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Cali 1400, Kupplung rutscht


pw73

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Hallo,

könnte es sein, das bei dieser Kupplung einige Probleme aufeinander Treffen?                                                                                                                                                                Es gibt einen "Geberzylinder" und einen "Nehmerzylinder".                                                                                                                                                                                                  Eigentlich müsste man bei der Montage der Kupplung bzw. danach wie folgt vorgehen: Getriebe (Druckstange etc. eingebaut) an den Motor fest verschrauben. Dann von der Anschraubfläche des Nehmerzylinder auf den Ring "17" bzw. "18" die "tiefe" ausmessen. Am Nehmerzylinder von der Fläche des Kolbens, welcher auf den Ring 17 / 18 drückt, auf die Anschraubfläche des Nehmerzylinders am Getriebe messen. Dieses Maß MUSS kleiner sein wie das Maß Fläche Getriebe auf den Ring, sonst ist die Kupplung praktisch leicht gezogen = rutscht permanent durch. Das würde auch erklären, warum neue eingebaute Kupplungen "durchrutschen" ..!                                             Wer schon einmal eine Seilzugbetätigte Kupplung (= Guzzi) gewechselt hat, der weiß das man nach deren Montage, an der Einstellschraube am Kupplungshebel (welche auf das Drucklager wirkt), ein bestimmtes Maß von dort wo der Seilzug im Hebel ein gehangen ist zum Getriebe einstellen sollte. Sonst passt das später mit der Betätigung nicht. Wenn Motor/ Getriebe wieder im Fahrzeug montiert sind, wird der Kupplungszug eingebaut/ "grob vor eingestellt und dann stellt man oben am Handhebel das "Leerspiel" ein, ein paar Millmeter weg am Hebel, bevor man fühlt das man tatsächlich beginnt die Kupplung "zu öffnen". Bemerkt man später, das durch Erwärmung oder Verschleiß dieser "Leerweg verschwindet", dann stellt man das entsprechend nach. 

Und genau da liegt vermutlich eines der Probleme dieser Hydraulischen Kupplungsbetätigung?                                                                                                                                    Wird die Kupplungsbetätigung ohne Leerspiel montiert, neigt die Kupplung von Anfang an zum Durchrutschen, was natürlich den Verschleiß erhöht.                                        Dazu kommt die Längenänderung wenn Motor/ Getriebe im Betrieb warm werden. "wächst" das Alugehäuse des Getriebe mehr wie die Teile von Kupplung, Getriebeinnereien, Kupplungsbetätigung dann wird die "Luft" größer, was gut wäre, schlecht wäre wenn durch ungünstige Kombination die "Luft" kleiner würde.                     Ich kann das in den Darstellungen und den Bildern hier nicht richtig erkennen aber ist es so wie ich es mir denke das bei Verschleiß der Kupplungskomponenten (Reibscheibe/ Druckplatte) die Druckplatte Richtung Getriebe wandert? Sich das "Leerspiel" bei verschleiß der Kupplung eher verringert?

Entscheidend für die "Korrekte" Einstellung des "Leerspiel" zwischen Nehmerzylinder und dem Ring ist, verringert sich das Spiel beim Verschleißen der Kupplung oder vergrößert es sich?? Weiß das jemand?

Vergrößert sich das Spiel, dann sollte der Abstand mit wenigen Zentel mm Luft eingestellt werden z.B. durch Anpassen der Länge der Druckstange.

Verkleinert sich das Spiel, dann wird es schwieriger. Dann müsste man genau wissen wie viel mm Hub der Nehmerzylinder machen muss um die Kupplung sicher zu trennen (im neu Zustand). Und den max. Hub in mm des Nehmerzylinder. Dann stellt man den Hub so ein, das die Kupplung sicher geöffnet wird und der "Rest" zur Verfügung steht, den Verschleiß "auszugleichen". Beispiel Rechnung: Hub Nehmerzylinder 5mm, benötigter Hub zum sicheren trennen der Kupplung 2mm = z.B. Druckstange so anpassen das Zwischen dem Nehmerzylinder und dem Ring 3mm abstand sind. 

Weiter oben, wird berichtet, das es unterschiedlich lange "Schubstangen" (Druckstangen?) gibt und das diese "ausgemessen" werden müssten ..!                                          Gibt es dazu Daten oder Informationen? 

