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rascas

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  1. Beruflich kann das ein enormer Vorteil sein. Und man hat natürlich die entsprechende Infrastruktur in Reichweite (z.B. MG-Händler). Und die Mischung macht es. Trotz der vielen Menschen jede Menge Natur und schöne Motorrad-Strecken.
  2. Ich habe für mich einen Hersteller "aus der Region" entdeckt, der ein paar schöne Sachen macht: Modeka. Die haben Ihren großen Store in Beckum, wo ich ab und zu so oder so vorbei komme. Die Lederjacke Ruven ist für mich optimal als Sommerjacke. Sie ist leicht und geschmeidig und lässt sich gut belüften. Also das genaue Gegenteil von den meisten Lederjacken, die ich sonst so probiert habe. Für Herbst/Winter habe ich schon ein Auge auf die Wachsjacke Glasgow geworfen. Meine kommt so langsam in die Jahre und muss irgendwann ersetzt werden und die Glasgow gefällt mir durch durchdachte Details. Die Optik ist "Belstaff"-ähnlich ohne den hohen Preis. Und qualitativ hat Belstaff mich ehrlich gesagt auch nicht überzeugt. Meine aktuelle hat nur einen Bruchteil gekostet, sieht ebenfalls so ähnlich auch und hat - vor allem - viel länger gehalten. Anprobiert habe ich die Glasgow schon... Modeka gibt es auch bei FC-Moto (und anderen). Mir ist allerdings wichtig, dass ich so etwas vorher mal anprobieren kann. Das ist mir dann auch einen Aufpreis wert... Meine Held Textil-Kombi (Hakuna/Matata) aus meiner Africa Twin-Zeit habe ich genau einmal auf der V7 angehabt. Ich kam mir vor wie ein Michelin-Männchen. Und die dazu gehörenden Stiefel waren zu klobig für die filigrane V7 Schaltung. Das passte überhaupt nicht zusammen. Dann lieber Cargo-Hose von John Doe (im Winter halt mit Thermo-Wäsche drunter) und meine alten Bundeswehr-Stiefel (siehe Avatar im unrestaurierten Zustand) o.ä.. Stiefel ist ein spannendes Thema! Wenn man mit Motorrad-Stiefeln nicht mal ein paar Meter laufen kann ohne direkt Schmerzen zu bekommen (wie ich), dann ist das ziemlich doof. Deshalb auch meine alten BW-Stiefel: die sind zumindest mal gut eingelaufen. Ich habe schon an sich gute Marken-Stiefel weggeschmissen, weil ich nicht zu Recht kam (Stimmt gar nicht: ich habe sie verkauft bekommen). Ich habe noch ein Paar John Doe (ich meine Rover). Die sehen den BW-Stiefeln ähnlich. Haben aber seitlich einen Reissverschluss, was das anziehen natürlich bequemer macht. Insgesamt sehr angenehm zu tragen und man kann damit auch Strecken gehen (wichtig!)! Rechtfertigt den Preis... Ich habe noch eine Textiljacke Richa Braxton (aus Belgien), über die ich auch nur positives berichten kann. Die kann man auch im Herbst/Winter fahren. Im Sommer und am liebsten fahre ich die leichte Lederjacke von Modeka, die man auch so als coole Jacke tragen kann, weil sie eben so angenehm ist. Mit Interesse habe ich einen Bericht über Baselayer-Unterwäsche gesehen. Protektoren sind integriert und die Abriebfestigkeit entsprach triple A (AAA; also dem höchsten Standard). Gibt es z.B. von John Doe und von Pando Moto. Speziell letztere macht ein tollen Eindruck. Ist zwar nicht ganz billig, aber man kann wohl ganz normale Freizeit-Klamotten darüber tragen und hat trotzdem einen guten Schutz. Es soll auch thermisch angenehm zu tragen sein. Der Preis schreckt mich ab, aber die Idee dahinter ist nicht schlecht. Zumindest, wenn man viel "urban" unterwegs ist.
