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Kleine Anmerkung zu den ZARD-Endtöpfen: Bei allen Videos im Internet (einschließlich dem Test von 1000PS) werden die Schalldämpfer ohne DB-Killer betrieben; d.h. die Maschine wie oben getestet bewegt sich illegal durch den Straßenverkehr (zumindest in Deutschland). Obwohl der Klang ohne die Killer nicht störend oder übertrieben laut ist beträgt das Standgeräusch doch ca. 96 - 97 dB(A) (habe ich selbst mit laienhaftem Gerät gemessen), was bei zugelassenen 89 dB(A) schon ausserhalb der möglichen 5 dB-Toleranz liegen würde. Selbst wenn sich die Rennleitung nicht an dem Klang stören würde wirft das Killer-Befestigungsschraubenloch am Endtopf die Frage auf, was hier fehlt. Dann geht die Untersucherei los. Das zu Testvideos als Kaufhilfe. Mit den Killern klingt die ZARD wohl etwas kerniger als die Standardanlage (diese hatte ich nie in Betrieb); man könnte natürlich die 18 mm-Röhrchen der Standard-Killer durch 30mm Rohre ersetzen. Dann könnte die Maschine mit gutem, in der Toleranz liegenden, Klang betrieben werden und es würde theoretisch nichts im Auspuff fehlen. Allerdings wäre das auch eine unzulässige Änderung des Fahrzeuges mit erlöschender Betriebserlaubnis... Gruß Holger
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Servus Achim, den Neigungswinkel stellt man entsprechend der Erfahrung einmal ein, entweder durch Verstellung der Neigung des Gestells (Inbusschraube) oder "schrägem" einklemmen der Kamera (Flügelmutter). Beides möglich; ich richte die Kamera gerne etwas mehr auf den Boden aus. Das Vibrieren wird dadurch minimiert, dass alle Komponenten so fest wie möglich verschraubt bzw. verklemmt werden; das Moosgummi verhindert eigentlich nur die Beschädigung der "weichen" Komponenten Pulverbeschichtung Lampenhalter und Kamera. Ich stell die Tage mal ein Video ein; da sieht man die Qualität ganz gut. Ach ja, Edelstahl sieht profimäßig aus, wenn man ihn in eine Richtung mit 1000er Schleifpapier anschleift... Gruß Holger Edit: hier das Video zur Wackelbeurteilung; BQ schaut in Full HD aber besser aus. Gruß Holger
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Hallo Zusammen, Ihr kennt das: Ermutigt von der langsam angelernten sicheren Fahrzeugbeherrschung möchte man sein Können gerne teilen. Geht ja heute in Zeiten von DuRöhre und dgl. einfach. Also, ab in den Zbehörhandel und eine entsprechende "Action-Cam" organisiert. Diese kommt, in meinem Fall, mit einem "Unterwassergehäuse" und einer RAM-Mount-Saugnapfhalterung. Mal davon abgesehen, dass ich kein Vertrauen in Saugnapfhalterungen habe weist die Unterwasserhalterung mehrere Nachteile auf: - Stativschraube nur in der Halterung - kein Mikrofonanschluss im Gehäuse möglich - Bildverschlechterung zur zusätzliche Plastiklinse - Kamera hat ein, wenngleich auch geringes, Spiel im Gehäuse Was alles zur Folge hat, dass die Motorradvideos wackeln (Saugnapf+RAM-Arm), dröhnen (eingebautes Mikro ist mit Wind und Motor überfordert, zudem überlagert das Klappern der Kamera im Gehäuse die sonstigen Geräusche) und die Bildqualität generell nicht so toll ist. Nachdem ich ja Schönwetterfahrer bin und mich auch sonst seltenst mit dem Motorrad unter Wasser aufhalte habe ich mir die nachfolgend bebilderte Halterung ausgedacht und gebastelt. Aus einfachem Edelstahl wird ein Bügel gebogen, in welchem die Kamera mittels Schraube und Flügelmutter eingespannt werden kann und das ganze dann fest an die Lampenhalterung geschraubt. Durch die Nähe zum Lenker kann die Kamera einfach ohne großartige Fernbedienung mit der Kupplungshand ein- und ausge- schaltet werden. Die Frontlampe behindert die Kamerasicht nach vorne kaum. Für den Ton habe ich ein einfaches Mikrofon unter den Sitz zwischen Motor und Auspuff verlegt und an die Kamera angeschlossen. Ergebnis: Die Kamera sitzt bombenfest, die Videos sind nicht verwackelt, der Ton ist passend und bei Niederschlag kann die Kamera dank Flügelschraube schnell abgebaut werden. Die Kosten sind überschaubar: 9 EUR für den Edelstahl; 2 EUR für die Schrauben, 10 EUR für das Mikrofon und den Moosgummi habe ich der Tochter aus dem Bastelkasten geklaut (daher die noch unpassende Farbgebung; sicherlich werde ich das demnächst gegen schwarzes Material austauschen) Vielleicht dient Euch diese Lösung als Anregung. Bei Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Gruß Holger Hier die Bilder:
