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Moto Guzzi 2025 in Italien, Zulassungen immer trauriger...
rascas replied to holger333's topic in Presseberichte
Ich bin wie die Jungfrau zum Kind bzw. zur MG gekommen. Wenn ich nicht Früh-Jugendliche Erfahrungen mit MG gehabt hätte, dann wäre ich da nie drauf gekommen. An meiner Schule (Gymnasium) fuhr ein Schüler eine Le Mans. Und wir fuhren Mofa. Klar haben wir davon geträumt... Als dann bei mir die Entscheidung anstand, waren zunächst ganz andere Kandidaten auf dem Schirm: Eigentlich sollte es eine BMW r nineT Racer sein. Die gab es nur noch gebraucht. Etwas anderes aus dem BMW-Programm hat mich nicht interessiert. Auf Platz 2 war die Kawa Z900RS. Die war mir dann aber zu konventionell. Triumph hatte ich. Die T100 Bonneville war zwar hübsch aber fahrerisch nie ganz mein Ding. Also habe ich mir nur spasseshalber mal was anderes angeschaut und bin bei Guzzi gelandet. Der erste Händler wäre bei mir ums Eck' gewesen. Der hatte 3 V7 Stone da gehabt. Auf die Frage, ob er nicht eine Special Edition oder eine Stone Special Edition da habe oder zumindest besorgen könnte, kam die Antwort: die will doch keiner. Er hätte, glaube ich, gerne gesehen, dass ich Spass an einer V100 habe, die damals neu herausgekommen war. Das war aber in dem Moment genau das, was ich nicht wollte. Ich wollte halt ein no-brainer Moped mit Charakter. Die V7 at mich angefixt, aber ich wollte die Alternativen Modelle davon zumindest mal gesehen haben. Der Händler hat inzwischen übrigens kein MG mehr. Wie ich finde: zu Recht! Händler Nummer 2 war WSC in Neuss (oder mehr ein Dorf in der Nähe von Neuss). Ein toller Laden! Nicht zu groß. Sehr familiär. Sehr viel Expertise. Und er hatte alle Varianten (und Farben) der V7 da. Es war eine sehr spontane Entscheidung, dass es die Stone Special Edition sein sollte. Er hat mir eine passende Finanzierung in ein paar Minuten angeboten und schon habe ich das Ding bestellt. Keine Probefahrt; keine lange Verhandlung. Sitzprobe, ein bisschen Zubehör dazu bestellt und schon lief die Sache. Ich glaube, dass MG nur eine Chance hat, wenn man irgendeine Verbindung dazu hat. Jedem, dem ich das Bike heute zeige, ist begeistert. Und keiner hatte das vorher auf dem Schirm. Das beste Marketing für eine Motorrad-Marke findet immer noch auf der Straße (und am Motorrad-Treff) statt. Und da kann die Guzzi punkten! Leider ist sie zu selten vertreten. Und wenn man Interesse geweckt hat muss es natürlich einen erreichbaren Ansprechpartner geben. Showrooms, Messe-Auftritte, wo man die neuesten Teile auch mal sehen kann. Ich habe z.B. die V7 Sport bisher noch nirgendwo gesehen. Vielleicht würde mich die ja interessieren? Ohne Präsenz auf der Straße und allgemein im Markt wird es schwer in die Köpfe der potenziellen Kunden zu kommen. Man hört hier oft: super! Das ist eben nichts für Jedermann und das ist gut so. Für die Firma ist das eine Katastrophe! Die leben nicht davon, dass sie wenig verkaufen. Ich mache mir aber trotzdem wenig Sorgen: gerade MG hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen, dass totgeglaubte länger Leben. Ich kann mich an keinen Zeitpunkt erinnern, wo das nicht auf der Kippe stand. Und es gibt sie immer noch. Das gehört für mich ein stückweit auch zur Marke. "Erfolgsgeschichten" wie z.B. BMW sind langweilig und bei HD sieht man ja auch, dass solche Höhenflüge auch mal vorbei sein können. Dann lieber klein und fein und immer etwas unterm Radar wie MG. Auch so oder gerade so können Firmen gut überleben. Wenn man natürlich zu einem Konzern gehört, ist auch das keine Garantie. Es kann sein, dass an irgendeinem Dienstag in einer Sitzung beschlossen wird, dass MG weiter zu führen keine gute Idee ist. Damit muss man halt immer rechnen. Und solche Zahlen könnten das natürlich untermauern... In meinem Motorradleben werde ich immer MG fahren können (wenn ich dann will und kann). Selbst wenn MG heute aufhören würde Motorräder zu produzieren. Deswegen bin ich da entspannt. Und freue mich über jedes Jahr, wo es solche Marken noch gibt. -
Ging es in der ursprüngliche Frage nicht darum, dass man zum Drahtspeichen putzen das jeweilige Rad drehen möchte? Dafür halte ich diese simple Lösung für ideal. Um Wartungsarbeiten oder ähnliches zu vollbringen ist das natürlich nicht geeignet. Da bin ich dabei. Ich habe so ein Ding mal gekauft um an einer Honda Monkey die Kette auf simple Art schmieren zu können. Die war allerdings so leicht, dass man die noch einfacher über den Seitenständer kippen konnte ohne Gefahr zu laufen, dass sie umfällt.
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Da muss ja nicht zwangsläufig jemand mit Gardemaß hinein passen. Ich finde die Idee grundsätzlich spannend und könnte mir das als "Second-life" für meine V7 durchaus vorstellen. Wenn dann Enkel oder zur Not ein zierliches Persönchen hinein passen, wäre das vollkommen ausreichend. Vielleicht kann man seinem Hund ja beibringen daran Spass zu haben? Für ein wirklich ausgewachsenes 2-3 Erwachsenen-Kerle Gespann ist die V7 zu klein. Da braucht es einen anderen Ansatz und eine andere "Zugmaschine".
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Schade, dass die neue V7 Sport anscheinend rares Gut ist. Ich habe bisher weder eine rumfahren sehen noch hatte mein Händler eine da. Er erzählte mir, dass kurz eine da war, aber das nützt mir nichts. Geguckt hätte ich gerne mal. Bei einem Angebot, was ich nicht ablehnen kann, wäre ich vielleicht sogar schwach geworden. Aber warum mein Händler mir ein gutes Angebot machen, wenn er eh' nur ein sehr begrenztes Kontingent hat? Nachdem mich die normale V7 Stone 5+ schon positiv überrascht, würde ich von der "Sport" etwas mehr erwarten in den Bereichen, wo sie noch einen drauflegt. Gegenüber meiner V7 850 ist die normale 5+ ein Forstschritt. Keine Revolution aber eine gelungene Evolution. Die richtig "Alte" mag Legende sein. Haben möchte ich die nicht. Das ist was für eine andere Art Klientel. Für technisch/mechanisch unbedarftere Motorradfahrer ist eine moderne V7 eine tolle Möglichkeit den alten Spirit nachzuvollziehen ohne dessen altersbedingten Unzulänglichkeiten hinnehmen zu müssen (den versierte Schrauber und Oldtimer-Liebhaber sicherlich als Charakter und authentischer empfinden). Das man den wahren alten Charakter mit einem modernen Motorrad niemals treffen kann ist völlig klar. Dafür hat ein modernes Motorrad unbestreitbare Vorteile gegenüber einem Alteisen. Das sind 2 völlig unterschiedliche Arten von Liebhabern/Motorradfahrern/"Kunden", die mit der klassischen und der modernen V7 angesprochen werden. Alleine deswegen wird man das nie vergleichen können. Warum auch? Ich finde es toll, dass Guzzi seine Vergangenheit nicht verleugnet und darauf aufbauend immer noch schöne Motorräder baut. Würde das verschwinden, wäre die Motorradwelt um einiges ärmer. Aber die schwierigen Zeiten kommen erst noch: wenn sich mehr und mehr Elektroantriebe durchsetzen/durchsetzen müssen, werden wir von Motorrädern wie die alte und moderne V7 träumen. In meiner "Karriere" werde ich nicht mehr in die Verlegenheit kommen und das empfinde ich als gut so. Zur Not reicht meine bis die "letzte Kurve" kommt.
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Bei den Legend Gear-Taschen muss ich noch mal schauen, aber die Platten, die ich an den SLC-Trägern alternativ fahre, hat mich auch gestört, dass sie von Haus nicht gesichert sind(werden können. Also habe ich ein einfaches Helm-Schloss (so ein langes "Kabel" mit Schlaufe und einfachem Zahlenschloss) unter der Sitzbank durchgeführt und die Platten so gesichert. Das Schloss selbst ist unter der Sitzbank und nicht einfach erreichbar für Dritte. Das sollte mit den Taschen auch funktionieren (habe ich noch nicht ausprobiert). Zusätzlich kann ich so einfach den Helm sichern, wenn er mal am Moped bleibt. Nix für "über Nacht" und in zu dunklen Ecken. Aber gegen "mal eben mitnehmen" reicht das allemal. Wenn ich mehr bräuchte, würde ich mir was anderes einfallen lassen. Deswegen die Legend Gear, die ansonsten ziemlich perfekt sind für die V9/V7 womöglich mit Verlust weggeben, wäre für mich keine Alternative.
