Servus miteinander,
bin erst seit kurzem hier in diesem Forum und relativ schnell in dieses interessante, weil wichtige Thema reingegangen.
Bei den alten Guzzis mit Tonti-Rahmen gab‘s ja noch nicht so viele Feinheiten - sprich: Fahrwerk - wie heute.
Meine Erfahrung ist allerdings, dass man sich hier richtig was Gutes tun kann wenn man sich ein wenig damit beschäftigt.
Dadurch gibt’s neben der teilweise deutlich optimierbaren Sicherheit des Fahrverhaltens auch im Idealfall gleich noch eine Prise Fahrspass und oder Komfort oben drauf!
Das Wissen darum und wie man dabei am besten - mit Gefühl - vorgeht, hat Martin K. Finde ich bereits sehr ausführlich und verständlich beschrieben. Vielen Dank dafür - das hätte ich so nicht in der Kürze auf den Punkt bringen können!
(schon erstaunlich wie unkonventionell sich so eine „einhaxige“ Gabel dann doch zähmen lässt
Was ich hier evtl. noch beitragen kann sind die an meiner Stelvio bei Solobetrieb (80kg) durch sehr ähnliches Vorgehen ermittelten Einstellwerte:
VORNE:
Vorspannung 4 (von 10) Umdrehungen zu (von ganz offen / entspannt)
Zugstufe: 12 (von 20) Klicks auf (von ganz zu)
HINTEN:
Vorspannung: 2 Klicks (von ganz offen / entspannt) - Achtung: nur für Solobetrieb ca. 80kg!
Zugstufe: 1,75 (von max. 2,5) Umdrehungen auf (von ganz zu)
NB: Die Serienstreuung dürfte relativ groß sein, können also individuell also schon von daher 1 oder zwei Klicks bzw. eine Viertel-Umdrehung daneben liegen. Die Werte sind auch (noch) nicht für den Solobetrieb optimiert, sondern stellen einen gewissen Kompromiss dar, da ich bei (doch noch relativ häufigem) Soziusbetrieb eigentlich nur die Vorspannung des Heckfederbeins verstellen möchte (ca. + 5 Klicks und fertig). Das funktioniert so bisher recht gut…
Vielleicht regt das ja den ein oder anderen mal an sich an die Sache ran zu wagen und zumindest diese sinnvollen Segnungen der serienmäßig gebotenen Technik auch genießen zu können.
Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt!