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Showing content with the highest reputation since 10/25/2020 in Posts

  1. Hallo Guzzisti und solche die es werden wollen, ich habe in jüngster Zeit den Eindruck dass welches Thema auch immer hier angesprochen wird, es in einem persönlichen Kleinkrieg endet. Vor ein paar Wochen wollte mir hier auch jemand meine Meinung verbieten und klarstellen dass er in der Nahrungskette über mir steht, was mir ehrlich gesagt nur ein müdes lächeln beschert.Desshalb bin ich nur noch selten im Forum unterwegs obwohl ich die vielen guten Tips und Beiträge sehr schätze. Vielleicht sollten wir uns wieder mehr auf unsere gemeinsame Leidenschaft besinnen.Und da bin ich wieder beim Motorradfahren,lockeren Benzingesprächen und natürlich bei Moto Guzzi. Also in diesem Sinne,denkt positiv,lasst euch die gute Laune nicht verderben,kommt gesund durch diese schwierige Zeit und freut euch auf die nächste Saison. Viele Grüsse und schöne Feiertage Zorni
    11 points
  2. Tag I Eigentlich sollte es nur ein Kurztrip werden, um nachzuschauen ob es die Alpen noch gibt, da sind von Nürnberg aus schon mal gut 200 km Fahrstrecke nötig. Nicht ganz regen- dafür aber autobahnfrei ging es durchs Altmühltal nach Neuburg, dort über die Donau und weiter über Augsburg und Landsberg am Lech stracks gen Süden. Immer wieder ein erhebender Augenblick ist es, wenn hinter Denklingen der kleine Höhenzug überwunden ist und am Horizont die ersten Zacken der Alpen auftauchen. Tagesziel war der Hohe Peißenberg, auch bayerische Rigi genannt. Dieser ist knapp 1000m hoch, steht absolut frei und bietet ein fantastisches Bergpanorama vom Tölzer Oberland im Osten bis zu den Gipfeln der Allgäuer Alpen im Westen. Tag II Am nächsten Morgen ging es dann wirklich in die Alpen, über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald, dort verließen wir die Bundesstraße und fuhren übers Leutascher Hochtal nach Telfs in Tirol, ein Stück am Inn entlang und bei Imst ins Pitztal, welches wir aber schon in Wenns verließen. Hochziel des Tages war die Piller Höhe, ein schmales Passsträßlein welches die Verbindung zwischen Pitz- und Kaunertal herstellt - mit atemberaubenden Tiefblick hinunter ins Inntal. Tagesziel und Ausgangspunkt für die nächsten zwei Tage war Nauders im äußersten Zipfel von Tirol, dicht beim Dreiländereck Österreich-Schweiz-Italien. Bis hier hatten wir die Tour grob geplant, die nächsten Touren standen unter dem Motto "sich treiben lassen". Nach problemloser Quartiersuche und kurzer Pause brachen wir nochmals zu einer kurzen Schleife auf, aber die hatte es schon in sich! Wir wollten am nächsten Morgen selbstverständlich mit vollem Tank aufbrechen und da bot sich der kurze Abstecher ins zollfreie Samnaun - keine 20km entfernt - geradezu an. Über die Norbertshöhe ging es nun in die Schweiz hinüber und dann auf der Alten Samnauner Straße mit ihren finsteren, engen und gekrümmten Tunnels hinauf ins Zollausschlussgebiet - eine fantastische Strecke: Über Spiss, die Neue Samnauner Straße, die Kajetansbrücke und den Finstermünz-Engpass kehrten wir in unser Basislager in Nauders zurück. Tag III Am nächsten Morgen ging es zunächst über den Reschenpass hinüber nach Südtirol. Den Reschensee wollten wir auf der Westseite umrunden - aber die Strecke durch den Gierner Wald war voll gesperrt. Also weiter aufwärts nach Schöneben, für meine wenig bergstraßenerfahrene Begleiterin eine erste große Herausforderung, die sie aber bestens meisterte. Doch auch hier ging es nicht weiter, die Strecke hinunter nach St. Valentin am Südende des Reschensees ist für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt worden. Es blieb uns nichts anderes übrig als umzukehren und den Reschensee am Ostufer zu umfahren, mit Standardfoto vom Grauner Kirchturm im See: Wie erwartet war der Sonntagsausflugsverkehr gewaltig, wir verließen deshalb die Reschenstraße schon kurz vor Mals, bogen ab nach Laatsch und fielen hinter Taufers erneut in den Schweizer Kanton Graubünden ein, dem Hochziel des Tages entgegen - dem Ofenpass / Pas dal Fuorn. Die Passhöhe bietet einen fantastischen Blick auf die Gletscher des Ortlermassives, bei einer ausgiebigen Pause feierten wir den ersten Zweitausender meiner Tourenpartnerin. Um die Tagesetappe nicht allzu lang zu gestalten fuhren wir nur noch den Ofenpass hinab durch den Schweizer Nationalpark nach Zernez, nahmen die landschaftlich schöne Strecke durchs Unterengadin in Richtung Tirol unter die Reifen und kehrten mit einem zweiten Tankabstecher ins Samnaun nach Nauders zurück. Tag IV Dieser Tag sollte der Höhepunkt und Abschluss unserer Alpentour werden, gespickt mit vielen Höhenmetern. Zunächst auf nun schon bestens bekannten Strecken durchs Unterengadin und den Anfang der Ofenpassstraße zum Eingang des mautpflichtigen Munt-la-Schera-Tunnels: Durch diesen gelangten wir in die italienische Zollfreizone von Livigno, einem kargen Hochtal welches auch "kleines Tibet" genannt wird. Gleich am Tunnelausgang öffnet sich der Blick über den langgezogenen fjordartigen Lago di Gallo: Durch eine laaaange Galerie führte uns die Straße in den Hauptort Livigno, wo wir eine längere Stärkungspause einlegten um uns für die PS-Höhenwanderung zu wappnen. Weiter ging es zum Passo d´Eira, direkt auf der Passhöhe liegt Trepalle, eine der höchsten ständig bewohnten Ortschaften in den Alpen: Natürlich füllten wir auch hier die Spritfässer auf, an solche Benzinpreise könnte ich mich gewöhnen: Über den Passo di Foscagno verließen wir Livigno, fuhren abwärts ins Valdidentro und ab Isolaccia dem nächsten Hochpunkt entgegen, dem Monte Scale und Passo Torri di Fraéle. Schon die enge und steile Ortsdurchfahrt mit vielen unübersichtlichen Kurven hat es in sich, die eigentliche Scale mit ihren 17 dicht übereinander liegenden Spitzkehren war dann die nächste Herausforderung, aber auch hier hat sich meine Partnerin wacker geschlagen. Von der Passhöhe mit den Resten einer mittelalterlichen Befestigungsanlage bieten sich fantastische Tiefblicke hinunter ins Valdidentro und aufs Ortlermassiv: Die ehemalige Schotterpiste von der Passhöhe hinüber ins einsame Val di Fraéle präsentierte sich zu meiner Überraschung bestens asphaltiert, nächste längere Pause am Lago di Cancano: Anschließend zurück ins Valdidentro und dem letzten Hochpunkt entgegen, dem Stilfser Joch, mit 2756m der zweithöchste (alphaltierte) Alpenpass überhaupt! Kurzer Fotostopp an den Kaskaden mit Blick zurück auf die Kehren in der Braulioschlucht... ...und dann hinauf auf die Passhöhe, die sich wie immer mächtig voll präsentierte: Nach der schon obligatorischen leckeren Passbratwurst mit Sauerkraut machten wir uns an den Abstieg über die 48 Kehren der Südtiroler Nordrampe hinunter nach Prad und über den Reschenpass zurück nach Nauders in unser Basislager, welches wir geschafft aber glücklich erreichten. Am nächsten Morgen wollten wir mit einer Zwischenübernachtung am Kochelsee zurück nach Nürnberg, jedoch die Wetteraussichten für nördlich der Alpen... ...aber das Kapitel ist schon lang genug 😉 - Fortsetzung folgt -
    10 points
  3. Der Winter ist da... In Van, im Osten der Türkei, ist es minus 39 Grad, in Istanbul liegt Schnee. Hier am Mittelmeer fällt das Thermometer auf 4 Grad in der Nacht. Die Küstenregion liegt klimatisch schon in den Subtropen. Jetzt beginnen die regnerischen Monate. Frost oder Minustemperaturen kennen wir hier glücklicherweise nicht. Viele Kinder haben noch nie Schnee gesehen. Den findet man nur, wenn man in die umliegenden Berge fährt. Ab 2.000 Meter ist es weiss. Erst ab Mitte März, Anfang April wird der Himmel wieder dauerhaft blau sein. Bis dahin Wolken und alle 2-3 Tage Regenschauer. Das Moped ist perfekt gewartet... Alle Säfte sind frisch, schnurrt, kein Staubkorn auf den hochglanz polierten Oberflächen. Die alte Zahnbürste konnte die Rippen am Motor nicht gut reinigen... Doch wozu gibt es Pinsel... Selbst die Speichen glänzen... Gut, dass meine bessere Hälfte klaren Nagellack hat, der (einzige) 1mm grosse Kratzer an der rechten Tankseite ist weg... Denke, ich könnte die Speichen nochmal polieren... War gut, Anfang letzten Jahres einen Kontainer in den Garten zu stellen und zur Werkstatt zu machen... und da bin ich nun bei meiner hochglanz polierten Liebe und sie will fahren und das Wetter ist Scheisse... Denke ich poliere noch ein wenig... Am Auspuff sind Fingerabdrücke.... Der Covid Alptraum wird in wenigen Monaten vorbei sein... Die 1.000 km neue Autostrasse an's schwarze Meer bis Ordu ist fertig und wartet drauf, dass ich sie fahre, durch unglaubliche, irrsinnige Landschaften des Taurus... Da ist noch ein Staub am Scheinwerfer... Und weg... Vorletztes Jahr war die Fahrt entlang der Schwarzmeerküste richtig schön und die folgenden Tage durch Georgien ein Erlebnis. Und nun ist das alles grad mal eine 2 Tagestour - und dieses Jahr ist auch die Weiterfahrt nach Azerbaycan und zurück über Armenien kein Problem mehr. İch freu mich so auf den Trip. Es regnet... Das ist echt nicht meine Jahreszeit... Denke, ich sollte die Speichen am Vorderrad nochmal polieren.... Beste Grüsse Harun
    8 points
  4. Wird es aber nicht geben. Jeder soll/darf seine Bilder zur Verfügung stellen, wie er Lust und Laune hat, was dann dabei raus kommt, dass nennt sich dann Vielfalt. Betrachtet man die letzten Jahre, kommt auch eine sehr schöne Mischung in den Kalender.
    7 points
  5. Hallo zwar keine Motorradreise aber ein paar Impressionen aus Mandello. Grüße Uwe. https://sogesehen.blog/2021/06/20/bella-macchina/
    7 points
  6. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Administratoren, Ben, Guenter... recht herzlich bedanken. Schön, dass es ein solches Forum gibt. Und danke, dass ihr dieses Forum pflegt und am Leben erhaltet! Ich selber habe hier schon viele schöne und auch nützliche Themen und Beiträge gelesen. Seien es Reparaturtips, Restaurierungen, herrliche Reiseberichte, u.s.w.. Habe aber auch viele Freunde hier kennen und mögen gelernt. Somit natürlich auch gemeinsame Treffen und Ausfahrten gemacht. DANKE! Danke hiermit auch allen anderen Forumern, ohne die ja ein Forum auch nicht funktionieren würde! Ich bin gern hier unterwegs im Guzzi - Forum. Grüsse Tobias PS: Allen Guzzifahrern eine schöne Motorradsaison 2021!
    7 points
  7. Hallo zusammen, hoffe ein paar neue Infos sind dabei. Gruß Marco
    6 points
  8. Und dann komm ich mit meiner fast 70 Jahre alten 125ccm DKW angedüst, parke neben der R18 und niemand interessiert sich mehr für die R18 😉 Das hat dann aber nix mit Neid zu tun, sondern weil sich die Leute halt für schöne Motorräder interessieren. Den Neid der Anderen bilden sich BMW Fahrer nur ein Viele Grüße Robert
    6 points
  9. Tja Oli, damit bist Du mir zuvor gekommen! Ich hadere noch. Vor allem, weil ich erst kürzlich wieder eines besseren belehrt wurde. Es gibt diese unsichtbaren Kumpels, die einem einfach helfen, immer noch. Es gibt aber leider auch wenige (die dann zu viele erscheinen) die man neudeutsch Trolle nennt. Früher hiessen die mal Stinkstiefel. Oder Jammerlappen. Jetzt sind sie zu Fabelwesen avanciert. Das Leben ist Veränderung. So ist das nun mal. Aber darüber können wir dann am Wochenende beim grillen fachsimpeln, mein Bruder. Einen besseren Heimaturlaub als mit Dir hatte ich noch nie!! Wir sehen uns! An alle anderen die hier schon wieder einen Abschied zum verallgemeinern der Gesamtsituation (an der sie meist noch mitschuldig sind) instrumentalisieren: Meldet euch doch einfach mal selber ab. Das würde gehen. Gruss, Ingo
    6 points
  10. Moin, Motorradfahren ist und bleibt umweltschädlich. da hilft alles verdrehen und "beurteilen" der sogenannten Fakten nichts. Und ob ich mein Moped hören kann oder elektrisch fahre, ändert nicht viel. Und ob Greta auf der Matte steht oder nicht., auch das ändert nichts. Fakt ist der Klimawandel, und da wird in den nächsten Jahren, wenn überhaupt, noch sehr, sehr viel auf uns alle zukommen. Da hilft es nichts, die Augen zu verschließen, den Kopf in den Sand zu stecken. Manfred
    6 points
  11. Bei Moto Guzzi hat es schon immer sehr lang gedauert bis was Neues kam, war ja ok. Eine Tausender ist techisch unsinnig, weil der 850 für ALLES ausreicht. Abgaswerte sind beim Verbrenner nicht weg zu zaubern, egal was hinten raus kommt es wird zuviel sein, politisch und vieleicht auch der Umwelt zugute. Wasserkühlung muss kommen und der V2 muss bleiben, dann noch einen schönen Super Charger an die Kurbelwelle vorne angeflanscht. Heute war Der Franz bei mit hat altes Brot für die Hasen, Hühner gebracht. Er hat eine 1301ccm KTM mit 170 PS, meistens fährt er im Rain Modus, alles andere ist ihm zu schnell sagt er. Und am liebsten fährt er mit der 300 Kawa Versis, seine Cagiva ist ja auch in die Jahre gekommen so wir er auch. Die alte R 100 RS steht auch wie neu im Wintergarten. Ja wir alten Säcke (und Schachteln)😁 habe alles gefahren und haben geschraubt. Das war unsere Zeit. Wenn ich die 30 Jährigen sehe am Motorradtreff muss ich schmunzeln, die unterhalten sich über Computerspiele, sind mit Zelda und Drangonball Z aufgewachsen. Die fahren weil es Hip ist. Das ist gut so. Sonst gäbe es keine Motorräder mehr. Immer mehr und größer, ist nicht mehr passend finde ich. Aber ich liege bestimmt falsch, denn wir haben ja erst den halben Planeten ausgebeutet auf kosten der anderen Hälfte der Menscheit. Kapitalismus ist schon ok gewesen für meine Generation und viele vor mir. Sollen die Jungen mir dem Einsparen anfangen ich will Gas geben. Wir haben doch zum Glück die Klima Erwärmung, Gott sei dank. Da taut der Permafrost und die Pole ab, damit wir an die Rohstoffe kommen. Ich kaufe Russische Aktien für meine Enkel. In 10 Jahren setze ich meine Enkelin auf die 125 die ich noch auf reserve habe. Fahrt vorsichtig, Habt Spaß beim Gasgeben, fühlt die Freiheit.
