-)zweifeln. 

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