MfG Günter                                                                                                                                                                                                    

 

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vor 4 Minuten schrieb Guzzi-Günni992:

Hallo,

könnte es sein, das bei dieser Kupplung einige Probleme aufeinander Treffen?                                                                                                                                                                Es gibt einen "Geberzylinder" und einen "Nehmerzylinder".                                                                                                                                                                                                  Eigentlich müsste man bei der Montage der Kupplung bzw. danach wie folgt vorgehen: Getriebe (Druckstange etc. eingebaut) an den Motor fest verschrauben. Dann von der Anschraubfläche des Nehmerzylinder auf den Ring "17" bzw. "18" die "tiefe" ausmessen. Am Nehmerzylinder von der Fläche des Kolbens, welcher auf den Ring 17 / 18 drückt, auf die Anschraubfläche des Nehmerzylinders am Getriebe messen. Dieses Maß MUSS kleiner sein wie das Maß Fläche Getriebe auf den Ring, sonst ist die Kupplung praktisch leicht gezogen = rutscht permanent durch. Das würde auch erklären, warum neue eingebaute Kupplungen "durchrutschen" ..!                                             Wer schon einmal eine Seilzugbetätigte Kupplung (= Guzzi) gewechselt hat, der weiß das man nach deren Montage, an der Einstellschraube am Kupplungshebel (welche auf das Drucklager wirkt), ein bestimmtes Maß von dort wo der Seilzug im Hebel ein gehangen ist zum Getriebe einstellen sollte. Sonst passt das später mit der Betätigung nicht. Wenn Motor/ Getriebe wieder im Fahrzeug montiert sind, wird der Kupplungszug eingebaut/ "grob vor eingestellt und dann stellt man oben am Handhebel das "Leerspiel" ein, ein paar Millmeter weg am Hebel, bevor man fühlt das man tatsächlich beginnt die Kupplung "zu öffnen". Bemerkt man später, das durch Erwärmung oder Verschleiß dieser "Leerweg verschwindet", dann stellt man das entsprechend nach. 

Und genau da liegt vermutlich eines der Probleme dieser Hydraulischen Kupplungsbetätigung?                                                                                                                                    Wird die Kupplungsbetätigung ohne Leerspiel montiert, neigt die Kupplung von Anfang an zum Durchrutschen, was natürlich den Verschleiß erhöht.                                        Dazu kommt die Längenänderung wenn Motor/ Getriebe im Betrieb warm werden. "wächst" das Alugehäuse des Getriebe mehr wie die Teile von Kupplung, Getriebeinnereien, Kupplungsbetätigung dann wird die "Luft" größer, was gut wäre, schlecht wäre wenn durch ungünstige Kombination die "Luft" kleiner würde.                     Ich kann das in den Darstellungen und den Bildern hier nicht richtig erkennen aber ist es so wie ich es mir denke das bei Verschleiß der Kupplungskomponenten (Reibscheibe/ Druckplatte) die Druckplatte Richtung Getriebe wandert? Sich das "Leerspiel" bei verschleiß der Kupplung eher verringert?

Entscheidend für die "Korrekte" Einstellung des "Leerspiel" zwischen Nehmerzylinder und dem Ring ist, verringert sich das Spiel beim Verschleißen der Kupplung oder vergrößert es sich?? Weiß das jemand?

Vergrößert sich das Spiel, dann sollte der Abstand mit wenigen Zentel mm Luft eingestellt werden z.B. durch Anpassen der Länge der Druckstange.

Verkleinert sich das Spiel, dann wird es schwieriger. Dann müsste man genau wissen wie viel mm Hub der Nehmerzylinder machen muss um die Kupplung sicher zu trennen (im neu Zustand). Und den max. Hub in mm des Nehmerzylinder. Dann stellt man den Hub so ein, das die Kupplung sicher geöffnet wird und der "Rest" zur Verfügung steht, den Verschleiß "auszugleichen". Beispiel Rechnung: Hub Nehmerzylinder 5mm, benötigter Hub zum sicheren trennen der Kupplung 2mm = z.B. Druckstange so anpassen das Zwischen dem Nehmerzylinder und dem Ring 3mm abstand sind. 