    6 points
  12. Hallo Gemeinde, mein Senf zur Sache : Ein mir befreundeter Motorradclub hat ( vor der Corona-Krise ) eine Maßnahme entgegen der Vergreisung eine nette Idee ins Leben gerufen. Anstatt der üblichen Pokale beim jährlichen Treffen - längste Anfahrt, größter Club usw. - bekam neuerdings der jüngste Teilnehmer einen Pokal. Klar, man kann auch sagen : Das ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb kauft sich doch niemand ein Motorrad. Aber wer eins hat, findet somit vielleicht noch mehr Gefallen daran. Ich finde die Idee hervorragend. Meinen Neffen, stolze 26 Lenze auf dem Buckel, hat seit 3 Jahren eine 1400er Suzuki. Selber hätte ich lieber gehabt, er fängt ganz klassisch mit einer kleineren Maschine an, aber der Karren war eben ein echtes Schnäppchen. Bis jetzt klappt alles ganz gut und ich unterstütze ihn mit Rat und Tat wo ich kann. Spricht man gerade mit dieser Altersklasse über unser Lieblingsthema, kommt sehr schnell das Thema Geld zu Tage. Der passende Inhalt dazu ist : Überhaupt den extra Führerschein zu machen, eine vernünfitge Ausrüstung zu haben und wenn man kein Motorrad von Papa "erbt", darf man sich noch eins kaufen. Der Einstieg ins Berufsleben ist eben deutlich später als zu unserer Zeit. Womöglich eine eigene Bude ? Ohne PKW gehts heutzutage kaum - und dann noch ein Zweitfahrzeug mit eingeschränker Nutzung ? Woher soll dann die Kohle für's Motorradfahren überhaupt herkommen ? Ein Motorrad muß man sich erst mal leisten können . Und das in mehrfacher Hinsicht. Für mich keine Überraschung, daß kaum Nachwuchs in der Szene zu entdecken ist. Und leider ist keine Änderung in Sicht. Wer will sich denn das antun, mit Ausssicht auf Fahrverbote für die tollsten Strecken mit legalen Fahrzeugen ? Überteuerte Beiträge für Versicherungen ? Die immer mehr werdende Verkehrsdichte. Auch der nicht existierende Nachwuchs steht oft genug im Stau. Dann noch mit einem Motorrad im Stau ? Und keine Akzeptanz von übrigen Verkehrsteilnehmern. Wer im Beruf Karriere machen will, wird mit einem solchen Freizeitvergügen zur Risikogruppe einsortiert. Und so weiter und so fort............ Eine wie von uns betriebene Freizeitbeschäftigung braucht auch den Willen dazu es zu betreiben. Und gerade den sehe ich im Keim erstickt. Es ist eben nicht nur das Geld allein...... Selbst kauf und lese ich Fachzeitschriften immer noch gerne rund ums Motorrad. Dort steht aber nicht alles drinn. Neue Modelle und technische Daten erfassen das Thema Motorrad nicht vollständig. Deshalb hab ich hier mal so ein paar Gedanken geschrieben. Nur mal so..........mein Senf halt. mfg Jürgen
    6 points
  13. Hallo. Hab im Hotel Stubenberg auch grad mal angerufen. Wollte nur wissen, wann sie gedenken die Rechnungen/Anzahlungs-Mitteilungen rauszuschicken. Denn meine letzte Info vom Chef damals(Spätsommer) war, dass er dies im Dezember tätigen wollte ... und wir eben Ende Januar 2021 anzahlen könnten. Nun wollen sie dort aber erstmal den Locki abwarten und im Januar sehen, wie es weitergeht. Dann gehen die Anschreiben raus zu den angemeldeten Guzzisti. Gruß Lutze
    6 points
  14. Sind ja schon viele schöne Maschinen hier im Aufgebot 😘 Hier ist meine Bella Moto 😍 LG Markus……. und immer Rocker bleiben 😜
    5 points
  15. Keine richtige Reise, aber ein schöner Ausflug bei bestem Wetter 🙂 Heute fand am Flughafen im Mönchengladbach ein »Oldtimer-Zweirad DRIVE IN« statt. Man konnte durch den Otto Junkers Hangar hindurch aufs Flugfeld und dort die Maschine abstellen. Neben vielen wirklich tollen Schätzchen gab es natürlich auch ein paar aus Mandello:
    5 points
  16. immer schön im Kreis herum...
    5 points
  17. Was ich am Allgäu so schätze sind nicht nur die Berge, sondern auch die vielen kleinen Wege abseits der Touristenautobahnen. Die letzten Tage durfte meine alte Diva wieder mal auf ein paar Kurztrips in die Allgäuer "Wildnis". Bei perfektem Motorradwetter waren wir beide ohne Navi trotz Urlaubszeit nahezu alleine auf den kleinen Sträßlein. Minimalistisch ohne Helferlein ist der stampfende V2 und sonore Klang der Lafras dabei immer wieder ein Genuss. Sogar Radfahrer und Wanderer am Wegrand winken mir freundlich zu. Entschleunigtes, puristisches Fahrvergnügen das "weichgespülte" Neumotorräder nicht annähernd vermitteln können, auch nicht meine geschätzte Stelvio. Ich verschmelze regelrecht mit den Straßen und der Landschaft....Gas, Bremse, kuppeln, entspanntes Schalten - nichts lenkt mich ab, weder Fahrmodi, noch Tempomat, Traktionskontrolle, Niveauregulierung, ABS, oder sonstiger elektronischer Schnickschnack den ich keine Sekunde vermisse. Auf dem Rückweg der gewohnte Abstecher zum Auerberg. Dort treffe ich noch eine kleine Gruppe BMW-Fahrer, die sich neugierig um meine Guzzi schart. Einer erzählt mir, er hätte noch eine LM1 in der Garage die aber kaum noch bewegt wird. Warum wusste er wohl selber nicht. Als ich wieder zurück, nachts die Guzzi in den Stall stelle kommt es mir so vor, als wenn sie mich mit dem großen Auge fragen würde: Wann gehen wir wieder auf Tour ins Allgäu - ich freu mich drauf, auch wenn der Nacken und Hintern etwas Schmerzen. der Weg ist das Ziel... Guzzi in freier Wildbahn... und zum Schluss natürlich der kurze Stopp auf dem Auerberg.... Gruß Toni
    5 points
  18. Verrückte Welt - die einen wollen nen Kickstarter in die Guzzi, andere möchten GPS und Radar gesteuerte Assistenzsysteme, die nächsten wollen wieder mehr Leistung, Hubraum, Drehmoment bei möglichst geringem Gewicht und Wasserkühlung, wiederum andere fordern den schnellsten Umstieg auf E-Mobilität, noch mehr Lärmschutz und zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, ganz andere wünschen sich vernetztes und autonomes Fahren und der Rest träumt vom Fahrradland Deutschland. Und dann lese ich hier noch von zunehmenden Todesdrohungen gegen Motorradfahrer. Ich werde wirklich alt und beschäftige mich wohl doch lieber - so lange wie noch möglich - mit den Alteisen.... Gruß Toni
    5 points
  19. Ja, sehe ich ähnlich. Manchmal ist's hier schon wie Kindergarten, Vorschuljahr! Ein Spass am Rande = O.k.. Jedoch anmaßend werden = ganz größer Mist. Weshalb ich zu manchen Themen schon nichts mehr schreibe. Ich kenne unser doch recht schönes Forum noch anders! Da ging es nicht so zu, wie jetzt stellenweise... Das Geschriebene einfach nur so hinnehmen - nicht annehmen! Grüße Tobias Schönen Restsonnabend allen...
