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Astore

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Everything posted by Astore

  1. Moin. Fahren kannst Du alles - auch E10 - soweit das Zeugs zeitnah verbrannt wird. 95 Oktan reicht aus. Für die Gesundheit des Motors und eine saubere Verbrennung ist Benzin mit Bioethanolanteil sogar besser als ohne. Aber!: Bei längeren Fahrpausen - natürlich insbesondere vor der Winterpause - ist es angebracht, vorher den Tank mit ARAL Ultimate 102 zu füllen und ein paar Kilometer zu fahren, damit das gesamte Kraftstoffsystem damit gefüllt ist. Diese Spritsorte enthält nämlich keinen Bioalkohol und nimmt daher während einer längeren Standzeit kein Wasser auf, das absinkt und zur Durchrostung des Tanks am Boden führt. Also: - Zum Fahren geht alles. - Zum Wegstellen vorher Ultimate 102 einfüllen Das Bleithema ist für Deinen späten Motor sowieso nicht mehr relevant. Gruß Arnold
  2. Übermüdung des Kunststoffes ist wohl nicht zu befürchten, denn wenn der Spanner mit Drahtfeder eingebaut wird, ist der Druck auf die Gleitschiene ja noch größer und der Verschleiß der Kunststoffschiene müsste noch höher sein. Zudem sind bei fast allen Steuerkettenkonstruktionen Gleischienen aus Kunststoff verbaut, die einfach das Schlagen der Kette verhindern sollen. Darum geht es ja auch beI der GUZZI-Steuerkette - es muss ja keine große Spannung drauf sein, sondern nur soviel, dass die Kette nicht anfängt hin- und her zu schlagen. Was übrigens bei nicht nachgestellten Original-Kettenspannern nach langer Betriebsdauer bis zum Durchschleifen des Gehäuses führen kann. Die Ketten drehen sich dann immer noch. Die Spannung der Kunststoffschiene kann nicht groß nachlassen, da sie rückseitig am Gehäuse anliegt. Baue halt einfach mal solch einen "Stucchi"-Kettenspanner ein und schau Dir das an, dann kann man das am besten beurteilen. Ich habe grad leider kein Foto davon zur Hand.
  3. Wenn ich mir das Foto so ansehe. müsste die VD*12345* Nummer so etwa über Deinem oberen Fingernagel eingeschlagen sein. Da kann man jedenfalls einen Stern erkennen. Die Nummer wird natürlich fast vollkommen von den Kabeln verdeckt. Und ist wohl von unten nach oben eingeschlagen, was ungewöhnlich ist. Da hat Luigi wohl grad Urlaub gehabt und ist von einem unerfahrenen Kollegen vertreten worden.
  4. Der Stucchi-Kettenspanner hat - so wie er geliefert wird (mit der Drahtfeder) - eine sehr große Vorspannung, die m. E. nachteilig ist, da die Kette zu sehr gespannt wird. Ich verwende diesen Kettenspanner stets ohne die Drahtfeder, da die Eigenspannung des Gleitteils allemal ausreicht, um das Schlagen der Kette zu verhindern. So wird übermäßiger Druck auf die Kette und somit auf das Ölpumpenlager vermieden. Motto: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig Druck auf die Kette, damit sie nicht schlägt.
  5. Die Nummer: "VD*12345*" ist etwas tiefer zwischen der DGM-Nummer und dem Typenschild am Lenkkopf eingeschlagen. Davor und dahinter befindet sich stets ein Stern - wohl um Manipulationen zu erschweren. Manchmal ist die Nummer so zart eingeschlagen, dass sie bei einer Neulackierung bis zur Unkenntlichkeit verschwindet. (Autolackierer neigen ja dazu, nicht mit Füller usw. zu geizen, um beim Autoblech kleine Unebenheiten auszugleichen. Bei solchen Markierungen an einem Motorradrahmen ist das natürlich eher nachteilig, wenn die dadurch nicht mehr sichtbar sind. Aus diesem Grund werden meine Rahmen nach der Fertanisierung auch nur dünn mit Decklack lackiert. Korrekt mit Fertan behandelte Rahmen rosten nämlich nicht mehr. Luigi hat in den 70ern auch nur dünnen Decklack auf den vorher unbehandelten Rahmen aufgebracht. Daher rührte auch die Rostanfälligkeit der Rahmen aus dieser Epoche.) Empfehlung: Lack am Steuerkopf beseitigen, dann kann man bestimmt was entdecken. Hinterher etwas scharzen Lack dünn auftragen. Hier z. B. bei einer Convert (Typ VG): VG*12946*
  6. Moin. Wenn man keine hässlichen Autoreifen fahren will, ist der beste Gespannreifen für Straßenbetrieb dieser hier: https://shop.heidenau.com/de/zweiradreifen/motorrad/klassik/k28.html Am besten natürlich in Verbindung mit einer Schwinggabel. Sieht dann so aus: (ist der gleiche Reifen, den auch der Herr Pr.9 vorn fährt) Für Straßen- und leichten Enduroeinsatz bieten sich auch die Immler-Reifen (Runderneuerungen auf abgefahrene Reifen mit unbeschädigtem Unterbau). Hier mit verschiedenen Profilen zu bekommen: https://hofdmann.de/runderneuerung/leistungen/immler-reifen/ Gruß Arnold
  7. https://www.guzzisti.de/forum/topic/9192-wo-wart-ihr-heute-ein-bild-ein-satz/page/31/#comment-110702
  8. Die verschiedenen MOTO GUZZI Modelle aus den Jahren (Stornello, Nuovo Falcone, V 7 Special) waren in der weißen Ausführung sämtlich im Lechler-Farbton "GUZ A20" lackiert. Wenn der Lackierer mit Lechler-Lacken arbeitet, dürfte es für ihn kein Problem sein, den Farbton anzumischen. Ansonsten gibt es Bezugsquellen für fertig angemischte Lechler-Lacke.
  9. Das Getriebe der V 35 besitzt eine andere Ausgangswelle mit abweichender Zähnezahl zum Getriebe der V 35 II. Das ältere Getriebe passt ohne größere Umbauarbeiten also nicht so ohne weiteres in die V 35 II.
  10. Die Motoröleinfüllschrauben haben bei - den Big Block Motoren M 20 x 1,5 mm - den Small Block Motoren M 25 x 1,5 mm Gewinde. Und zum Messen des Gewindes eignet sich selbstredend eine 10 mm Schraube mit Standardgewinde M 10 x 1,5 mm.
  11. Bei meiner 77er 850 Le Mans (I) sind original Paioli Hähne verbaut.
  12. Der Nummernkreis der V 1000 I-Convert begann wie üblich bei GUZZI mit VG 11111 und reichte zunächst bis ca. VG 13000. Später wurde die Numerierung der Convert im Mj. 1979 bei ca. VG 17000 wieder aufgenommen und bis ca. VG 23000 im Mj. 1983 (Produktionsende allgem. Verkauf) fortgeführt. Die V 1000 G5 Rahmennummern begannen nicht mit VG 18744, sondern im Modelljahr 1978 mit der Nr. VG 13400 und reichten in der ersten Serie bis unter VG 16000. Bis zur großen Modellpflege zum Modelljahr 1979, bei der u. a. bei allen Modellen auf flaches Plastikrücklicht und Gussräder umgestellt wurde, besaß die V 1000 G5 bis auf den Plastiktankdeckel dieselbe Ausstattung wie die V 1000 I-Convert, d. h. Borrani-Speichenräder und das große Aprilia-Rücklicht mit der Kunststoffabdeckung. Ab Bj. 1978 spät (Mj. 1979) begann dann mit Einführung des Modells V 1000 SP ab Rahmennummer VG 187XX die gemeinsame Durchnumerierung aller drei 942 ccm-Modelle.
  13. Hallo. Für Dein Problem dürfte René Nesselhauf in Reutlingen die Lösung sein: https://www.rn-motor-technik.de/Home Gruß Arnold
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