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Matt-Eagle

Ventile einstellen bei der V7II

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Hallo zusammen,

ich habe als PKW einen Mercedes W123 und stelle bei dem seit Jahren die Ventile selber ein. Ich bringe also ein wenig Vorerfahrung mit. ☺️

 

Jetzt wollte ich mal das Ventilspiel an meiner Guzzi, die ich mir vor wenigen Monaten zugelegt habe, überprüfen. Dabei haben sich jetzt jedoch zwei Probleme herauskristallisiert:

 

1. Wo dreht ihr bei der V7II um den OT einzustellen? Bei meinem Auto kann ich vorne einfach mit ner großen Nuss an der Riemenscheibe vom Keilriemen drehen. Beim Motorrad vorne alles wegbauen erschien mir unlogisch, weil da sind auch noch diverse Steuergeräte allerlei geraffel. Ich hatte jetzt den Anlasser weggebaut und direkt an der Schwungscheibe mit nem Schraubenzieher gehebelt und den OT mit nem Bleistift im Zündkerzenloch ertastet. 

Kennt jemand eine bessere Methode?

 

2. Seitdem ich das Ventilspiel eingestellt habe, höre ich im Leerlauf ein deutliches klappern aus den Zylinderköpfen, als ob das spiel zu groß wäre. Allerdings habe ich es sehr gewissenhaft eingestellt! 

Meine Frage an euch: Ist ein leichtes Klappergeräusch im Leerlauf bei der V7II mit normalem Ventilspiel Bauartbedingt normal? Oder gibt es einen trick auf den man nochmal gesondert achten muss?

 

Danke!

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Kenne mich mit den modernen Guzzi nicht so aus, aber bei meiner 850 T3 drehe ich den Motor übers Hinterrad im 5. Gang.

 

Gruß

Jan

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Guest cdonline
vor 31 Minuten schrieb 850-T3:

Kenne mich mit den modernen Guzzi nicht so aus, aber bei meiner 850 T3 drehe ich den Motor übers Hinterrad im 5. Gang.

 

Gruß

Jan

Genau so mache ich das bei meiner V7 II auch! Geht wunderbar!

L.G.

C.-D.

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Kerzen raus, 6. Gang. Dann kannst du das Hinterrad von Hand drehen. Ich hab zusätzlich einen Montageständer, welcher an dem unteren Querholm rechts und links angesetzt wird. Den gibt's bei "Stein-Dinse". Bei diesen Arbeiten ist dies eine große Hilfestellung. Ohne Ständer musst du halt das Moped stückweise schieben. Aber immer nach vorne!!!

Bei meiner V7 III ist ebenfalls ein leichtes Klappern vorhanden, welches ich auch durch sehr gewissenhaftes Einstelllen nicht wegbekommen habe. Keine Sorgen machen. Wenn das Spiel zu klein ist, verbrennen die Ventile! Dann lieber leichte Geräusche. Bei meiner SR500 war das ähnlich.

Gruß

Volker

Edited by ti-volker
Hinweis hinzugefügt

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Für die eigentliche OT-Messung habe ich mir für meine Königswellen was nach meinen Vorgaben bauen lassen. Ein Bleistift geht natürlich auch, aber mein Werkzeug kommt etwas eleganter daher ...

Der Fühler ist ausreichend dimensioniert, um die auftretenden Querkräfte aufzunehmen. Natürlich gibbet auch eine Entlüftungsbohrung im Schaft / Werkzeug, um bei der OT-Messung nicht zu Komprimieren.

Bollergruß,

Blofeld

 

 

image.jpeg

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Moin,

das leichte klappern der Ventile ist bei korrekter Einstellung normal.

Gruß aus dem Norden

Dirk

 

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Moin

Zitat

1. Wo dreht ihr bei der V7II um den OT einzustellen? Bei meinem Auto kann ich vorne einfach mit ner großen Nuss an der Riemenscheibe vom Keilriemen drehen. Beim Motorrad vorne alles wegbauen erschien mir unlogisch, weil da sind auch noch diverse Steuergeräte allerlei geraffel. Ich hatte jetzt den Anlasser weggebaut und direkt an der Schwungscheibe mit nem Schraubenzieher gehebelt und den OT mit nem Bleistift im Zündkerzenloch ertastet. 

Kennt jemand eine bessere Methode?

An der 750er Breva, die denselben oder baugleichen Motor hat wie eine V7, baue ich vorne die Plastikabdeckung der Lichtmaschine aus. Dahinter verbirgt sich eine 21er (?) Mutter. Leerlauf rein, Zündkerzen ausdrehen und einen leichten Schraubenzieher oder eben einen Bleistift  einsetzen. Jetzt kannst Du ohne Montageständer bequem mit der Ratsche an der Mutter drehen und den OT ausfindig machen. Wie Du die Ventile fachgerecht einstellst, muss ich Dir ja nicht erklären, denke ich ;)

Leichtes Ventilrasseln ist normal. Je lauter es wird, desto näher rückt der Zeitpunkt zum nachstellen. Man merkt es häufig am zähen ansprechen des Motors, wann die Ventile wieder mal justiert werden sollten. Zumindest kenne ich das so bei höheren Laufleistungen Jenseits der 45000 km.

Gutes gelingen!
Gruess, Ingo

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Ich hab zwar weder eine Breva noch eine V7II, aber ich weiss trotzdem, dass die Motoren überhaupt nicht gleich sind. Die Breva hat auf der KW einen Rotor und aussen drumherum die Statorspule. Dahinter sitzt ein Simmering, alles läuft trocken. Sie hat einen getrennten Deckel für die Lichtmaschine, 5 oder 6 Schrauben. Wenn man den abschraubt, kann man leicht an der KW drehen.

Bei der V7II läuft die Lima im Öl, innen der Stator (sitzt im Deckal!), aussen der Magnetrotor auf der KW. Wenn man den Deckel abmacht, kann man zwar auch an der KW drehen, aber man muss hernach die Dichtung des Deckels erneuern. Eine unnötige Arbeit.

Ich würde es machen wie 850T3, Kerzen raus, 5. Gang rein und dann am Hinterrad drehen.

Ich habe schon Motoren von Brevas, Nevadas oder V7classic gehört . Die haben in der Tat alle den gleichen Motor, erkannbar an den eckigen Zylindern, V7II hat schon die runden. Ventilrasseln gab es bei keiner. Ich meine das ist nicht normal, vor allem wenn es erst seit deiner Einstellerei aufgetreten ist. Du hat eventuell den falschen OT erwischt?

Den OT kann man mittels einfachem Tastwerkzeug fetsstellen, Holzstäbchen, stumpfen Schraubendreher o. ä. Ein teures Messwerkzeug braucht man dafür nicht, aber eben den richtigen (Verdichtungs-)OT.

 

Gruss  Tim

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Die V7II hat noch die "eckigen" Zylinder...die "runden" wie bei der V9 gibts erst ab V7 III

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Am 13.8.2019 um 21:04 schrieb monoguzz:

Hmm, ich weiss ja nicht wo du diese Information hernimmst. Sie stimmt leider nicht.

Ich habe auch eine V7 II. Die Zylinder haben außen abgerundete Ecken, sind aber in ihrer Grundform viereckig, im Gegensatz zu den Modellen aus den 70er Jahren, die hatten wirklich runde Zylinder.

Grüße, Andreas

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