    5 points
  20. Hier begegnet man niemanden, typische Kammstrasse im Hochwald der Westsudeten
    5 points
  21. Moin, dann zeige ich doch mal meine kleine Guzzi 😉 hab ja nun bei den heutigen V7 oft genug von den Kleinen Guzzi`s geschrieben... und wünsche von Moto Guzzi zum 100jährigen eine neue Große Guzzi. dann fiel ich doch über diese Kleine und hab sie mal in Obhut genommen. Muss nur an der Leistung noch arbeiten/lassen; habe beim Martin in Hambrücken einen Termin zum checken verabredet. Klein, leicht und Sound wie `ne Große. Gruß Holger
    5 points
  22. Wenn man seinen Service selber macht, oder die Werkstatt hat's vergessen. So wird's gemacht : 1 ). Zündschlüssel nur einstecken. Noch nicht ! Zündung einschalten. 2 ). Linken Knopf am Display drücken und gedrückt halten. 3 ). Erst jetzt Zündung einschalten, Selbsttest wird durchgeführt, linken Knopf weiterhin gedrückt halten bis " MaINT " erlischt. 4 ). Linken Knopf loslassen. Km Stand erscheint. 5 ). Zündung wieder ausschalten. Erledigt, bis " MaINT " wieder in 10Tkm erscheint. mfg Jürgen
    5 points
  23. Moin Männers Ja, das Leben ist manchmal ungerecht. Corona will diese Woche kein Guzzi-Treffen. Dem Virus ist wohl das Wetter zu schlecht Ich habe mich heute mit Andreas unterhalten. War ein unterhaltsames Gespräch mit Konsens. Wir haben uns folgendes ausgedacht damit nächstes Jahr endlich wieder ein reizvolles und kurzweiliges Treffen zustande kommen kann. TREFFEN 2022 Das Treffen soll nicht im Harz statt finden. Sondern in der Sächsischen Schweiz. Mit Nähe zum Siebengebirge und zu Tschechien. Andreas kennt sich dort sehr gut aus. Die Gegend ist außerdem nicht so stark frequentiert wie der Harz. Das bedeutet natürlich wenig Verkehr und damit gute Bedingungen für eine große Gruppe. Allerdings müssen wir uns auf einen Alternativtermin zu Himmelfahrt einigen. Denn Andreas bekommt an Himmelfahrt 2022 nicht frei. Ich hatte Fronleichnam am 16. Juni 2022 vorgeschlagen. Ebenfalls ein Donnerstag. Und in vielen Bundesländern auch ein Feiertag. Somit kann man wieder "die Brücke" machen Das lässt sich sicherlich noch diskutieren. Entschieden ist noch nichts. Aber Himmelfahrt ist definitiv raus. TREFFEN 2023 In dem Jahr soll dann nochmal der Schwarzwald auf den Plan. Und ich würde das Treffen gerne nochmals organisieren. Gerne mit Hilfe aus dem Forum. Wer sich also angesprochen fühlt darf sich frühzeitig melden. Vermutlich wird dann wieder Himmelfahrt der Termin. Aber es ist noch zu früh sich dahin gehend festzulegen. Ich möchte dies nicht früher machen. Da ich privat im nächsten Jahr viel zu tun haben werde. Darum also erst 2023. Um nochmal Johnny zu zitieren: Natürlich ist es jedem selbst überlassen, trotzdem zum (vom Wirt angebotenen) Ausweichtermin in den Harz zu fahren und die Gelegenheit zu nutzen ein paar Tage Motorradferien zu machen. Wer will, der soll selbstverständlich hin fahren. Allen, die sich das überlegen, wünschen wir viel Freude und schöne Tage. Jetzt warten wir mal ab, wie sich das alles noch entwickelt. Aber es sollte doch wohl mit dem Deibel zugehen, wenn das nächstes Jahr nicht endlich wieder was wird mit einem Wiedersehen. Ich bin jedenfalls auf Entzug Andreas und ich hoffen, daß unsere Entscheidungen eure Zustimmung finden. Und Andreas wird auch noch was dazu schreiben. Aber erst morgen in seiner Kaffeepause - sagt er. Ich bin gespannt. Und dann können wir ja auch wieder mal einen neuen Thread aufmachen Beste Grüße, Ingo
    5 points
  24. Hallo Gemeinde, ich habe heute ein längeres Gespräch mit dem Besitzer des Hotel Stubenberg bezüglich unseres Treffens geführt. Dabei hat er mir mitgeteilt das er an einer möglichen, wenn auch nur noch rein hypothetischen, Vertragserfüllung seinerseits festhält. Die Chance für eine Öffnung des Hotels zum gebuchten Zeitpunkt, sieht er selbst aber auch , als sehr gering bzw. kaum realisierbar nach der momentanen Lage der Dinge an. Er geht daher von der Nichtdurchfürbarkeit seinerseits, gemäß der derzeitigen Lage aus. Sofern sich ebend keine Veränderungen zum gegebenen Zeitraum ergeben. In diesem Falle ist dann keine Stornierung notwendig, denn der Vertrag erlischt damit. Ich möchte hier jetzt nicht irgendwelche juristischen Aussagen treffen. Da diese Materie mir unter den gegebenen Bedingungen nicht vertraut ist. Und, was mich betrifft, damit auch nicht weiter unnötigerweise auseinandersetzen werde. Wie das nun jeder für sich handhaben möchte bleibt ihm selbst überlassen. Ich gehe mal davon aus, das unser Forumstreffen 2021 zu 99.9% nicht stattfinden wird. Von daher möchte ich mich hier auch noch mal in aller Form bei meinen Mitstreitern Lutze & Tobi als Orga Team für ihre Mitwirkung bedanken. Auch wenn vor einem Jahr noch niemand ernsthaft geglaubt hätte das auch dieses Jahr Corona unser Leben derartig beherscht, sollten wir den Blick nach vorn, und damit auf ein Treffen im nächsten Jahr, nicht verlieren. Gruß Andreas
    5 points
  25. Ach was, dann frag sie doch einfach mal ob sie den Unterschied zwischen einer Harley und einem Staubsauger kennen. Dann kommen sie wieder runter. Ach ja, beim Staubsauger sitzt der Drecksack innen.............
