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Rost an den Schrauben


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Ich habe im Netz ein Foto einer 3 Jahre alten V9 Roamer gefunden, an der die Schrauben schon dermaßen verrostet sind. Rosten die Schrauben denn so schnell, mangelnde Pflege oder Laternenparker ohne atmungsaktive Plane oder, oder?

$_59.JPG

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Das sieht nach einem super ungepflegten Motorrad aus.

 

Aber davon abgesehen, wären die billigen verzinkten Muttern zur Krümmerbefestigung, das erste, das ich an einer V9 austauschen würde.

Da schaut man ja oft hin und will nicht jedes mal so ein lieblos gemachtes Detail sehen.

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Und die bescheidene Frage: Wo gibt es diese Schrauben? 

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Die rosten wirklich so schnell einfach auch witterungsbedingt und dem ständigen Temperaturwechsel. Ich habe daher im Baumarkt Edelstahlhutmuttern geholt und jetzt sieht es professionell aus und rostet nicht weiter vor sich hin.

Gruß Ingo

Edited by Breadfan
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Vielen Dank. Könntest du mir auch die Größe nennen. Die werde ich besorgen und bei der nächsten Inspektion im Juni vom ? anschrauben lassen

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Kann dir halt passieren, dass sich in ein paar Jahren beim lösen das ganze frisst. Denn die Bolzen rosten ja weiterhin und der Rost frisst sich dann im Gewinde der Muttern.

Wenn überhaupt v4a und eigentlich gehören die Stehbolzen dann auch in v4a.

Ob das allerdings die erforderliche Festigkeit hat, kann ich nicht sagen.

Bin kein Vollprofi, korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. 

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Grundlegend hast du natürlich Recht, es müsste beides Edelstahl sein, man muss halt ein Auge darauf haben.

Die Größe hab ich jetzt nicht im Kopf, kannst Du aber auf der Explosionszeichnung sehen z.B.  bei Wendelmotorräder.de

 

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vor 34 Minuten schrieb Zander78:

Kann dir halt passieren, dass sich in ein paar Jahren beim lösen das ganze frisst. Denn die Bolzen rosten ja weiterhin und der Rost frisst sich dann im Gewinde der Muttern.

Wenn überhaupt v4a und eigentlich gehören die Stehbolzen dann auch in v4a.

Ob das allerdings die erforderliche Festigkeit hat, kann ich nicht sagen.

Bin kein Vollprofi, korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. 

Hallo,

bezüglich der Festigkeit bzw. des Anzugsdrehmoment würde ich mir keine Sorgen machen. Bei den Stehbolzen könnte es sich um M6 oder M7 handeln.

Ob man nun Va Stehbolzen und Muttern oder gar Titan verwendet muß jeder für sich entscheiden.

Es gibt in diesem Zusammenhang einen sehr ausführlichen Artikel:

Verträgt sich Edelstahl mit Aluminium? von YaPeke

www. Motorradfrage.net

Freundliche Grüße

Guzzi Peter

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Nehme doch Edelstahl Hutmuttern. Die Stehbolzen säubern und mit Kupferpaste einstreichen. ?

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Moin,

 

die gebrauchte V9 ist auch im Winter gefahren, bei den aggressiven Salzlaugen bleibt es nicht aus.

Wenn man die Muttern mit einer Drahtbürste wieder "entrostet" sollte es reichen.

Ansonsten neue Muttern und eben nicht im Salz fahren.

Ist bei allen Mopeds so.

Habe noch eine Ganzjahresmaschine, eine  F650, die hat auch einige Muttern, die ähnlich aussehen.

Abbürsten und gut...oder neu kaufen.

Für die V9 wo??? beim Guzzi Händler...der ja auch Aufkleber verkauft ?

Edelstahl würde ich an dieser Stelle nicht nehmen, wie Peter richtig geschrieben hat, Alu und Edelstahl...

Wenn das Moped nicht im Salz gefahren wird und normale Pflege, rosten die auch nicht.

Gruß

Holger

Edited by holger333
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Das zum Thema Edelstahl:

IMG_6390.thumb.JPG.21f86aa8f0db38486103a5226346b145.JPG

Edelstahl Hutmuttern seit Jahrzehnten im Einsatz (13 Stück sind am Alu Zyl. Kopf verbaut)

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vor 18 Minuten schrieb tee:

Das zum Thema Edelstahl:

IMG_6390.thumb.JPG.21f86aa8f0db38486103a5226346b145.JPG

Edelstahl Hutmuttern seit Jahrzehnten im Einsatz (13 Stück sind am Alu Zyl. Kopf verbaut)

Hallo Tee,

warum denn so böse?