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Gerne, hier z.B.: http://www.bw-discount.de/outdoor-und-camping/taschen-und-seesaecke/1137/bw-kampftasche-gross?c=84 Die hätten hier auch Kunststoffmunitionskisten, welche wasserdicht wären... vielleicht probiere ich damit mal was aus. Wäre aber wahrscheinlich für eine Scrambler passender. Gruß Holger
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Hi Dirk, mir war aber warm und auf den Schotter leg ich die nicht... Gruß Holger
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Servus Heinz, ich habe mir zwei große Bundeswehrpacktaschen (ca. 13 Liter Fassungsvermögen) geholt, diese innen mit 1 mm Alublech ausgekleidet und mit entsprechender Wachscreme behandelt (Waxcotton, passt zur Belstaffjacke und imprägniert ein wenig). Die Aufnahmen für die Gurte habe ich aus dünnem Holz gefertigt und durch den Taschenstoff so mit dem Innenblech verschraubt, dass die Taschen später schräg (wg. Caferacer-Auspufftüten) hängen werden. Als Vergurtung verwende ich die entsprechenden Bundeswehrzurrgurte (20 mm breit); damit diese nicht den Lack am Rahmen anscheuern wird hier einen Ledergurt (habe ich vom Sattler) untergelegt. Also, Sitz abgenommen, Taschen mit Gurten aufgelegt und Sitz wieder aufgesetzt. Somit halten die Taschen schon mal horizontal. damit vertikal nichts verrutscht werden die vorhandenen Taschenösen mit Lederriemen an der Auspuffhalterung angeleint. Durch die schräge Montage ist der Abstand zu den Endtöpfen ausreichend (nach Jaufenpass und Timmelsjoch und anschließender Heimfahrt über Fernpass und Bundesstraßen schmorte nichts und Wachs tropfte auch keins...). Ich finde, dass die Taschen noch am "Artgerechtesten" aussehen, wobei, so Ledertaschen wären bestimmt auch passend... Dass die Dinger in keinster Weise einem Regen widerstehen würden ist mir klar, aber ich bin eh Schönwetterfahrer. So. Und für was gibt es denn Plastiktüten. Alternativ gibt es natürlich auch Packtaschen z.B. von Wolfman oder Ortlieb, diese passen aber wegen des schrägen Auspuffs nicht auf die Racer. Die Kosten für die ganze Angelegenheit betragen ca. 30,- EUR für die Taschen und das selbe nochmal für Kleinzeug (Blech, Gurte etc.). Ich hoffe das hilft Dir schonmal weiter, bei Fragen einfach Posten. Gruß Holger Bilder:
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Hallo Miteinander, wie schon im Vorstellungsthread gezeigt nun auch hier meine V7 II Racer (68/1000), welche ich im Dezember neu erworben und bis dato wie folgt angepasst habe: - Demontage von Klimbimschild und Shownummerntafel - Demontage des Heckfenders; kleine Rückleuchte - Austausch der Schüttelblinker gegen kleine LED-Versionen - Überarbeitung/Neubezug des Sitzes mit Echtleder (bin Schönwetterfahrer) - Absenkung Scheinwerfer mit flacherer Neigung der Anzeigenuhren (Formteil von Guzzitech USA) - Lenkerendspiegel - Endtöpfe von Zard (Sound v.A. ohne Killer genial und sogar nachbarverträglich) - Luftfilter von K&N (ohne jeglichen technischen Nutzen, einfach nur so...) - seit neuestem: eine Gasgriffhilfe, da ich nach meiner letzten Alpentour die rechte Hand eine Woche lang nicht mehr nutzen konnte... "Race" damit vor allem im Altmühltalbereich und, wenn es die Zeit zulässt, in den Dolomiten herum. Bisher habe ich dort selbst mit den "nur" 50 PS keine Verkehrsbehinderung dargestellt. Bei Fragen oder Treffen im mittelbayerischen Raum stehe ich gerne zur Verfügung. Gruß Holger
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Hallo Peter, mit den Packtaschen hast Du sicherlich recht, aber irgendwie muss die saubere Unterwäsche, Abendgarderobe und Tourplanungs-Surface zum Standpunkthotel befördert werden. Die Tour durch Südtirol fand dann ohne Gepäck statt. Davon abgesehen finde ich meine gewählte Lösung - selbstgewachste Bundeswehrtaschen - noch am optisch auskömmlichsten. Gruß Holger
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Servus miteinander, seit Frühjahr 2015 bin ich nach längerer Pause wieder auf zwei Räden unterwegs und treibe mich, auch aufgrund der geografischen Lage meiner Heimatstadt Ingolstadt, bevorzugt im Fränkischen oder in den Dolomiten herum. Nachdem mein Motorradinteresse ursprünglich durch die Ducati Scrambler wieder erweckt wurde trieben mich aber stilistische Gründe zur Guzzi V7 II, welche ich nun, nach einigen Anpassungen, mein Eigen nenne. Da ich immer offen bin für Neuigkeiten und Fahrzeugoptimierungen, Treffen und Ausfahrten usw. und mich zudem mein rechtes Handgelenk gerade Motorradpausieren lässt (Stummellenker + Unvermögen + Timmelsjoch = lahme Hand) nutze ich die Zeit um mich hier anzumelden und umzusehen. Ich freue mich schon auf interessante Kommunikation und stelle gleich noch zwei Bilder ein. Gruß Holger