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  26. 5 points
  27. I Nur kann man Motorräder frei erwerben und mit entsprechender Lizenz auch fahren. Niemand, wirklich Niemand, der Motorrad fahren möchte wird - natürlich ganz abstrakt gesprochen - die Sichtweise, sagen wir... die eines sich vertrottelt gebärdenden Rentners einholen, ob er denn fahren darf oder ob er in dessen Augen zugehörig (wozu auch immer) sei. Die normalen Motorradfahrer, die fahren einfach, entweder weil es ihnen Freude macht oder nur so - ganz ohne weitere Erklärung. Alles weitere ergibt sich von selbst. Dieser Eiertanz mit dem Motorradfahren irgendwo zugehörig zu sein und sich von anderen abzugrenzen - das spricht meist eher jene an, die im Leben sonst Defizite kompensieren müssen. Gruß Matthias
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  28. Vielleicht auch mal an von einem anderen Standpunkt aus betrachten: 1. Ich habe zur Zeit fünf Motorräder, fahre ganzjährig, also könnte man mih schon als "Nicht-Sonntagsfahrer" klassifizieren. 2. Ich habe aber auch fünf Fahrrader, mit denen ich in Summe ein paar tausend Kilometer fahre. 3. Und ich habe ein Auto, mit welchem ich etwa 20.000km im Jahr zurück lege. Also ein sehr mobiler Mensch. Zu 1: Ich habe an der Lahn nähe Nassau einen Wohnwagen stehen, ganzjährig. Tolles Moppedrevier, der Platz ist direkt an der Zusammkunft der Strasse aus dem Gelbachtal an die Lahntalstrasse. Mein Wohnwagen steht direkt am Wasser, da ich gerne mit dem Kajak morgens meine Runden drehe. Also ein Stück weg von der Strasse, mit anderen Wohnwagen als Schallschutz. Soweit Alles gut. Aber wenn gutes Moppedwetter ist wird es zur Katastrophe. Man muß teilweise das Gespräch unterbrechen, wenn die Klappenauspufffahrer vom Gelbachtal kommend in Richtung Laurenburg abbiegen und Gas geben. Man versteht sich nicht mehr. Und das kann einfach nichtr sein. Das ist auch für Anwohner, eine Vollkatastrophe. Aber Hauptsache der Motorradfahrer kann sein vermindertes Selbstwertgefühl dadurch verdrängen, dass er anderen Menschen aus die Nerven geht. Ich plädiere für richtig harte Strafen für manupulierte Moppeds, bis hin zur Beschlagnahmung, wenn man es übertrieben hat. Die Schwellen wären zu definieren, aber sollten gar nicht so hoch liegen. Auch gehören die Hersteller der Auspuffanlagen mit in die Verantwortung: Zubehörteil gekauft, nicht manipuliert, trotzdem zu laut= Geld zurück und Beteiligung an den entstandenen Unkosten, inkl. Strafen. Und zur Klarstellung: es sind die Minderheiten, welche mit den manipilierten Moppeds unterwegs sind. Auch an meinem Campingplatz macht das max 10% der Moppeds aus. Aber: Warum lässt eine Mehrheit sich durch eine Minderheit den Spaß versauen? Was kann man selber dagegen unternehmen, damit es nicht soweit kommt wie es die Minderheit provoziert? Zu2: Ich bin 2019 2500 km nach Barcelona geradelt, mit nem Anhänger dran für Zelt und Krempel. Von mir an die französiche Atlantikküste, dann runter Richtung spanische Grenze, dann ans Mittelmeer, und das letzte Stück an der Costa Brava bis Barcelona. Ich bin, gerade in Frankreich, sehr viel quer durchs Land gefahren, nicht auf den großen Radwegen. Nirgendwo wurde ich als Radfahrer dermassen bedrängt von Autos wie in Deutschland. Vollkommen rücksichtslos, Platz da, jetzt komme ich............... Da es immer mehr Radfahrer gibt kann man auch verstehen, dass Selbige sich gegen solch ein Verhalten der Autofahrer wehren. Ich fahre soviel wie irgend möglich, mit Anhänger sogar zum Getränkemarkt, mit dem Rad bei uns in der Stadt. Selbst auf den kurzen Wegen, die ich da zurücklege, vergeht kein Tag, an welchem man nicht mit 15cm Abstand überholt wird, oder einfach wieder rechts rüber gezogen wird vom Fahrer eines Autos, obwohl das Auto noch gar nicht an einem vorbei ist. Mitlerweile fahre ich aus Prinzip so weit in der Mitte, dass Autos nicht mehr versuchen bei Gegenverkeht zu überholen, was sonst üblich ist. Ich habe vollstes Verständniss für Beschränkungen der Prioritäten der PKW im Strassenverkehr. Ich habe es bereits erwähnt, die Erfahrungen im Ausland. Geradelt bin ich ausserdem in: Belgien, Holland, Tschechien, UK, Österreich, Italien, Schweiz, Senegal, Benin, Uganda, Iran, Türkei, Vietnam, Indien, Indonesien, Dänemark, USA, und noch die, die ich gerade vergessen habe. Ausser in Deutschland und der Türkei hatte ich verkehrsmässig nie das Gefühl, dass man froh sein muß noch am Leben zu sein. Und weil jetzt die eventuelle die Gegenargumente kommen: Jawohl, ich ärgere mich auch manches Mal über die Rennradler, die unzulässigerweise nebeneinander herfahren, und genau so über die Radfhrer auf "Radwegen", auf denen in der Regel den Fußgängern Priorität eingeräumt ist. Oder sogar auf den Bürgersteigen erwarten, dass der Fußgänger auf die Fahrbahn tritt um Platz zu machen. Da läuft auch einiges schief. Und auch hier muß entsprechend sanktioniert werden. Zu3: Ich bin beruflich viel unterwegs, im In- und Ausland. In D und angrenzendem Ausland habe ich immer ein Fahrrad dabei, darum auch viele Radelerfahrung überall in D und im Ausland. Ansonsten manches Mal den Anhänger mit dem Motorrad drauf, oder ein Kajak, oder Beides. Wenn man ausserhalb D fährt ist es echt entspannt, weniger Drängler, eben allgemein relaxter. Ich fahre in D solo 120km/h auf der Autobahn, mit Anhänger 100km/h. Ich fahre bewusst niemandem vor die Nase, aber fahre auch nicht bei 50 Meter Abstand zwischen den Brummis jedes Mal rechts rein, auch nicht mit Anhänger. Zur Folge hat das regelmässig in D, dass es Lichthupe gibt, aufgefahren wird auf manches Mal <2M, also einfach der Tatbestand der Nötigung erfüllt wird. Im Ausland so gut wie gar nicht. Zum Einen da es eine Geschwindigkeitsbrgrenzung gibt, zum Anderen weil es richtig Geld kostet Mist zu bauen. Und genau aus diesem Grund plädiere ich für ein Tempolimit, muß ja nicht gleich Holland sein, aber Frankreich oder Belgien oder UK wäre gut, und für eine Verdoppelung der Strafen allgemein in Strassenverkehr. Auch ich habe schon meine Strafzettel bekommen, immer gerechtfertigt, da jeder mal nicht das 60er Schild gesehen hat oder ähnlich. Aber das verkraftet der deutsche Durschnittsbürger problemlos. Am genialsten sind die Belgier, die koppeln die Strafen ans Einkommen, soll ja Jedermann gleich weh tun. Nur meine Meinung.................. ES MUSS SICH WAS ÄNDERN! Und das am Besten geminsam mit allen Beteiligten, und nicht aufdoktriniert von den Oberen.