Die Definition Edelstahl ist doch relativ vage und ist sehr umfangreich in seiner Spezifikation (Wikipedia).

Aber es ist auch bekannt, dass es zu chem. Reaktionen kommen kann. Insbesondere bei Kontakt mit Salz, Wasser oder Laugen.

Auch Zug und Druckfestigkeit können unterschiedlich sein.

Freundliche Grüße

Guzzi Peter

 

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Hallo Guzzi Peter,

nein bin ich nicht, wollte ich auch nicht sein. Das Alu und Edelstahl reagiert stelle ich auch nicht in Frage. Das große Foto sollte nur aufzeigen, dass es auf Dauer geht - mit einem Trennelement. Bei dem Motorrad habe ich nur die Aufgabenstellung, dass die Original Stehbolzen sich im Alukopf gelegentlich lösen, da das Gewinde der Stehbolzen das Alukopfgewinde kaputt vibrieren. Aber das ist ein anderes Thema.

Zum gezeigten Bild der verrotteten Stehbolzen: mit etwas vorausschaudener Pflege und Nachsorge muss das Material nicht so aussehen ?

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Selbstsichernde Flanschmuttern gleicher Bauart hat - auch in Edelstahl - z. B. Martin Hagemann im Angebot. Neue Schnorrscheiben nicht vergessen beim Tausch.

Hutmuttern aus verchromtem Stahl oder VA sind am elegantesten. Die Anzugmomente betragen 20 Nm, wenn ich es recht erinnere, da spielt eine etwaig geringere Festigkeit von VA keine Rolle.

Grüße

Christian

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„Tee“ hat Recht, bei normaler Pflege sieht das so nicht aus; ich mach gelegentlich etwas Fett auf die Stehbolzenenden oder einen Tropfen Öl. Das schützt hinreichend.

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Auch wenn manche den Kopf schütteln. Selber verwende ich gerne VA Schrauben bzw. Hutmuttern um meine V7due ansehlicher zu machen. Großzügig Kupferpaste ans Gewinde, so viel passiert mit festkorrodieren nicht. Meine Schraubereien kriegte ich immer wieder los.

 

                                               mfg   Jürgen

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Hallo Jürgen, warum sollten denn manche den Kopf schütteln?

Es ist doch jedem selbst überlassen ob er FOP oder Dapper Dan verwendet.

Film: "O Brother we art thou".

Freundliche Grüße

Guzzi Peter

 

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vor 46 Minuten schrieb small block:

„Tee“ hat Recht, bei normaler Pflege sieht das so nicht aus; ich mach gelegentlich etwas Fett auf die Stehbolzenenden oder einen Tropfen Öl. Das schützt hinreichend.

Ich bin wirklich Laie in solchen Sachen. Ich lasse alles in einer Werkstatt machen. Wenn du Öl oder etwas Fett auf die Stehbolzen schmierst, wird das nicht zu heiß?

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Da wird nichts zu heiß.

Wo möglich, ersetze ich bei Bedarf auch gern verzinkte gg. Edelstahlschrauben, -scheiben und -muttern. Festgefressen hat sich auch noch nie etwas. 
Hutmuttern sind die beste Lösung.?

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Man überpinselt das rostige Schräubsche mit Ofenrohrfarbe, schön silber, dat hält. Mindestens so lang du das Moped hast.

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vor 6 Stunden schrieb Zander78:

Kann dir halt passieren, dass sich in ein paar Jahren beim lösen das ganze frisst. Denn die Bolzen rosten ja weiterhin und der Rost frisst sich dann im Gewinde der Muttern.

Wenn überhaupt v4a und eigentlich gehören die Stehbolzen dann auch in v4a.

Ob das allerdings die erforderliche Festigkeit hat, kann ich nicht sagen.

Bin kein Vollprofi, korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. 

Gab es für sowas nicht mal Kupferpaste, oder macht man das heute nicht mehr?

Bei der Audace rosten die Schrauben im Innensechskant habe ich vorher auch noch nicht gesehen. Ich habe mir einen zähen Metalkonservierer besorgt, ich hoffe das hält jetzt erstmal vor. 
 

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Eine trockene Guzzi ist somit zur Oxidation verdammt. Immer schön ölverschmiert wie es von den Moto Guzzi Ingenieuren geplant war und keine Schraube rostet oder frißt sich im Alugehäuse fest.

Ich bekenne mich zum Öltropfen. Wie schon Roberto Blanko sang, ein bisschen Öl muss sein, dann läuft das Moped wirklich fein.

Ihr könnt bei den neueren Modellen mit Edelölen wie Ballistol nacharbeiten, einfach von aussen aufsprühen und Rost wird verhindert.

Viel Spaß, bis dann.

Markus

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