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Ich habe den Original-Stummellenker von Guzzi verbaut. Die Installation ist auf zweierlei Art möglich: 1. Tauchrohre absenken. Dafür muss man das Moped anheben und aufhängen können. Oder 2. Lenkkopfplatte abnehmen und die Stummel auf die Tauchrohre schieben. So habe ich das gemacht. Lenkkopfpflager mit 100 Nm (laut Bedienungsanleitung Guzzi) festmachen. Die Original Stummel habe eine Nase, die genau in eine Aussparung in der Lenkopfplatte (unten) passt. Damit ist die Position fest vorgegeben. Bei dem Stummellenker ist eine Art Lochblech, was die Löcher verschliesst, die die normale Lenkeraufnahme hinterläßt (siehe Bild). Kennt man von den früheren Racer-Modellen? Theoretisch könnte man die Kabel kürzen. Ein Satz war bei mir dabei. Da sehe ich aber die Notwendigkeit nicht. Durch das Windschild kann man die schön verstecken. Verstellbare Griffe (mit ABE) halte ich so oder so für Pflicht, weil die Originale wenig taugen. Sind wohl eher für Fahrräder gedacht... Was meiner Meinung nach sehr gut dazu passt ist das Set von Reversomoto, mit dem man den Tacho "tiefer legt" und mittig platziert. Die Lenkerendspiegel, die bei meiner Stone Special Edition serienmäßig dran sind, passen 1zu1 und funktionieren super. Die beste Sicht nach hinten, die ich in über 30 Jahren am Moped habe. Zum fahren: Es ist dadurch nicht mehr das rundum-sorglos für-jede-Gelegenheit Moped. Man muss das schon wollen. Die Position ist nicht sonderlich extrem, aber ich verstehe jeden, dem das zu unbequem wird. Dafür macht das Kurvenfahren (zumindest mir) viel mehr Spaß. Man hat mehr Feedback vom Vorderrad und kann sich die Linie besser erarbeiten. Meine persönliche Theorie dazu ist, dass sich das Gewicht, was durch das nach vorne neigen auf dem Lenker lastet sich mit der Geschwindigkeit aufhebt. Wo ein hoher Lenker anfängt lästig zu werden (so um die 100 Km/h) ist das mit Stummel entspannter. Man merkt das auf der Autobahn (bei den Übergangsfahrten) und bei zügiger Landstraße. Um die 70 KM/H ist es wahrscheinlich gleich. Darunter kann es auf Dauer lästig werden. Also "nur Stadt" würde ich damit nicht fahren wollen. Aber rein-raus ist natürlich kein Problem. Problem ist das so wieso alles nicht. Ein Extremsportler wird die V7 dadurch nicht. Das ist alles noch sehr moderat. Sieht halt nur geil aus und fühlt sich auch so an. Mir war wichtig, dass es reversibel ist. Wer weiß? Vielleicht habe ich irgendwann keinen Bock mehr darauf und will zurück rüsten. Im Moment macht es mir auf alle Fälle viel Spaß und es darf auch die 3. Saison bleiben. Optisch wirkt die Maschine flacher. Wenn man es perfekt machen will, sollte man vielleicht auch die Fussrasten ändern. Da gibt es aber (meiner Meinung nach) wenig sinnvolles im Angebot und es wäre ein weiterer Eingriff, den ich mir erspart habe. Die Haltung ist schon froschartig. Meine Hüfte musste sich daran gewöhnen, was aber nach der ersten Fahrt kein Thema mehr war. Ich fühle mich mit 189 cm mit meinen 62 Jahren trotzdem (noch) sehr wohl auf der Maschine. Und ein Hingucker ist sie dadurch natürlich auch. Wenn sie dereinst ins Wohnzimmer soll, dann so...
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So unterschiedlich können Ansätze/Geschmäcker sein.... Ich habe meine V7 Stone Special Edition (wie sie wohl komplett heißt) auch etwas angepasst. Das Heck ist von Reversomoto (Italien). Ebenso die Sitzbank (rote Nähte) und die "Tieferlegung" und Mittelung des Tachos. Der Stummel-Lenker ist Guzzi-Original. Der Halter für die Nummerplatten ist von SW Motech und ist für Packtaschen gedacht (Legend Gear in Black Edition. Genau wie der Tankrucksack). Die Nummerplatten sind Platzhalter, um nicht mit dem nacktem Halter herumzufahren. Einen passenden Ledergurt (schwarz und rote Nähte) für den Tank habe ich auf Sizilien machen lassen. Der Tankstutzen ist von Baak (Frankreich). Ich käme nicht auf die Idee Lenkerendspiegel in "kleiner" zu nehmen und nach unten zu verlegen. Finde die Serienspiegel bieten eine Super-Sicht nach hinten. Am Reversomoto-Heck gefiel mir die kleine Mini-Funzel nicht. Diese habe ich inzwischen gegen eine klassischere Runde ersetzt (natürlich mit E-Kennzeichnung). Andere (verstellbare) Hebel sind meines Erachtens Pflicht. Die Original-Hebel sind eher für Fahrräder gedacht... Aktuell sieht sie so aus: Mono-Sitzbank ist von Guzzi. Mit Packtaschen statt der Nummerplatten. Was mir an Deiner optisch überhaupt nicht gefällt ist der (Nicht-)Auspuff (zumal in silber). Ist halt Geschmacksache. Ich halte den Arrows-Auspuff, der auf der Special-Edition ja serienmässig drauf ist, für perfekt. Auch vom Klang. Nicht zuviel und nicht zu wenig. Zumal das Mapping darauf abgestimmt ist. Eine Notwendigkeit für andere Federbeine sehe ich bei mir nicht. Die Seriendämpfer sind meines Erachtens besser als Ihr Ruf... Wenn ich da wirklich etwas anderes wollte, dann wäre es wahrscheinlich das falsche Bike (für mich). Auch die Einzel-Bremse ist zweckmässig gut. Klar, sehen 2 Scheiben (wie bei der Sport) besser aus. Aber mehr als in den Regelbereich des ABS kann man damit auch nicht bremsen. Ach ja: der Stürzbügel ist von GIVI. Er ist nicht so ausladend wie der von Guzzi. Gab es für einen Spottpreis am großen Fluss. Der von der V9 passt auch an die V7. Habe ich eigentlich nur für eine größere Tour dran gemacht (wie die Packtaschen), die dann nicht stattgefunden hat. Darf aber beides bleiben...
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Ich finde, dass die Legend Gar Taschen von SW Motech wie die Faust aufs Auge an die V7 passen. Die passen zu den SLC-Trägern, die es passend für die V7 gibt.
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Ich bin vor Jahren mit meiner Africa Twin mit einer Gruppe mitgefahren, die KTM 1290 und ähnliche Kaliber fuhren. Alles ganz nette Jungs, aber irgendwie hat die der Hafer gestochen. Entweder sind die wirklich immer so unterwegs oder so wollten es mir mal so richtig zeigen. Um da dran zu bleiben musste ich die Africa Twin schon ziemlich quälen. Das war wenig artgerecht. Hinzu kam, dass sie die Strecke kannten und ich nicht. An einer Ecke haben sie so spät gebremst, dass ich fast geradeaus ins Feld musste, weil ich mit der Kurve nicht gerechnet habe. Als wir beim Kaffee darüber sprachen meinte Einer: ja die Kurve ist doof. Wäre ihm auch fasst passiert als er die Strecke noch nicht so gut kannte. Vielen Dank! habe ich nur gedacht. Ich bin mit der Gruppe nie wieder unterwegs gewesen. Ich spucke sicher nicht rein, aber das war mir zu heftig. Und ich hasse es, wenn ich nach Hause mit dem Gefühl komme: mit Glück überlebt! Aus dem Alter bin ich definitiv raus. Unabhängig davon vermeide ich gerne größere Gruppen. Am liebsten bin ich alleine unterwegs oder mit jemanden, den ich einschätzen kann. Es geht nichts über einen guten Flügelmann auf den man sich verlassen kann. Augenblicklich bin ich geschockt: mein Installateur erzählte mir, dass ihm jemand aus einer Einfahrt kommend abgeschossen hat. Doppelter Beckenbruch; Arm gebrochen und die nagelneue Multistrada ist Schrott. Da er als Handwerker Einzelkämpfer ist und jetzt mindestens 2 Monate ausfällt, ist das schon Existenzgefährdend. Das gibt mir zu denken und ich fange an zu überlegen, dass es gar nicht so schlecht ist, dass ich dieses Jahr so gut wie nicht zum fahren komme. Diesen Gedanken muss ich irgendwie wieder los werden...
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Beruflich kann das ein enormer Vorteil sein. Und man hat natürlich die entsprechende Infrastruktur in Reichweite (z.B. MG-Händler). Und die Mischung macht es. Trotz der vielen Menschen jede Menge Natur und schöne Motorrad-Strecken.
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Ich habe für mich einen Hersteller "aus der Region" entdeckt, der ein paar schöne Sachen macht: Modeka. Die haben Ihren großen Store in Beckum, wo ich ab und zu so oder so vorbei komme. Die Lederjacke Ruven ist für mich optimal als Sommerjacke. Sie ist leicht und geschmeidig und lässt sich gut belüften. Also das genaue Gegenteil von den meisten Lederjacken, die ich sonst so probiert habe. Für Herbst/Winter habe ich schon ein Auge auf die Wachsjacke Glasgow geworfen. Meine kommt so langsam in die Jahre und muss irgendwann ersetzt werden und die Glasgow gefällt mir durch durchdachte Details. Die Optik ist "Belstaff"-ähnlich ohne den hohen Preis. Und qualitativ hat Belstaff mich ehrlich gesagt auch nicht überzeugt. Meine aktuelle hat nur einen Bruchteil gekostet, sieht ebenfalls so ähnlich auch und hat - vor allem - viel länger gehalten. Anprobiert habe ich die Glasgow schon... Modeka gibt es auch bei FC-Moto (und anderen). Mir ist allerdings wichtig, dass ich so etwas vorher mal anprobieren kann. Das ist mir dann auch einen Aufpreis wert... Meine Held Textil-Kombi (Hakuna/Matata) aus meiner Africa Twin-Zeit habe ich genau einmal auf der V7 angehabt. Ich kam mir vor wie ein Michelin-Männchen. Und die dazu gehörenden Stiefel waren zu klobig für die filigrane V7 Schaltung. Das passte überhaupt nicht zusammen. Dann lieber Cargo-Hose von John Doe (im Winter halt mit Thermo-Wäsche drunter) und meine alten Bundeswehr-Stiefel (siehe Avatar im unrestaurierten Zustand) o.ä.. Stiefel ist ein spannendes Thema! Wenn man mit Motorrad-Stiefeln nicht mal ein paar Meter laufen kann ohne direkt Schmerzen zu bekommen (wie ich), dann ist das ziemlich doof. Deshalb auch meine alten BW-Stiefel: die sind zumindest mal gut eingelaufen. Ich habe schon an sich gute Marken-Stiefel weggeschmissen, weil ich nicht zu Recht kam (Stimmt gar nicht: ich habe sie verkauft bekommen). Ich habe noch ein Paar John Doe (ich meine Rover). Die sehen den BW-Stiefeln ähnlich. Haben aber seitlich einen Reissverschluss, was das anziehen natürlich bequemer macht. Insgesamt sehr angenehm zu tragen und man kann damit auch Strecken gehen (wichtig!)! Rechtfertigt den Preis... Ich habe noch eine Textiljacke Richa Braxton (aus Belgien), über die ich auch nur positives berichten kann. Die kann man auch im Herbst/Winter fahren. Im Sommer und am liebsten fahre ich die leichte Lederjacke von Modeka, die man auch so als coole Jacke tragen kann, weil sie eben so angenehm ist. Mit Interesse habe ich einen Bericht über Baselayer-Unterwäsche gesehen. Protektoren sind integriert und die Abriebfestigkeit entsprach triple A (AAA; also dem höchsten Standard). Gibt es z.B. von John Doe und von Pando Moto. Speziell letztere macht ein tollen Eindruck. Ist zwar nicht ganz billig, aber man kann wohl ganz normale Freizeit-Klamotten darüber tragen und hat trotzdem einen guten Schutz. Es soll auch thermisch angenehm zu tragen sein. Der Preis schreckt mich ab, aber die Idee dahinter ist nicht schlecht. Zumindest, wenn man viel "urban" unterwegs ist.