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  29. Eigentlich wollte ich mich in diesem Forum zurückhalten da man mich bei einem Beitrag über das Fahrverbot doch recht grenzwertig "angemacht" hatte. Erst einmal ein genereller Spruch "An der Freiheit des Anderen kommt keiner vorbei" Damit stellt sich mir die Frage worüber diskutieren wir überhaupt ? Ich selbst fahre eine Griso V8 mit Mapping und ohne Drehmomentenloch. Eines der schönsten Bikes von der Linienführung mit einen großen Motorblock als dominierender Blickfang und mit unverkennbaren Sound. Schade das dieses Konzept eingestellt wurde. Auf der anderen Seite ist dieses Teil aber auch ein ganz schöner "Gussklumpen"..... Aber aus meiner Sicht vereint Alle die diese Art von Bike fahren viele gemeinsame Charaktereigenschaften wie so mancher bei diversen Treffen feststellen könnte. Das ist aber auch der Grund warum wir ab und zu mal zu den anderen "neuen" Produkten schauen uns eine Umsetzung bei Guzzi wünschen aber am Ende des Tages glücklich den Startknopf unser Italienerin betätigen. Wir können froh sein das wir ( als größtenteils etwas ältere Fraktion) die ganze Entwicklung auf zwei Rädern aktiv mit gelebt und gelitten haben. Mit unvergesslichen Erlebnissen. Kann uns keiner mehr nehmen , auch GRETA nicht... Ich für meinen Teil möchte kein Bike mit nem Reihenvierzylinder und ein E-Bike kommt nicht in die Tüte. Aber da sind wir jetzt schon beim Hersteller Guzzi. Ein sich massiv veränderndes Marktumfeld mit immer strengeren Umweltauflagen und sinkenden Deckungsbeiträgen macht es den Marketingexperten nicht einfach. Allerdings zum 100 jährigen nur die Farbpallette verändern ist auch etwas dünn... Lasst uns den guten Ton im Forum beibehalten und die Meinung anderer respektieren. So wie es keine falschen Entscheidungen gibt - man sieht das Ergebnis ja erst hinterher ist in jeder Meinung auch ein Mix aus persönlich erlebten und der Sehnsucht auf das was hoffentlich kommt. Gruß Marco P.S. Die Verrückten sind immer die Anderen
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  30. Na Das ist doch mal eine Ansage !!! Ich will das mal abgewandelt mit K. Lagerfeld sagen ... "Wer als Motorradfahrer Die Grünen wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren" !!! In diesem Sinne, DLZG Lutze
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  31. Auf diesem Wege wünsche ich allen Forumsmitgliedern und ihren Familien eine schöne Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest Und bitte bei der Geschenkeauswahl immer beherzigen : zwischen Gucci und Guzzi ist ein himmelweiter Unterschied Gruß Andreas
    5 points
  32. So ihr Guzzistis, ich komme eben von der Post zurück. Eure Kalender sind unterwegs. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht mit Euch einen schönen Kalender zu erstellen Gruß Willi und Euch allen eine ruhige Weihnachtszeit und viel wichtiger , einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    5 points
  33. Oh Gott, theatralischer geht's nimmer wenn ich aufs Motorrad steige schaue ich doch nicht dem Tod ins Auge ? Seiht meiner Geburt wo der Pfeil abgeschossen schaue ich schon dem Tod ins Auge. Man muß sich in einem Motorradforum für nichts und niemand solidarisieren. Außerdem das ganze Getue und Gehabe um Corona ist abartig. In diesem ganzen Corona Zeitraum sind 2 Millionen Menschen verhungert, keinem stört's. Wettert doch mal lieber über die Minuteman-Raketen wo eine 100 000 000 Millionen ( mit Langzeitfolgen ) tötet. Die Tötungsmaschinen der Menschen sind so pervers dagegen ist Covid 19 harmlos. Im September 1983 hätte es den Gau beinahe gegeben. Man sollte sich auch nicht über jeden Scheiß aufregen sonst bekommt man nur ein Herzinfarkt. Carcano
    5 points
  34. Moin, immer wieder kommen Diskussionen auf... hier kommen aber aktuelle Tipps und Empfehlungen...vor Allem...wenn das Motorrad etwas länger steht. Daher habe ich mir erlaubt, den gesamten Text aus dem Artikel hier einzustellen. Gruß Holger ein sehr interessanter und umfangreicher Artikel: https://www.motorradonline.de/ratgeber/ratgeber-zum-thema-standzeiten-und-benzin-was-ist-beim-kraftstoff-zu-beachten/ Egal ob Vier- oder Zweitakter, Vergaser oder Einspritzanlage, Ein- oder Sechszylinder, V4 oder Boxer – sie alle haben mindestens eines gemeinsam: Ohne Sprit geht nix. Bei Verbrennern werden Kraftstoff und Luft vom Kolben komprimiert, anschließend gezündet – und schwups, wird die im Benzin gespeicherte chemische Energie freigesetzt. Ist ein Motor regelmäßig in Betrieb, läuft dieses komplexe und zugleich simple System im Wortsinn relativ reibungslos: Benzin kommt rein, spült Leitungen, Düsen und Kraftstoffsystem ständig durch, wobei lediglich geringe Ablagerungen als Abfallprodukt der Verbrennung entstehen.Welche Oktanzahl ist für mein Motorrad die richtige?Natürlich lässt sich hier nicht jedes Motorenkonzept und jedes Krad über einen Kamm scheren, zumal ein moderner Supersportler ganz andere Ansprüche hat als eine alte Zweitakt-Enduro. So ist Letzterer beispielsweise die Oktanzahl relativ egal und liefe wohl sogar mit Benzin unterhalb der europäischen Norm von mindestens 95 Oktan.Die vom Hersteller vorgeschriebene Oktanzahl darf man jedoch nicht unterschreiten, speziell bei Hochleistungsmotoren. Praktische Benzin-Kunde: Eine KTM RC8 hatte im MOTORRAD-Test nach nur drei Kilometern Vollgas mit 95-oktanigem Sprit statt Super Plus 98 ein Loch im Kolben; ein kapitaler Motorschaden. Eine höhere Oktanzahl bedeutet mehr Klopffestigkeit, also eine kontrolliertere und passgenaue Zündung des Gemischs. Im Fall der RC8 kam es zu spontanen, ungewollten Flammfronten im Motor, die mit der regulären zusammenstießen, was zu enormen Druckspitzen führte.Ratgeber BenzinFotoliaPremium-Benzin: Eine höhere Oktanzahl bedeutet mehr Klopffestigkeit, also eine kontrolliertere und passgenaue Zündung des Gemischs.Benzin muss aber nicht nur zum richtigen Zeitpunkt, sondern, viel wichtiger, überhaupt zünden. In einem Bereich zwischen 30 und 200 Grad Celsius verdampfen beziehungsweise sieden seine verschiedenen Kohlenwasserstoffe und ermöglichen so eine Zündung des Benzin-Luft-Gemisches über einen weiten Temperatur- und Betriebsbereich. Bei einem Kaltstart sind vor allem die leicht flüchtigen Bestandteile des Benzins – im Winter mehr als im Sommer – nötig. Flüchtig heißt: Über einen längeren Zeitraum flüchten gasförmige Moleküle nach und nach aus dem Benzin, diffundieren aus Kunststofftanks, suchen sich den Weg über die Entlüftung aus metallenen Spritfässern. Bei einer langen Standzeit ist dies ein wesentlicher Alterungsfaktor, Benzin wird spezifisch schwerer (weniger leichte Bestandteile), die Zündwilligkeit sinkt.Was muss ich bei langen Standzeiten beachten?