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Ich habe mir von SW-Motech die SLC-Träger dran gemacht. Als Gepäck passt die SW-Motech Legend Gear-Serie wie die Faust aufs Auge zum Bike. Der kleine Tankrucksack aus der Serie ist ebenfalls perfekt für die V7. Und wenn man ohne Gepäck unterwegs ist, gibt es Platten, auf die man Nummern o.ä. machen kann. Dann sind die Gepäckträger verdeckt. P.S.: Ich weiß, da war der Teppich dreckig. Und die Wheelies an der Wand stammen von Fahrrädern, die ich da mal aufgehängt hatte.
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Kommt auch ein bisschen auf die Gegend an. Ich wohne zwischen Bergischem Land und Rheinland. In der "Wintersaison" fahre ich dann lieber ins Rheinland. Gilt als die Schneeärmste Region Deutschlands. Aktuell hat es 14 Grad. Im Mittel- oder Hochgebirge würde ich das Moped sicherlich auch einmotten. Aber hier ergeben sich immer Gelegenheiten. Und wenn nicht: nicht schlimm! Moped frisst kein Brot (zumindest kaum). Meine Mopeds waren immer ganzjährig angemeldet und manchmal hat es sich gelohnt und manchmal nicht. Wir hatten hier Jahre, wo im Januar/Februar das schönste Moped-Wetter war. Das würde ich ungern verpassen. Wenn man sein Moped natürlich als Alltagsfahrzeug nutzt und jeden Tag damit z.B. zur Arbeit fährt, würde ich mir das auch überlegen. Die Gefahr, dass man spätestens bei der Rückfahrt böse überrascht wird, ist im Winter natürlich ungleich höher.
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Die Norton-Seite verheißt aber nichts Gutes. Die beiden hohen Bikes könnten von Guzzi sein (ohne den charakteristischen Motor). Die flachen Geräte sind nichtssagend. Von Norton würde ich ein anderes und vor allem eigenständiges Design erwarten. So wie das aussieht, wird das im Sande verlaufen.
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Ich war von einer Probefahrt der E5+ sehr beeindruckt. Das ist schon deutlich verfeinert zur E5. Für mich kein Grund, meine modifizierte E5 Stone Special Edition abzugeben, aber die Basis Stone ist eine echte Alternative. Hätte ich so gar nicht erwartet. Nachdem ich an meiner auch so ein "paar" Veränderungen gemacht habe, darf ich eigentlich gar nichts sagen, aber die Guzzi-Embleme abzumachen? Auf die Idee wäre ich jetzt nicht gekommen. Die Veränderung am Instrument würde ich gerne mal sehen. Aus der Erzählung kann ich mir das noch nicht vorstellen. Tieferlegen und mittig platzieren (Reversomoto) war bei mir die Lösung des ästhetischen Problems. "Tieferlegen" sollte man mit Hülsen und längeren Schrauben auch so hinbekommen.
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V7 Stone 5+ (im Vergleich zu meiner V7 Stone Special Edition von 2023)
rascas replied to rascas's topic in Allgemeines
Ich will bei der V7 beim Thema Fahrwerk/Bremsen/Reifen nicht zu viel hinein interpretieren. Mir reicht (aktuell), dass die Serien-Ausstattung gut funktioniert und zum Charakter und zur Leistung passt. Mehr erwarte ich nicht. Das heißt nicht, dass ich beim Reifenwechsel nicht mal was anderes ausprobieren werde. Wenn ich das Fahrwerk anpacke, dann wahrscheinlich mit Wilbers Komponenten. Dieses Jahr definitiv nicht mehr... Bei den Bremsen hat bei mir ein einstellbarer Hebel Wunder bewirkt. Der Fahrrad-Bremshebel, der bei der "alten" V7 850 verbaut war, war ein Witz. Bei der Neuen Stone (5+) sind zwar auch keine verstellbaren Hebel verbaut, aber die sind um Klassen besser als die alten Fahrradhebel, die Null Gefühl vermittelt haben und bis zum Gasgriff durchgezogen werden konnten. Ob da vorne eine oder 2 Scheiben verbaut sind kann ich A nicht (so leicht) ändern und B ist die eine Scheibe für das Gewicht und die Leistung ausreichend. Habe ich bei Notfallbremsungen schon testen "dürfen" und war positiv überrascht. -
V7 Stone 5+ (im Vergleich zu meiner V7 Stone Special Edition von 2023)
rascas replied to rascas's topic in Allgemeines