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Ich habe an meiner 23er V7 IV Stone Special Edition das SLC-System von SW Motech. Daran passen einige Serien von SW-Motech. Ich selbst habe die Legend Gear-Taschen, die meiner Meinung nach besonders gut zur V7 passen, aber es gibt ja auch andere Überlegungen... Dein Baujahr läuft dort unter V7 Stone und nicht unter V7 IV Stone. Habe gerade noch mal nachgeschaut: Die Teile-Nummern für die Träger sind (erwartungsgemäß) identisch. Da hat sich zumindest beim SW Motech System offensichtlich nichts geändert. Wenn es bei Deinem Wunsch-Hersteller noch nicht gelistet ist würde ich bei Unsicherheit einfach mal da anrufen. Die können Dir sicher Auskunft geben. Manchmal ist es noch in der Pipeline...
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Wie "besser"? Das ist eine Guzzi... Diese Eigenheit hast Du mitgekauft. Den ersten Kilometer würde ich mal nicht mit Flipp-Flopps fahren. Ich empfehle alte Bundeswehrstiefel (siehe mein Avatar). (Ich würde natürlich grundsätzlich von Flipp-Flopps abraten!)
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Das ist man nie. Als Motorradfahrer sollte das einem immer bewusst sein.
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Ihr seid, scheint es mir, reichlich verwöhnt. Ich finde das Serienfahrwerk bei meiner V7 absolut ok. Besonders angesichts der Geometrie und der Leistung. Im Gegenteil: ich war überrascht, wie gut das ist. Klar kommt sie in welligen Kurven ins stottern. Aber da muss ich ja nicht blind hinein stochern. Und mir setzt sie auch viel zu früh auf. Das kann einem schon mal die Linie versauen. Aber da scheint es ja eine Lösung zu geben: abnehmen! "Je leichter, desto weniger aufsetzen" ist ein guter Grund für eine Diät... Wenn ich ein perfomanteres Bike haben wollte, dann würde ich das nicht über neue Federn oder gar ein anderes Fahrwerk lösen. Dann würde ich mir eine Street Triple oder was ähnliches daneben stellen. Die Guzzi darf/muss Ihre Unzulänglichkeiten haben. Dazu gehört auch der Kampf mit den Gewalten (wenn man es darauf anlegt). Ich kann keine Fahrwerksschwäche erkennen, die ich Ihr vorwerfen würde. Im Gegenteil: die Triumph Bonneville, die vorher mal hatte, war wesentlich schlechter vom Fahrwerk. Das war eine reine Sonntags-Ausflugs-bis-zur-Eisdiele-Maschine. Hat ja auch was. Die Guzzi kann man (ab Werk) ernsthafter bewegen. Ich habe an meiner schon viel gebastelt/verändert. Das Fahrwerk stand bisher nicht auf der Liste, weil der Wunsch einfach nicht aufkam. Wenn überhaupt, dann würde ich über "Wilbers komplett" nachdenken (o.ä.), aber wie gesagt: dann würde ich mir eher was anderes daneben stellen. ABS hat mir schon mal den Hintern gerettet. Auf gerader Strecke mit Gegenverkehr stand hinter einer Kuppe ein PKW und ich kam mit legalen 100 KM/h von hinten. Seitdem weiß ich, dass die eine Scheibe vorne durchaus leistungsfähig ist und dass das ABS gut funktioniert.... Sonst gäbe es die V7 nicht mehr (und mich vielleicht auch nicht mehr).
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V7 Stone 2024, Abblendlicht Symbol im Tacho aus
rascas replied to Fischkopp-hh's topic in Elektrik und Elektronik
Ich war auch der Meinung, dass das falsch herum angezeigt wird. Aber bei Guzzi ist ja so manches anders... -
V7 Stone 2024, Abblendlicht Symbol im Tacho aus
rascas replied to Fischkopp-hh's topic in Elektrik und Elektronik
Er meint wohl die "3". Was heißt DRL? Ich habe das auch als Hinweis interpretiert, dass das Abblendlicht an ist. Es ist aber genau umgekehrt: grüne Lampe Tagfahrlicht; Lampe aus Abblendlicht. -
Das ist die Reversomoto in schwarz mit roten Nähten. Insgesamt schmaler wie die Originalen. Schön verarbeitet. Sie rastet hinten etwas schwerer ein, aber grundsätzlich geht es. Beim Sattler wird es wahrscheinlich deutlich teurer.