Über die Winterpause, gerade bei niedrigen Temperaturen – und da sind sich die Experten noch einig –, ist dies jedoch das geringste Problem. Was also gilt es beim Einmotten zu beachten, was passiert mit dem Benzin im Tank, wie und weshalb sollte eventuell gegengesteuert werden? Grundsätzlich ist Benzin ein Produkt mit begrenzter Haltbarkeit. Die Alterung setzt ein, sobald es die Raffinerie und somit seinen Entstehungsort verlässt. Nach Aussage von BP, Betreiber des größten deutschen Tankstellennetzes Aral, ist deren Premium-Benzin Ultimate 102 bei richtiger Lagerung bedenkenlos etwa ein Jahr haltbar – siehe dazu das Interview mit Benzinspezialist Wenzel Strojek (siehe unten).Der süddeutsche Motoröl-, Schmiermittel- und Additiv-Hersteller Liqui Moly schätzt die Haltbarkeit bei den meisten Kraftstoffen geringer ein und warnt bereits nach einer Lagerung von drei Monaten vor problematischen Alterungserscheinungen. Über allem schwebt die Frage, wie genau das Benzin gelagert ist. Hier spielt eine Rolle, wie viel Licht und Luft an den Kraftstoff herantritt, welchen Temperaturschwankungen er unterliegt. Daher können Mineralölkonzerne kein exaktes Verfallsdatum angeben, schließlich verkaufen sie Benzin unverpackt und nicht in versiegelten Gebinden.Ist der Verbrauch mit E10 höher?Zudem ist ein wichtiger Faktor, welches Benzin getankt wurde. So unterscheiden sich bei Aral die Sorten Super 95, Super Plus 98 und Premium-Benzin wie Ultimate 102 in ihrer Oktanzahl, aber auch – wichtig für die Lagerung – zwischen E5 und E10. Diese Kennzahlen bezeichnen den Anteil des sogenannten Bio-Ethanols, also beigemischten Alkohols aus nachwachsenden Rohstoffen.Ratgeber Benzin Labor Aral/BPAral/BPDie Forschungsabteilung von BP/Aral untersucht in Bochum regelmäßig Kraftstoffproben. Teuer, aber durchaus lohnenswert.Im Allgemeinen sagt man dem zwar günstigeren und umweltschonenderen E10-Kraftstoff (weniger CO2!) einen höheren Verbrauch nach. Dies hat ein MOTORRAD-Test im Jahr 2011 auf 30.000 Kilometern bedingt bestätigt: Knapp ein Prozent, etwa 0,06 Liter auf 100 Kilometer, verbrauchte die mit E10 getankte Flotte mehr. Insofern bliebe der Preisvorteil zu E5 noch im positiven Bereich.Das Problem von Ethanol im Kraftstoff liegt woanders – und da sind wir wieder bei unserem Thema, dem Lagern. An sich ist Alkohol bekanntlich sehr lange haltbar, wenn man sich so seine Jahrgänge in der Schnapsvitrine ansieht. Dennoch schadet es dem Kraftstoff bei längerer Standzeit: Ethanol ist hygroskopisch, zieht also Wasser aus der Umgebungsluft an.Welches Benzin tanke ich bei langen Standzeiten?Entgegen manchen Aussagen, dass gerade dies gut zur Überwinterung sei, da es das Wasser im Kraftstoff bindet, sind sich die Experten von Liqui Moly und Aral einig: zum Überwintern unbedingt ethanolfreien Kraftstoff, mindestens aber E5, nicht E10 betanken! Das Ziel ist es ja nicht, möglichst viel Wasser im Benzin zu binden, sondern dieses erst gar nicht in den Tank zu bekommen. Vor allem bei älteren Metalltanks und längerer Lagerung bilden sich aggressive Wasserphasen und Rost; Korrosion greift Metallteile im Kraftstoffsystem an.Sehr aggressiv wirken Mischungen aus Ethanol und Wasser. Sie sind spezifisch schwerer als das Benzin, sacken nach unten und könnten als "Lösemittel" etwa die Falze von Metalltanks durch Rost zerstören.Ist altes Benzin im Tank schädlich?Premium-Kraftstoffe wie Aral Ultimate 102 oder Shell V-Power Racing enthalten kein Ethanol, auch wenn Tankstellen dieses wegen möglicher geringer Spuren auf der Zapfsäule ausweisen müssen. Also Geldbeutel auf fürs teure "Premium-Benzin"? Nun, gewusst, wie. Zwar gelangt durch Tankentlüftung und Co. immer etwas Luft ans Benzin. Dennoch hilft Randvolltanken, diese "Tankatmung" zu minimieren. Es entsteht kein Hohlraum zwischen Benzin und Tankinnenwand, weniger Sauerstoff gelangt an den Sprit, weniger Kondenswasser kann sich bilden. Bei Überwinterung gilt dies zunächst für alle Tank-Bauarten.Bei längerer Lagerung droht der Kraft- durch den Kunststoff zu diffundieren und Bestandteile aus diesem zu lösen – also "Plastetanks" bei längerer Stilllegung besser komplett leeren und konservieren. Auch bei einer sehr langen Stilllegung von Metalltanks lohnt sich eine komplett trockene Lagerung, was jedoch auch die Konservierung und Fettung aller Teile des Kraftstoffsystems mit sich zieht. Handelt es sich jedoch wie üblich nur um ein paar kalte Monate, sollte man (falls vorhanden) unbedingt den Vergaser leeren. Er ist besonders anfällig für Korrosion und Ablagerungen. Also entweder die Ablassschraube öffnen und das herausströmende Benzin vorsichtig auffangen oder aber die Schwimmerkammern mit geschlossenem Benzinhahn und laufendem Motor leeren.Ratgeber Benzin Labor Liqui MolyLiqui MolyIm Labor und in Testfahrzeugen: Liqui Moly testet Additive wie den Benzin-Stabilisator vor Markteinführung ausgiebig und ausdrücklichHalten wir fest: Bei der Alterung von Benzin verdampfen zunächst die niedrigsiedenden Stoffe, die wichtig für den Kaltstart sind. Durch nicht zu vermeidende Luftzufuhr im Kraftstoffsystem sammelt sich zudem Wasser im Tank – am geringsten ist hier das Risiko mit ethanolfreiem Benzin. Wasser fördert Korrosion und kann Tank und Leitungen beschädigen.Was passiert wenn Sauerstoff mit Kraftstoff in Verbindung kommt?Der dritte unerwünschte Prozess ist die Oxidation. Durch Sauerstoff, der an den Kraftstoff gelangt, können zwei Arten von Verbindungen entstehen, so Chemiker und Kraftstoffforscher Wenzel Strojek von Aral: "Ungesättigte Verbindungen im Kraftstoff, Olefine genannt, können mit Luftsauerstoff reagieren. Zum einen können geringe Mengen korrosiver Säuren entstehen, zum anderen bilden sich Polymere, also langkettige Verbindungen, die im Kraftstoff nicht mehr löslich sind." Dieser harzige Schmodder kann Leitungen, Vergaser- oder Einspritzdüsen verstopfen. Restaurateure kennen dieses lästige Phänomen als Gum-Bildung. Diskutiert wird ferner die Reaktion von Ethanol im Sprit zu scharfer Essigsäure.Nun gibt es wohl zwei Möglichkeiten, diesen Risiken zu begegnen: abwarten, auf die richtige Vorbereitung wie gute Lagerbedingungen vertrauen und das eventuelle Murren beim Weckruf im Frühjahr akzeptieren. Da niemand genau sagen kann, wann genau Sprit im Tank anfängt zu oxidieren, wann und wie viel Wasser genau die Korrosion ankurbelt, kann diese Methode durchaus funktionieren. Gerade wenn Sie Ihr Motorrad nur wenige Wochen abstellen.Die zweite Möglichkeit ist aktive Vorsorge. Zum Vergleich: Auch eine ungeschmierte Kette läuft, irgendwie, aber sicher nicht ewig. Eventuell funktioniert der alte Sprit ja noch. Die Frage ist nur, wie sich der Zustand von Bike und Benzin über die Jahre verändert: Bei der simplen Yamaha SR 500 (Top-Test MOTORRAD 10/2018) zündete E5-Benzin bereits nach eineinhalb Jahren Stilllegung nicht mehr: Der Tank musste zunächst komplett entleert werden.Helfen Additive im Benzin?Also abwarten oder vorsorgen – Beauty oder Basic? Unsere Experten meinen: vorsorgen. Und sind sich damit in ihrer Aussage ähnlicher als erwartet. Denn spezielle Additive, die dem Benzin zur Lagerung und Stabilisierung beigegeben werden, gibt es in zweierlei Ausführung. Wenzel Strojek von Aral/BP spricht von einem ganzen "Additivpaket", das ihrem Ultimate 102 (hier auch mit anderem Grundkraftstoff) von Haus aus zugefügt ist. Man tankt es direkt mit. Solche Additive sind ansonsten der einzige große Unterschied zwischen üblichen Kraftstoffen der verschiedenen Tankstellenmarken.Tankwagen Terminal Aral/BP Ratgeber BenzinAral/BPErst bei der „Endpunktdosierung“ direkt vor der Tankwagenverladung kommt das jeweilige Additiv zum Grundkraftstoff.David Kaiser, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Liqui Moly, empfiehlt dennoch ein separates Additiv, den Benzin-Stabilisator, zur Lagerung von Benzin. Ein Korrosionsschutz bilde eine dünne Molekularschicht auf den (Metall-)Oberflächen und schütze diese; Antioxidantien, vergleichbar mit Vitamin E für Menschen, würden die Alterung des Benzins verlangsamen. Sind dies vielleicht dieselben Mittel, wie sie das Premium-Benzin bereits enthält? Darauf