Weiter oben, wird berichtet, das es unterschiedlich lange "Schubstangen" (Druckstangen?) gibt und das diese "ausgemessen" werden müssten ..!                                          Gibt es dazu Daten oder Informationen? 

MfG Günter                                                                                                                                                                                                    

 

Also an der hydraulisch betätigten Kupplung kannst du nix einstellen , nur ausmessen und richtiges Gestänge benutzen und entlüften. Mehr geht da nicht. In diesem Punkt hat eine seilzubetätigte Kupplung Vorteile.

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Am 21.1.2026 um 11:43 schrieb pw73:

Vielleicht kann mr jemand noch die Frage beantworten, ob man von außen was einstellen kann. Ist ja hydraulisch und kein Zug. Wo und wie misst man die korrekte Länge der Druckstange? Beim Wechsel der Kupplung muss das Getriebe raus. Bleibt der Motor im Rahmen bei der 1400er? Ich habe das vor ca.20 Jahren an einer Tonti gemacht. Ist das Vorgehen identisch?

Das Vorgehen ist identisch , aber viel aufwendiger und komplizierter da der Motor nicht direkt am Rahmen befestigt ist sondern wie bei manchen Harleys an Pendel aufgehängt ist. Bilder sind vom Ausbau meiner Kupplung 

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Am 25.1.2026 um 17:29 schrieb Johny:

Also an der hydraulisch betätigten Kupplung kannst du nix einstellen , nur ausmessen und richtiges Gestänge benutzen und entlüften. Mehr geht da nicht. In diesem Punkt hat eine seilzubetätigte Kupplung Vorteile.

Mit der "Grundeinstellung" wird der aber festgelegt ob die Kupplung später funktioniert oder nicht ..! Der "Rest" liegt in der RICHTIGEN Technischen Ausführung (Konstruktion) der Kupplung.                                                                                                                                                                                                                                                  In der weiter oben aufgeführten Länge der Kupplungsdruckstange ist das Größtmaß (11,2mm) = ALTE Kupplung? Und das Maß 5,3mm = NEUE Kupplung?                                    Als eher merkwürdig betrachte ich auch die Bereiche der Überstände zur Auswahl der passenden Druckstange oder Kupplungsstellstange, von oben gesehen, hat jeder Bereich 0,7mm, der letzte aber 1,4mm? Genauso merkwürdig ist Abstufung der Längen, der Druckstangen, wider von oben von der ersten zur zweiten 1,5mm, dann dreimal 0,5mm Stufen und dann wieder ein 1,5mm Schritt?                                                                                                                                                                                                                Eine Tellerfeder (in einer solchen Anordnung) von ihren Kräften, benötigten "wegen" zum öffnen, nicht linear aber die obigen Werte halte ich für Merkwürdig.

Ich würde jetzt einmal Vermuten, das Nehmerzylinder einerseits einen relativ kleinen Hub beim Betätigen der Kupplung hat und zusätzlich insgesamt einen sehr knapp bemessenen gesamt Hub.                                                                                                                                                                                                                                                    Daraus folgt, das wenn über richtige Auswahl der Druckstangenlänge, die Grundeinstellung nicht stimmt, kann die Kupplung nicht "schließen" (Flamm neue eingebaute Kupplung rutsch direkt wieder durch ..) oder die Kupplung trennt nicht richtig, weil der Hub nicht ausreicht die Kupplung soweit zu öffnen das sie sauber trennt!                     Und vermutlich reicht auch der mögliche Gesamthub des Nehmerzylinders NICHT aus die Längenänderung von 5,9mm (Differenz zw. größte/ kleinste Maß in der obigen Tabelle) plus den benötigten Hub zum trennen der Kupplung, abzubilden.                                                                          

Wenn ich richtig liege mit meiner Vermutung, dass das kleinste Maß für eine NEUE Kupplung steht, dann wandert mit zunehmendem Verschleiß die Druckstange Richtung Nehmerzylinder und da der nicht genügen "Weg" hat, kann die Kupplung irgendwann nicht mehr richtig "schließen" = rutscht durch. Die Kupplung verschleißt durch den Permanenten Schlupf im Zeitraffer. Und das die nicht mehr richtig "packt" merkt man als erstes beim kräftigen Beschleunigen.                                                                                 Sollte dem tatsächlich so sein, das der Nehmerzylinder zu wenig "Hub" hat um die Verschleißbedingte Längenänderung der Kupplungsbetätigung auszugleichen (Konstruktiv) dann muss die Kupplungsbetätigung vermutlich alle XXXX Tausendkilometer ausgemessen und eine entsprechende Druckstange eingebaut werden.

