Hallo,
ich bin gerade von einer gemütlichen Ausfahrt mit meiner Guzzi ( diesmal die Eldorado, deswegen gemütlich )
heimgekommen.
Bei schönstem Wetter und Osterfeiertagen nutzten viele die freie Zeit für Ausflüge oder Besuche.
Weil es voll war auf den Strassen schneckte ich hinter einer Kolonne her und verfing mich in meinen Gedanken...
Zahlreiche unserer motorradfahrenden Freunde kamen mir entgegen.
Der eine wild zum Gruße mit dem Arm winkend, der andere den Finger anhebend oder den Kopf nickend,
andere grüßten nicht, fuhren vorbei.
Wer sind diese entgegenkommenden deren Weg sich mit meinem für den Bruchteil von einer Sekunde kreuzt und die danach wieder hinter meinem Rücken verschwinden.
Ist unter den Hunderten der eine dabei der anhält wenn du an der Strasse mit einer Panne strandest ?
Kennt unter diesen einer die Bedeutung des gelben Schals am Lenkerende ?
In Zeiten von Schutzbriefen und Vollkaskomentalität wie weit ist es mit der Solidarität unter den Bikern?
Ist der Gruß mittlerweile nicht zur Folklore verkommen bei dem Verkehr und der Masse an Motorrädern ?
Diese Fragen beschäftigen mich während ich die entgegen kommenden mit erhobenen Zeigefinger grüßte.
Eigentlich wollte ich das Grüßen auf die Monate November bis März beschränken, aber 40 Jahre Konditionierung
haben ihre Spuren hinterlassen und so zuckt es immer wieder im linken Zeigefinger wenn ein zweirädriger Kollege
entgegen kommt.
Daheim angekommen dachte ich dies mal im Forum anzusprechen um zu erfahren welche Meinungen hier vertreten sind.
Eine schöne und unfallfreie Saison, Hand zum Gruße.👋
LG Uwe