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TheJoe

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Everything posted by TheJoe

  1. Guter Plan Calatin! Wünsche eine gute Reise und viel Spass! Wird sicher eine sehr schöne Tour Grüsse
  2. Danke Holger, Ja, wir sind auch zum Treffen in Mandello 👍 Grüsse
  3. An unserem letzten Reisetag lagen noch einmal 426 Kilometer vor uns – diesmal fast ausschließlich über die Autobahn. Bei schönem Wetter war das eine leichte Übung. Natürlich gab es hier und da ein paar Staus, aber insgesamt kamen wir gut durch und waren bereits am frühen Nachmittag wieder zu Hause. Rückblickend hatten wir mit dem Wetter einmal mehr großes Glück. Während unseres Aufenthalts in Norwegen war praktisch jeden Tag Regen vorhergesagt. Tatsächlich hatten wir über die gesamte Reise verteilt nicht einmal zwei Tage mit wirklichem Regen. Da kann man sich wirklich nicht beschweren. Südschweden hat uns im südlichen Teil positiv überrascht. Die Straßen sind abwechslungsreich, kurvig und machen richtig Spaß. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, desto gerader wurden die Straßen. Irgendwann verliert selbst der hundertste See seinen besonderen Reiz. Eine Kleinigkeit ist uns dabei besonders aufgefallen: In Schweden gibt es auf den meisten Parkplätzen keine Bänke. In Norwegen ist es fast genau umgekehrt. Dort findet man an fast jedem Parkplatz Sitzgelegenheiten, oft sogar mit einem traumhaften Ausblick. Man merkt einfach, dass dort viel Wert darauf gelegt wird, Reisenden eine Pause angenehm zu machen. Auch die Suche nach einer Hütte gestaltete sich in Schweden deutlich schwieriger als in Norwegen. Dort gibt es wesentlich mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende. Typisch für Schweden waren außerdem die vielen Pferde, die scheinbar zu fast jedem Bauernhof gehören. Und noch etwas fiel uns auf: Man kann kaum eine halbe Stunde fahren, ohne ein Schild zu einem Golfplatz zu sehen. Ob Nationalsport oder bevorzugtes Hobby wohlhabender Rentner – wir wissen es bis heute nicht. Auf den besonders kurvigen Straßen war der Asphalt dagegen oft in einem Zustand, der uns eher an Ungarn erinnerte. Schon kurz nach der Überfahrt nach Norwegen waren wir uns beide einig: Schweden wird vermutlich nicht mehr zu unseren Reisezielen gehören. Für uns bleibt Norwegen das Motorrad-Reiseland Nummer eins. Schon wenige Kilometer hinter der Grenze verändert sich die Landschaft spürbar. Dazu kommen die Gastfreundschaft, die man an nahezu jedem Parkplatz erlebt, die vielen Übernachtungsmöglichkeiten und Straßen, die scheinbar genau für Motorradfahrer gebaut wurden. Norwegen fühlt sich einfach richtig an. Wir kommen wieder. Spätestens 2028. 🏍️🇳🇴 Jede Reise endet irgendwann. Was bleibt, sind Erinnerungen – und die Motorräder, mit denen man sie erlebt hat. Beide Moto Guzzis haben uns zuverlässig durch Skandinavien gebracht, jede auf ihre ganz eigene Art. Zeit also für ein persönliches Fazit. Keine technischen Testberichte, keine Messwerte und keine Bestenlisten – sondern einfach zwei ehrliche Eindrücke nach über 6.000 Kilometern auf den Straßen Schwedens, Norwegens, Dänemarks und Deutschlands. Mein Fazit zur Moto Guzzi California 3 Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Ich fange mit meiner an und beschreibe sie anhand einer Geschichte, die wir in Norwegen erlebt haben. Wir fahren nach einer Pause los. Ich fahre als Erster auf die Straße und drehe langsam das Gas auf. Meine Spiegel vibrieren sich in Rage