Die Ganganzeige ist jetzt richtig. Das stimmt. Das haben sie wohl verbessert. Wobei ich das bei meiner "Alten" nicht als störend empfinde. Deswegen habe ich das nicht erwähnt. Ich habe mit meinem Händler auch über das Fahrwerk "philosophiert". Klar kann man da was verbessern. Aber dann passt die Leistung eigentlich nicht mehr. Und die Bremsen auch nicht. Das Hauptmanko an der V7 finde ich die mangelnde Bodenfreiheit. Die Rasten setzen sehr früh auf. Allein das verhindert eine schnellere Gangart. Da ändert auch das Fahrwerk nicht viel dran. Ich komme mit dem Serienfahrwerk ganz gut zu Recht. Ob das bei der neuen 5+ besser ist, kann ich gar nicht sagen. Die Werkstatt-Maschine hatte gerade mal 170 KM drauf. Da wollte ich nicht so fliegen lassen. Auch wegen der Reifen. Aber der lässige Charakter war klar zu erkennen. -
Mal ein paar Gedanken zur V7 Stone 5+. Ich finde, dass das "Standardmodell" so ein bisschen untergegangen ist gegenüber der V7 Sport. Mein Händler hat mir die Stone als "Werkstattfahrzeug" mal mitgegeben. Zunächst mal ist die Bedienung nicht rätselhaft. Die Schalter sind etwas anders angeordnet wie bei meiner V7 Stone Special Edition (2023). Geschenkt! Einzig, dass der Startschalter jetzt eine Kombination mit dem Killschalter ist, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das Gas ist jetzt viel harmonischer als bei der "alten" 850. Drive by wire tut seinen Dienst. Der Motor ist dagegen immer noch kernig und der Klang überraschend gut! Das Motorrad wirkt auf mich leichtgängiger und noch umgänglicher, als ich das von meiner V7 kenne. Für den urbanen Dschungel und genussvolle Landstraße ein ideales Motorrad. Die Spezial hat meines Erachtens durch den Tacho verloren, aber die Stone hat durch die Verfeinerungen gewonnen. Eindeutig! Mir kam der Lenker eine Spur höher vor als der Stanard-Lenker bei meiner V7 (das kann aber täuschen). Das ist für Genussfahrten sehr angenehm. An meiner V7 habe ich die Stummel von MG angebracht, was den Charakter und auch das Fahren deutlich verändert. Auf den direkten Vergleich mit der aktuellen Stone war ich auch deswegen gespannt. Mit Stummel fehlt einem ein wenig die Leichtigkeit im Umgang. Aber man ist Vorderrad-orinetierter unterwegs. Und man fährt selbst mehr die Kurven als man das Moped machen läßt (Ich hoffe, Ihr wisst, wie ich das meine). Ab 70 KM/h merkt man, dass die Stummel einen ein wenig weniger im Wind stehen lassen. Ab 100 KM/h empfinde ich die Stummel als angenehmer als den normalen Lenker. Die Sitzpostion ist mit der normalen Stone lässig. Mit Stummel und normalen Rasten hat man eine Froschhaltung, an die man sich aber schnell gewöhnen kann. Die normalen Spiegel an der Stone finde ich nicht gut. Die Lenkerendspiegel an meiner Special Edition sind viel besser. Die Schaltung ist bei der Neuen weicher. Die Hebel taugen jetzt was. Die Stone war matt-schwarz, was ich richtig gut fand. Das wirkt keine Spur abgespeckt gegenüber meiner V7 (trotz Sondermodell). Ein tolles Motorrad, was ich nur empfehlen kann. Mein persönliches Resultat nach 2 Tagen Stone: das 5+ Modell ist im Detail besser geworden. Ich bleibe trotzdem bei der Special Edition. Dafür habe ich zuviel reingesteckt mit den Veränderungen. 67 PS hat meine auch, obwohl die Neue schon gut im Futter steht (alles relativ). Wenn ich es neu zu machen hätte, wäre die Stone (in mattschwarz) eine ernsthafte Überlegung wert. Die V7 Sport hat natürlich auch Ihre Reize... Bei der Spezial würde ich eher das alte Modell (in blau) nehmen. Und es bleibt bei den Stummeln bei mir. Und zwar so lange, wie ich das als angenehm und "richtig" empfinde. Zurückrüsten auf normalen Lenker ist jederzeit möglich. Vielleicht mache ich das irgendwann noch mal. Wenn die tatsächlich in ferner Zukunft im Wohnzimmer landet auf jeden Fall mit Stummel... Ich finde es toll, das die V7 so ein breiten Anwendungszweck haben kann und dass man selbst daran basteln kann, wie man es haben möchte. Das ist bei neuen Modellen keineswegs selbstverständlich.
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Herzlich willkommen! Gruß aus Gruiten (Ums Eck')
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Werkstatt- und TÜV-Termin ist gemacht. Ist mir glatt durchgerutscht. Danke für den Hinweis...