  3. Ich habe an meiner 23er V7 IV Stone Special Edition das SLC-System von SW Motech. Daran passen einige Serien von SW-Motech. Ich selbst habe die Legend Gear-Taschen, die meiner Meinung nach besonders gut zur V7 passen, aber es gibt ja auch andere Überlegungen... Dein Baujahr läuft dort unter V7 Stone und nicht unter V7 IV Stone. Habe gerade noch mal nachgeschaut: Die Teile-Nummern für die Träger sind (erwartungsgemäß) identisch. Da hat sich zumindest beim SW Motech System offensichtlich nichts geändert. Wenn es bei Deinem Wunsch-Hersteller noch nicht gelistet ist würde ich bei Unsicherheit einfach mal da anrufen. Die können Dir sicher Auskunft geben. Manchmal ist es noch in der Pipeline...
  4. Wie "besser"? Das ist eine Guzzi... Diese Eigenheit hast Du mitgekauft. Den ersten Kilometer würde ich mal nicht mit Flipp-Flopps fahren. Ich empfehle alte Bundeswehrstiefel (siehe mein Avatar). (Ich würde natürlich grundsätzlich von Flipp-Flopps abraten!)
  5. Das ist man nie. Als Motorradfahrer sollte das einem immer bewusst sein.
  6. Ihr seid, scheint es mir, reichlich verwöhnt. Ich finde das Serienfahrwerk bei meiner V7 absolut ok. Besonders angesichts der Geometrie und der Leistung. Im Gegenteil: ich war überrascht, wie gut das ist. Klar kommt sie in welligen Kurven ins stottern. Aber da muss ich ja nicht blind hinein stochern. Und mir setzt sie auch viel zu früh auf. Das kann einem schon mal die Linie versauen. Aber da scheint es ja eine Lösung zu geben: abnehmen! "Je leichter, desto weniger aufsetzen" ist ein guter Grund für eine Diät... Wenn ich ein perfomanteres Bike haben wollte, dann würde ich das nicht über neue Federn oder gar ein anderes Fahrwerk lösen. Dann würde ich mir eine Street Triple oder was ähnliches daneben stellen. Die Guzzi darf/muss Ihre Unzulänglichkeiten haben. Dazu gehört auch der Kampf mit den Gewalten (wenn man es darauf anlegt). Ich kann keine Fahrwerksschwäche erkennen, die ich Ihr vorwerfen würde. Im Gegenteil: die Triumph Bonneville, die vorher mal hatte, war wesentlich schlechter vom Fahrwerk. Das war eine reine Sonntags-Ausflugs-bis-zur-Eisdiele-Maschine. Hat ja auch was. Die Guzzi kann man (ab Werk) ernsthafter bewegen. Ich habe an meiner schon viel gebastelt/verändert. Das Fahrwerk stand bisher nicht auf der Liste, weil der Wunsch einfach nicht aufkam. Wenn überhaupt, dann würde ich über "Wilbers komplett" nachdenken (o.ä.), aber wie gesagt: dann würde ich mir eher was anderes daneben stellen. ABS hat mir schon mal den Hintern gerettet. Auf gerader Strecke mit Gegenverkehr stand hinter einer Kuppe ein PKW und ich kam mit legalen 100 KM/h von hinten. Seitdem weiß ich, dass die eine Scheibe vorne durchaus leistungsfähig ist und dass das ABS gut funktioniert.... Sonst gäbe es die V7 nicht mehr (und mich vielleicht auch nicht mehr).
  7. Ich war auch der Meinung, dass das falsch herum angezeigt wird. Aber bei Guzzi ist ja so manches anders...
  8. Er meint wohl die "3". Was heißt DRL? Ich habe das auch als Hinweis interpretiert, dass das Abblendlicht an ist. Es ist aber genau umgekehrt: grüne Lampe Tagfahrlicht; Lampe aus Abblendlicht.
  9. Das ist die Reversomoto in schwarz mit roten Nähten. Insgesamt schmaler wie die Originalen. Schön verarbeitet. Sie rastet hinten etwas schwerer ein, aber grundsätzlich geht es. Beim Sattler wird es wahrscheinlich deutlich teurer.