wie ein Handmixgerät aus den Fünfzigern. In meinen Spiegeln erscheinen auf einmal zwei verschwommene Jagdflugzeuge. Als ich den Blick wieder nach vorne richte, stelle ich mir vor, ich sitze in einer Messerschmitt Me 109 aus dem Zweiten Weltkrieg und rolle auf der Startbahn. Mit den Jägern der Alliierten im Nacken gibt es nur eine Option: Gashebel ganz nach vorne! Der Motor macht metallische Geräusche wie die Ankerkette eines Schlachtschiffes, die beim Ankern rasend schnell über den Stahl gleitet. Die Auspuffkrümmer dröhnen nach zwei patschenden Fehlzündungen los, dass es unter dem Lederheadset kaum zu ertragen ist. Die offenen Vergaser schnauben wie eine wilde Büffelherde in Panik. Die Pedale für das Seitenruder vibrieren so heftig, dass ich es bis in die Knie spüre. Die Messinstrumente wackeln in alle Richtungen. Mit einem Ruck hebt die Maschine ab und ich gleite knapp über einer Straße durch das Tal. Um den Verfolgern zu entkommen, fliege ich knapp über dem Boden eine Kurve nach der anderen und passe die Höhe der Landschaft an. Es ist ein purer Adrenalinrausch. Bis eine nette weibliche Stimme sagt: „Bitte biegen Sie in 500 Metern im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt ab.“ Ich bin wieder da. Im richtigen Leben. Die zwei Jagdflugzeuge im Spiegel waren natürlich nur das Tagfahrlicht von Matthias' V85 TT, das die Form des Moto Guzzi Adlers hat und sich durch die Vibrationen verdoppelte. Die Motorgeräusche stammten von meinen klappernden Ventilen, der Auspufflärm von meinen offenen Mistral-Tüten, das Schnauben von meinen fast offenen Vergasern. Die Pedale waren meine Trittbretter und die Messinstrumente meine wackelnden Armaturen. Aber ich bin geflogen! Ganz sicher in diesem Moment – auf meiner Moto Guzzi California 3. Die Tränen der Begeisterung, während ich diesen Text schreibe, sind meine Zeugen. Dieses Motorrad hat mich mir selbst ein Stück näher gebracht. Das ist es, was ich tue. Das ist es, was ich bin. Natürlich war sie nicht perfekt. Die California hat während der Reise immer mal wieder beim Anspringen gezickt. Der Kupplungszug ist gerissen, das Rücklicht hatte einen Wackelkontakt und vorne hatte ich einen Platten. Sonst gab es keine Auffälligkeiten. Und trotzdem muss man ehrlich sein: Technisch kann die California 3 in keiner Weise mit Matthias' V85 TT mithalten. Weder beim Fahrwerk, noch beim Motor, den Bremsen oder den modernen Assistenzsystemen wie ABS. Wenn Matthias vorne fuhr und zügig unterwegs war, musste ich die California regelrecht ausquetschen, um dranzubleiben. Aber genau darum geht es auch gar nicht. Die California ist kein Motorrad für Bestzeiten oder Datenblätter. Sie lebt von ihrem Charakter, ihren Geräuschen, ihren Vibrationen und den Emotionen, die sie auslöst. Sie fährt nicht einfach nur – sie erzählt eine Geschichte. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi California 3. Technische Daten und Testberichte findet ihr im Internet! Matthias' Fazit zur Moto Guzzi V85 TT Nach all den gemeinsamen Kilometern durch Schweden, Norwegen und Dänemark möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte zu meiner Moto Guzzi V85 TT verlieren. Ein Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Nach gut einem Jahr und inzwischen mehr als 10.000 Kilometern – erst auf dem Weg zum Gardasee und jetzt mit voller Beladung durch Skandinavien – kann ich sagen: Die V85 TT hat genau das gehalten, was ich mir nach vielen Stunden Recherche von ihr versprochen hatte. Sie ist ein unkomplizierter