MfG Günter

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vor 9 Minuten schrieb Guzzi-Günni992:

Mit der "Grundeinstellung" wird der aber festgelegt ob die Kupplung später funktioniert oder nicht ..! Der "Rest" liegt in der RICHTIGEN Technischen Ausführung (Konstruktion) der Kupplung.                                                                                                                                                                                                                                                  In der weiter oben aufgeführten Länge der Kupplungsdruckstange ist das Größtmaß (11,2mm) = ALTE Kupplung? Und das Maß 5,3mm = NEUE Kupplung?                                    Als eher merkwürdig betrachte ich auch die Bereiche der Überstände zur Auswahl der passenden Druckstange oder Kupplungsstellstange, von oben gesehen, hat jeder Bereich 0,7mm, der letzte aber 1,4mm? Genauso merkwürdig ist Abstufung der Längen, der Druckstangen, wider von oben von der ersten zur zweiten 1,5mm, dann dreimal 0,5mm Stufen und dann wieder ein 1,5mm Schritt?                                                                                                                                                                                                                Eine Tellerfeder (in einer solchen Anordnung) von ihren Kräften, benötigten "wegen" zum öffnen, nicht linear aber die obigen Werte halte ich für Merkwürdig.

Ich würde jetzt einmal Vermuten, das Nehmerzylinder einerseits einen relativ kleinen Hub beim Betätigen der Kupplung hat und zusätzlich insgesamt einen sehr knapp bemessenen gesamt Hub.                                                                                                                                                                                                                                                    Daraus folgt, das wenn über richtige Auswahl der Druckstangenlänge, die Grundeinstellung nicht stimmt, kann die Kupplung nicht "schließen" (Flamm neue eingebaute Kupplung rutsch direkt wieder durch ..) oder die Kupplung trennt nicht richtig, weil der Hub nicht ausreicht die Kupplung soweit zu öffnen das sie sauber trennt!                     Und vermutlich reicht auch der mögliche Gesamthub des Nehmerzylinders NICHT aus die Längenänderung von 5,9mm (Differenz zw. größte/ kleinste Maß in der obigen Tabelle) plus den benötigten Hub zum trennen der Kupplung, abzubilden.                                                                          

Wenn ich richtig liege mit meiner Vermutung, dass das kleinste Maß für eine NEUE Kupplung steht, dann wandert mit zunehmendem Verschleiß die Druckstange Richtung Nehmerzylinder und da der nicht genügen "Weg" hat, kann die Kupplung irgendwann nicht mehr richtig "schließen" = rutscht durch. Die Kupplung verschleißt durch den Permanenten Schlupf im Zeitraffer. Und das die nicht mehr richtig "packt" merkt man als erstes beim kräftigen Beschleunigen.                                                                                 Sollte dem tatsächlich so sein, das der Nehmerzylinder zu wenig "Hub" hat um die Verschleißbedingte Längenänderung der Kupplungsbetätigung auszugleichen (Konstruktiv) dann muss die Kupplungsbetätigung vermutlich alle XXXX Tausendkilometer ausgemessen und eine entsprechende Druckstange eingebaut werden.

MfG Günter

Mit deinen Gedanken liegst du nicht verkehrt. Nur Druckstange vermessen und wechseln sind halt immer mal 1000 € Arbeitslohn, da der ganze Bock halt zerlegt werden muß. Eine komplett neue Kupllung kostet halt auch mal schnell so von 800 bis 1250 € . Nur noch mal zum Verständnis. Ich kann vom Ersten Gang bis in den 6ten Gang ohne Probleme hochschalten. Vom 6ten runter in den 5ten , danach Vollgas um rasch zu überholen, hier dreht die Kupplung so ab 15000km Benutzung  kurz durch , bis sie richtig packt. Hier ist ja auch das größte Drehmoment an der Kupplung. Auf dauer ist das halt gar nicht gut, weis ja jeder.( Verglasung ) Deshalb bekommt sie beim nächsten Wechsel eine mit Sintermetalbelägen.

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