  10. Ich wohne "Hinter der Bahn". Da ich auch "erst" knapp 30 Jahre hier wohne, werde ich niemals ein echter Gruitener ("Hinter der Bahn" sowieso nicht)... Dann gibt es noch "Station" (wo der Bahnhof ist) und das "hysterische äh, sorry: historische Dorf". Für so ein kleines Dorf eine Menge Dorfteile. Der Kirchturm ist älter wie Düsseldorf. Und die kleine und die große Düssel fließen mitten durch. Von Gruiten durch das Tal der Düssel bis ins Neanderthal ist schon pittoresk. Wie gesagt: für Düsseldorfer ist das schon "ganz weit draussen". Winterreifen und Sauerstoff sind Pflicht... Gruiten gehört heute zu Haan und Haan hat den Zusatz "Rheinland". Gruiten gehört aber eindeutig schon zum Niederbergischen Land. Eine kuriose und schöne Ecke... Und ein toller Startpunkt für Fahrradtouren: hier fangen 3 große Fahrradtrassen an (Korkenziehertrasse Solingen, Niederbergbahn-Trasse (bis Essen) und Nordbahntrasse (Wuppertal)). Und natürlich für Motorrad. Guzzi-Land!
  11. Als Düsseldorfer kannte ich Gruiten vorher nicht, obwohl gerade mal 25 KM entfernt. Für Düsseldorfer Verhältnisse ist das hier schon Hochgebirge und die Bewohner sind "Bergvölker" und keinesfalls Rheinländer ;). Salzfrei ist natürlich Voraussetzung. Das tue ich meinem Schätzchen (und mir) nicht an.
  12. Kennt hier jemand Gruiten? Wahrscheinlich nur Leute aus der unmittelbaren Umgebung. Dabei ist das einer der zentralsten Orte in Europa! Wie ich das meine? Gruiten ist ein Ortsteil von Haan (Rheinland) ist aber eigentlich Teil des Niederbergischen Landes. Wenn man um den Ort einen 50 KM Kreis zieht erfasst man sowohl das gesamte Ruhrgebiet als auch Düsseldorf und Köln. Damit sitzt man zwar dörflich, aber mitten zwischen rund 10 Millionen Menschen, die man alle innerhalb einer Stunde erreichen kann (wenn man will oder muss). Das kann man in Europa vielleicht am ehesten mit London vergleichen, wobei man dort in einer Stunde nicht am anderem Ende ist. Berlin ist dagegen eher klein. Das liegt auch an der Insellage... Für Motorradfahrer entscheidender ist natürlich die verkehrstechnische Situation. Das Niederbergische hat einiges an Kurven zu bieten. Das Bergische Land liegt ebenfalls direkt vor der Haustür. Tagesausflüge ins Sauerland, in den Westerwald und in die Eifel sind gerne genommen. Im Winter ist der Niederrhein ein meist schneefrei. Der Niederrhein gilt als die schneeärmste Region Deutschlands. Durch die nach allen Seiten gute Verkehrsanbindung ist alles immer gut zu erreichen. Ich wohne gerne in Gruiten! Gerade für Motorrad-Ausfahrten eine überraschend schöne Ecke.
  13. Die Lage war eigentlich perfekt, aber es fehlte noch die passende Halterung... Halterung ok; Rücklicht viel zu hoch. Rücklicht besser, aber immer noch zu hoch... So passt es (für mich). Nach einigem Metall-sägen, Schrauben-Anpassungen etc. ist das jetzt die (vorerst?) finale Version. Was man in so ein kleines Thema hinein basteln kann hätte ich nicht gedacht. Das alte Rücklicht ist übrigens fest im Heck verbaut. Ich habe das jetzt so gemacht, dass das innerhalb von 5 Minuten (von den Kabeln und Verschraubungen her) reversibel ist. Das kleine Rücklicht habe ich mit einem Streifen Isolierklebeband angeklebt. Liegt so unsichtbar hinter dem Neuem. Beide Rücklichter haben übrigens e-Zeichen (bevor jemand fragt). Neben der Optik ist mir auch die Sichtbarkeit wichtig. Und da war ich mir bei der kleinen Funzel nie sicher.
  14. Ich hänge mich mal dran. Mein Ansatz/Mein Heck an der V7 850 ist anders. Ich habe mir das kurze Heck von Reversomoto verbaut. Was mich von Anfang an gestört hat, ist dieses kleine Rücklicht. Da wollte ich was größeres haben. Dieser kleine Umbau war mein Winterprojekt, der in mehreren Akten ablief. Gemäß dem Grundsatz: Man gebe mir einen festen Punkt und ich hebe die Welt aus den Angeln (Archimedes) habe ich als erste über eine Halterung gegrübelt. Eine provisorische Lösung hat nicht die gewünschte Festigkeit gehabt. Es zeigt aber, wo die Reise hin soll.
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