Reisebegleiter mit viel Fahrspaß und jeder Menge italienischem Charakter. Das Besondere an der V85 TT ist für mich die Mischung aus klassischer und moderner Technik. Vorne arbeitet ein luftgekühlter V2-Zweiventilmotor, dazu kommen zeitgemäße Helfer wie ABS, Traktionskontrolle, verschiedene Fahrmodi und ein Tempomat. Letzterer war auf den wenigen längeren Geraden eine echte Erleichterung. Besonders froh war ich auch über die Griffheizung, die bei 9 Grad und Regen in der Gegend um Trondheim ihren großen Auftritt hatte. Das Menü lässt sich einfach über den Kreuzschalter bedienen und dank Kardanantrieb entfällt unterwegs das lästige Kettenschmieren. Das Herzstück bleibt aber natürlich der längs eingebaute 853-Kubik-V2. Er läuft nicht geschniegelt und geschniegelt wie ein moderner Reihenmotor – und genau das macht seinen Reiz aus. Er vibriert, verändert je nach Drehzahl seinen Klang und hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Wer vorher einen kultivierten Yamaha CP2 gefahren ist, muss sich daran erst gewöhnen. Um etwa 3.500 U/min scheppert es ordentlich. Das gehört einfach dazu. Das frühere Drehmomentloch wurde mit der variablen Ventilsteuerung deutlich entschärft. Trotzdem wirkt der Motor beim schnellen Hochdrehen im unteren Drehzahlbereich etwas zurückhaltend. Für mich war das überhaupt kein Problem. Gerade auf den kurvigen Straßen Norwegens sind wir meist mit sattem Drehmoment und niedrigen Drehzahlen unterwegs gewesen. Und wenn es steil wurde oder enge Kehren anstanden, drehte der Motor willig über 5.000 U/min, klang kernig und schob kräftig an. Der serienmäßige Auspuff bollert unter Last angenehm, ohne jemals aufdringlich zu werden. Besonders gefällt mir das Nachbollern beim Gaswegnehmen – vor allem im zweiten Gang. Dieses leicht blecherne „Römpömpöm“ gehört inzwischen einfach dazu. Überrascht hat mich vor allem das Handling. Trotz voller Beladung ließ sich die Maschine erstaunlich leicht und präzise fahren. Ich hatte im Vorfeld etwas Respekt davor, wie sich das zusätzliche Gewicht auswirken würde. Diese Sorge war völlig unbegründet. Meine Hepco & Becker Explorer-Koffer sind zwar gleich groß, der linke steht wegen des Auspuffs aber deutlich weiter heraus. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Später war das überhaupt kein Thema mehr – die Fußraste setzt ohnehin früher auf. Das Windschild meiner Maschine ist kleiner als das der Travel-Version und natürlich kein Vergleich zu Joes riesigem Windschild an der California. Im Regen habe ich es hochgestellt, ansonsten reichte mir die unterste Position völlig aus. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Fußposition. Wer größere Füße als Größe 41 hat, muss seinen Platz erst finden. Steht man mit dem Fußballen auf der Raste, stößt die Ferse an Auspuff oder Anbauteile. Steht man mittig auf der Raste, passiert es schnell, dass man unbemerkt die Hinterradbremse leicht schleifen lässt. Zum Glück weist das Display darauf hin. Wie im Blog bereits beschrieben, hat mir der Pirelli Scorpion Rally bei bestimmten Geschwindigkeiten ein leichtes Hoppeln und Aufschaukeln beschert. Nachdem klar war, dass technisch alles in Ordnung ist, habe ich das einfach akzeptiert. Mit dem Michelin Anakee Road war dieses Verhalten übrigens nicht vorhanden. Die Hinterradbremse könnte etwas kräftiger zupacken, erfüllt ihren Zweck zum Mitbremsen aber problemlos. Die Brembo-Bremse vorne ist dagegen hervorragend. Ein echtes Highlight ist die Reichweite. Mehr als 400 Kilometer mit einer Tankfüllung sind auf so einer Reise Gold wert. Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch an die Transalpina in Rumänien, wo wir mit kleineren Tanks und etwas zu viel Optimismus schon einmal den Reservetank bemühen mussten. Unterm Strich Schon nach der Probefahrt war ich in die V85 TT verliebt. Nach dieser Reise kann ich sagen: Sie hat jedes einzelne Versprechen gehalten. Sie verbindet klassische Moto-Guzzi-Gene mit moderner Technik, fährt sich leicht, macht auf langen Etappen genauso viel Spaß wie auf kurvigen Bergstraßen und besitzt genau den Charakter, den ich mir von einem Motorrad wünsche. Natürlich ist auch sie nicht perfekt. Das Hoppeln mit den Pirelli Scorpion Rally-Reifen hat mich anfangs beschäftigt und die Ergonomie könnte für größere Füße etwas besser sein. Wirkliche Defekte oder Ausfälle hatte die V85 TT auf unserer gesamten Reise jedoch keine. Trotzdem bin ich froh, dass neben der V85 TT auch noch meine Yamaha XSR mit ihrem kultivierten Reihen-Twin in der Garage steht. Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Charakter – und genau das macht für mich den Reiz aus. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi V85 TT. Den Kompletten Reisebericht von jedem Tag mit allen Pannen findet Ihr hier: Norwegen 2026 – Joe's BLOG Grüße
  4. Albtraum am Wasserfall! Heute starteten wir um 8:00 Uhr bei Regen. Diesmal meinte es das Wetter ernst, denn bis etwa 12:30 Uhr, als wir den Slettafossen Wasserfall erreichten, regnete es nahezu ununterbrochen. Den Wasserfall schauten wir uns aus allen Perspektiven an, drehten noch eine Runde durch den Souvenirladen und gingen anschließend zurück zu den Motorrädern. Dort wartete allerdings eine unangenehme Überraschung auf mich. Ein kurzer Blick auf meine Moto Guzzi und der erste Gedanke war nur: „Fuckomio… vorne platt.“ Wir versuchten zunächst, den Reifen aufzupumpen. Die Luft verschwand allerdings genauso schnell wieder, wie sie hineinkam. Also blieb nur eins: schrauben. Wir schoben die Guzzi auf einen geeigneten Parkplatz, bauten das Vorderrad aus, legten ein paar Steine unter die Gabel und machten uns an die Arbeit. Bei der Moto Guzzi California bedeutet ein platter Reifen noch echte Handarbeit. Durch die serienmäßigen Schläuchelässt sich das Loch nicht einfach mit einem Reifenstopfen reparieren. Also hieß es: Vorderrad raus, Reifen von der Felge und den Schlauch wechseln. Das komplette Material war natürlich an Bord: Ersatzschlauch, Flickzeug, Montiereisen, Felgenschoner und das passende Werkzeug für den Rad- und Bremsenausbau. Mit Matthias’ Erfahrung aus einigen Rennrad-Plattfüßen, meiner Schraubererfahrung und etwas Improvisation stand die Guzzi nach rund eineinhalb Stunden wieder auf beiden Rädern – obwohl wir unterwegs an einem Motorrad noch nie einen Schlauch gewechselt hatten. Kaum waren wir wieder unterwegs, zeigte sich tatsächlich noch die Sonne. Fast so, als wollte Norwegen sich für den verregneten Vormittag entschuldigen. Für die Nacht fanden wir eine wunderschöne Hütte auf dem Vollheim Camping mit herrlicher Aussicht. Heute haben wir uns weiter ins Landesinnere und Richtung Süden vorgearbeitet. Keiner von uns war bisher in dieser Gegend und wir waren beide sofort begeistert. Eine wunderschöne Landschaft mit wenig Verkehr, großartigen Straßen und einer Ruhe, die man nur selten findet. Durch eine verpasste Fähre, die uns gleich morgens vor der Nase weggefahren ist, und die ungeplante Reifenpanne kamen heute allerdings nur 265 Kilometer zusammen.
  5. Danke Dir Holger sind schon nördlich von Stockholm 20 Grad heute. alles angenehm grüsse
  6. Danke Mako haben die wirklich gerade weicher gestellt 🖖👍
  7. Schaffe das unterwegs nicht BLOG und hier zu pflegen. Wer Interesse hat, hier gibt es jeden Tag einen neuen Beitrag: https://joe.madgain.de/de/category/norwegen-2026/ Grüße 🖖
  8. Moin Holger! Danke für Deine Nachricht. Ich kann es durchaus verstehen, dass man da wohnen will. Wirklich eine wunderschöne Gegend. Und viel Interessantes in der Nähe! Grüsse Joe
  9. 1000 km Testtour übers lange Wochenende! Über das lange Wochenende haben wir eine ausgedehnte 1000 Kilometer Testtour mit den Motorrädern unternommen. Ziel war es, nicht nur die Motorräder selbst, sondern auch die komplette Ausrüstung unter realen Bedingungen zu testen. Im Mittelpunkt standen dabei die Koffersysteme, die Navigation, unsere Motorradbekleidung sowie die allgemeine Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken. Auch die Frage, wie gut unsere Ausrüstung mit schlechtem Wetter und langen Tagen im Sattel klarkommt, sollte endlich einmal realistisch getestet werden. Für drei Nächte waren wir in einem Appartement in Wadern untergebracht. Von dort aus haben wir verschiedene Tagestouren unternommen — unter anderem nach Vianden in Luxemburg, entlang der Mosel und nach Gerolstein in der Eifel. Gerade die Strecken rund um die Mosel waren landschaftlich wieder absolut beeindruckend und perfekt zum entspannten Motorradfahren. Zum Glück – oder leider – hatten wir deutlich weniger Regen als erwartet. Für die Tour selbst war das natürlich perfekt, allerdings konnten wir dadurch die vollständige Wasserdichtigkeit unserer Motorradbekleidung noch nicht wirklich testen. Aber früher oder später wird das Wetter uns diese Aufgabe sicherlich noch abnehmen. Technisch hat ansonsten fast alles problemlos funktioniert. Die Navigation, die Elektronik und die gesamte Ausrüstung liefen erfreulich stabil. Genau dafür war die Tour schließlich gedacht: mögliche Probleme noch vor der großen Reise zu erkennen. Ganz ohne kleine Pannen lief es natürlich trotzdem nicht. Unterwegs hat sich vorne rechts eine Blinkerschraube verabschiedet. Zum Glück ließ sich das Problem mit einem Stück Isolierband überraschend effektiv beheben — typische Improvisation auf Motorradtouren eben. Ein Thema begleitet mich allerdings weiterhin: der Anlasser der Moto Guzzi California. Der macht bereits seit dem Kauf Probleme. Teilweise dreht der Anlasser nur bei einer bestimmten Stellung des Motors sauber durch. In allen anderen Fällen gibt es oft nur ein deutliches „KLACK“ — und sonst passiert nichts. Inzwischen wurde bereits einiges ausprobiert. Der Anlasser wurde ersetzt, ebenso das Starterrelais. Zusätzlich wurde eine massive Masseleitung von der Batterie direkt zum Getriebe gelegt. Leider hat auch das das Problem bisher nicht vollständig gelöst. Rückblickend war die Entscheidung für einen günstigen Aviamo-Anlasser vermutlich keine besonders gute Idee. Deshalb habe ich jetzt einen deutlich hochwertigeren Valeo-Anlasser bestellt und hoffe, das Problem damit endgültig in den Griff zu bekommen — bevor die große Abfahrt ansteht. Trotz dieser kleinen technischen Baustellen waren es herrliche Tage auf dem Motorrad. Viel gefahren, viel getestet, viele Eindrücke gesammelt — und jetzt sind wir wieder zu Hause. 1000 Kilometer Testtour – Motorräder, Technik und Ausrüstung – Joe's BLOG
  10. Wir haben nur die erste Unterkunft nähe Lübeck gebucht, ab da alles spontan. Die ganzen Jahre, hatten wir immer die Hütten auf den Campingplätzen genommen. Ausserhalb der Ferien kriegst da ja immer was. Zelt hatten wir nie dabei. Zur not fahren wir weiter. Es wird ja nicht dunkel
  11. Hey Uwe, danke Dir! Wir haben diese grünen Spiralen! In Norwegen steht da Myggolf drauf! Die haben bisher immer alles geregelt! Berichte kommen sicher!
  12. Danke Klaus und Dir auch viel Erfolg und eine gute Reise, vielleicht sieht man sich!
  13. Danke Die Holger! Es wird jeden Tag mindestens einen Bericht geben!
  14. Danke Dir! Ja, habe den Sachse angeschlossen und alles ist perfekt jetzt ! Da mir mein Carplay Monitor die Volt anzeigt, brauche ich erst mal keine Kontrolleuchte.
  15. Die Planung steht, die Route ist gesetzt – jetzt wird es langsam ernst. Heute war Content-Day: Bilder machen, Video drehen, die Maschinen in Szene setzen und das erste Material für die kommende Tour vorbereiten. Dieses Mal geht es nicht nur um knapp 5.600 Kilometer durch Skandinavien, sondern auch um einen ganz besonderen Vergleich: Zwei Moto Guzzis. Zwei Generationen. 34 Jahre Unterschied. Auf der einen Seite die Moto Guzzi California 3 von 1991 – klassisch, schwer, charakterstark. Ein Motorrad mit Geschichte und Persönlichkeit. Auf der anderen Seite die Moto Guzzi V85 TT von 2025 – moderne Technik, gebaut für lange Strecken und neue Abenteuer. Zwei Maschinen aus demselben Haus, aber mit völlig unterschiedlichem Charakter. Genau das macht diese Tour besonders spannend: Wie fühlt sich ein Klassiker auf einer langen Nordtour an? Wie schlägt sich moderne Technik im direkten Vergleich? Und welche Maschine passt am Ende besser zu den Straßen im Norden? Die ersten Bilder und das Video sind im Kasten. Der Countdown läuft. Bald geht’s los. Hier mehr: Schweden / Norwegen 2026 – Alt gegen Neu – two wheel traveling
  16. Hallo Leute Jeden Tag ein neues Rätsel an meiner Cali. Jetzt habe ich mir einen Sachse REG2 gekauft, weil meine Ladespannung bei 17V ist. Jetzt wollte ich den einbauen und sehe, dass das blaue Kabel nur auf einen leeren Schuh geht. Kein Wunder hat meine Batterielampe nie funktioniert. Unter dem Tank habe ich jetzt gesehen, dass da was überbrückt wurde. Da ist auch ein Blaues Kabel dabei, aber da sind 12v drauf wenn die Zündung an ist und ein Rotweißes, auf dem nichts anliegt. Könnte jemand buchstäblich Licht ins Dunkel bringen ? Viele Grüsse Joe
  17. Super, danke für die Antwort. Den bestelle ich direkt... der ist ja auch noch einstellbar!
  18. Hallo Leute, an meiner Batterie liegen bei 4000 U/min 17,2 Volt an! Ich würde gerne den Regler / Gleichrichter austauschen. Ich habe einen 4 Poligen: Vermutlich 2xl AC / 1x 12V / 1x Lampe Ich habe null Ahnung, welchen Regler ich jetzt bestellen soll. Da ich bald wegfahren will, muss der auf jeden Fall lieferbar sein. Habt Ihr einen Tip für mich ? Viele Grüsse Joe Anbei Mein Regler.
  19. Ja, ich bin jetzt überzeugt und löse das so:
  20. Danke Dir! Ich werde ich dann doch zusätzlich so machen !
  21. Moin Jens, danke dir für die Info! Dann belasse ich die Masse so, bzw, reinige nochmal die Kontaktflächen und suche weiter!
  22. Hi Leute, mein Anlasser macht meist nur *klack* und beim fünften mal mit Glück, dreht er. Anlasser ist schon getauscht, keine Veränderung. Jetzt habe ich festgestellt, dass nur so ein Massegeflecht-Kabel von der Batterie zum Rahmen ging, aber da muss doch ein ordentliches Massekabel an das Getriebe oder sonst wo hin, oder täusche ich mich da komplett? Ich würde mir ein Massekabel mit 25 mm2 bestellen. Aber jetzt wo hin damit? Da überm Anlasser ist so ne Chrome Schraube am Getriebe. Kann ich das von da zur Batterie legen? bitte um tips
  23. Wäre jetzt mal interessant gewesen, was es wirklich war. Habe bei meiner Cali 3 1991 genau dasselbe Problem. Welches von den 3 Klötzen ist denn eigentlich das Starterrelais?
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