antwortet der Chemiker: "Oft ist Korrosionsschutz tatsächlich schon enthalten, Antioxidantien ebenfalls manchmal, sowie reinigende Additive. Das Ganze jedoch meist in einer niedrigeren Konzentration."Wenzel Strojek von Aral/BP beschreibt schließlich sehr ähnliche Bestandteile in deren Additivpaket, dazu kommen Reiniger und Reibungsminderer. Der Vorteil bestehe darin, dass diese bereits in genau abgestimmter Dosierung im Kraftstoff eingemischt sind. Werden dann noch nachträglich Additive mit in den Tank gegeben, könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu negativen Wechselwirkungen oder sogar einer Überdosierung kommt. Das könne zu Ablagerungen im Kraftstoffsystem führen.Was denn nun? Berechtigte Frage. Klar ist, dass Mineralölkonzerne keine zusätzlichen Mittel empfehlen. Sie würden ansonsten ihr eigenes Produkt für verbesserungswürdig beschreiben. Letztlich gibt es weder eine Norm für Benzin-Stabilisatoren noch eine genaue Auflistung, was darin enthalten ist. "Man kann nie sicher sein, dass diese nicht doch einen negativen Einfluss haben", sagt Wenzel Strojek. "Es öffnet Scharlatanen Tür und Tor," stimmt Kaiser von Liqui Moly zu und versichert eine "umfangreiche Testung" ihrer Produkte. Die europäische Norm für Kraftstoffe DIN EN 228 besagt: "Zur Qualitätsverbesserung ist die Verwendung von Additiven zulässig." Jedoch fehlen Prüfverfahren, welche die "Neigung zur Ablagerungsbildung" ermittelten.KTM empfiehlt im Handbuch der aktuellen 790 Duke: "Beim letzten Auftanken vor der Stilllegung des Motorrads Kraftstoffzusatz beimengen." Ebenso hält es Yamaha wie bei der aktuellen MT-09: "Den Kraftstofftank befüllen und Kraftstoff-Stabilisator hinzufügen." Zwar wird die jeweilige Kooperationsmarke empfohlen, andere werden jedoch nicht per se ausgeschlossen, sondern nur auf hohe Qualität der Mittel hingewiesen. Vor Gebrauch also unbedingt das Handbuch des Motorrads genau lesen, um nicht durch eventuelles Verbot dieser Additive Garantieverlust zu riskieren!Das sagt der BenzinspezialistWenzel Strojek Aral/BP Ratgeber BenzinWenzel StrojekWenzel Strojek: Seit über zehn Jahren ist der Chemiker in der Kraftstoffforschung von Aral/BP in Bochum angestellt. Nach Stationen in der Kraftstoffentwicklung und Analytik arbeitet er nun vor allem an neuen Kraftstoffen.Welches Benzin empfehlen Sie zum Einlagern?Da würden wir klar Ultimate 102 empfehlen. Diesem Hochleistungskraftstoff mischen wir kein Ethanol bei. Kraftstoff, der Ethanol enthält, kann bei Lagerung über längere Zeit Wasser ziehen. Dadurch kann sich eine Wasserphase bilden, die negative Folgen wie Korrosion im Metalltank oder im motorischen Betrieb verursachen kann. Das möchte man natürlich vermeiden. Außerdem erleichtert Ultimate 102 aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung auch nach längerer Lagerung den Kaltstart. Dieser Kraftstoff wird in Deutschland nur in einer Raffinerie hergestellt und ist ausschließlich an Aral-Tankstellen erhältlich.An der Zapfsäule steht aber "bis zu fünf Prozent Ethanol"?Zu diesem Hinweis sind wir verpflichtet, da der Gesetzgeber entschieden hat, zur Vereinfachung Kraftstoffe mit bis zu 5 % Ethanol und Kraftstoffe ohne Ethanol gleich auszuweisen. Ultimate 102 kann höchstens minimalste Spuren Ethanol enthalten.Wie lang ist Ultimate 102 haltbar?In Testreihen haben wir festgestellt, dass der Kraftstoff bei sachgerechter Lagerung nach einem Jahr problemlos verwendet werden kann. Selbst nach zwei Jahren haben wir nur geringe Mengen an Alterungsprodukten gefunden. Entscheidend für die Haltbarkeit von Kraftstoffen sind aber immer die konkreten Lagerbedingungen. Wir empfehlen, die Gasphase im Tank über dem Benzin so klein wie möglich zu halten. Daher sollte der Tank vor der Winterpause immer auf das zulässige Maximum aufgefüllt werden; das verhindert den Zutritt von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff.Wie stehen Sie zu zusätzlichen, stabilisierenden Additiven?In all unseren Markenkraftstoffen sind von uns entwickelte und speziell abgestimmte Additivpakete enthalten. Deren Wirkung haben wir ausgiebig getestet. Daher empfehlen wir keine zusätzlichen Additive.Sind Ihre Additive und die externen nicht sogar sehr ähnlich?Bei einem Additivpaket kommt es zum einen auf die konkret eingesetzten Moleküle und zum anderen auf die optimale Kombination der verschiedenen Wirkstoffe an. Mehr Additiv ist nicht gleichzusetzen mit mehr Wirkung, sondern die richtige Dosis der Wirkstoffe ist entscheidend.Sind also bereits Antioxidantien und Korrosionsschutz enthalten?Natürlich, ein Korrosionsinhibitor bildet sozusagen eine Schutzschicht auf den Metalloberflächen. Antioxidantien sind ebenfalls im Benzin enthalten, sie leisten einen zusätzlichen Beitrag, um die Alterungsphänomene zu verzögern.Dazu rät der Additiv-ProfiDavid Kaiser Liqui Moly Ratgeber BenzinLiqui MolyDavid Kaiser: Als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Liqui Moly kennt der Chemiker die Wirkungsweise des Benzin-Stabilisators genau.Wie wirkt der Benzin-Stabilisator, was ist drin?Es ist eine Trägerflüssigkeit, darin sind Antioxidantien, vergleichbar mit Vitamin E für den Körper. Der Korrosionsschutz besteht aus Molekülen, die sich auf Metalloberflächen ablagern und dort eine sehr dünne Molekularschicht bilden, die sehr gut haftet. Dies verhindert, dass Wasser an diese Oberflächen gelangt.Sind in Premium-Benzinen nicht schon Additive enthalten, sodass man das Ihre gar nicht mehr bräuchte?Die Qualität von Kraftstoff ist in der europäischen Norm für Ottokraftstoff EN 228 definiert. Sobald nun der Kraftstoff aber die Raffinerie verlässt, beginnt die Alterung, und wie auch Lebensmittel hat Benzin eben eine begrenzte Haltbarkeit. Zu den Additiven: Oft ist ein Korrosionsschutz tatsächlich schon enthalten, Antioxidantien ebenfalls manchmal sowie reinigende Additive. Das Ganze jedoch meist in einer niedrigeren Konzentration.Macht Ihr Produkt ganzjährig Sinn?Also, eine Konservierung oder Stabilisierung brauche ich nicht ganzjährig. Da macht es eher Sinn, unsere anderen Additive zu benutzen.Es gibt ja keine Norm für Kraftstoffadditive …Richtig, es gibt keine Testnorm. Das öffnet natürlich auch Scharlatanen Tür und Tor. Wir haben also schon alles gefunden – von schädlichen oder unwirksamen bis hin zu hochwirksamen Produkten.Welche Produkte sind denn schädlich?Da es nicht ausgeschrieben werden muss, ist es schwer zu sagen. In Thailand haben wir beispielsweise glyzerinbasierte Produkte gefunden, die dann zu Motorschäden geführt haben. Wir haben auch schon reinen Ethanol gefunden. Wenn man dann 20 Euro für einen Liter Spiritus bezahlt, ist das eben auch überzogen, und die Wirksamkeit ist nicht gegeben.Manche Hersteller verbieten per se die Verwendung von Additiven …Das stimmt, sie schreiben: keine Additive. Wenn sie es erlauben würden, wären sie im Zweifel ja haftbar, wenn ein Motorschaden durch diese (nicht genormten Additive, Red.) auftritt. Andererseits schreiben die Hersteller auch, dass Kraftstoff der Norm EN 228 verwendet werden muss. In der Norm steht: Die Verwendung von Additiven ist ausdrücklich erwünscht, um die Qualität des Kraftstoffes zu erhöhen, wenn die Additive keine negativen Auswirkungen haben. Unsere Additive sind getestet und haben keine negativen Auswirkungen auf die Qualität des Benzins, der Kraftstoff erfüllt auch nach Zugabe unserer Additive die Norm. Daher sehen wir unsere Additive nicht als Ausschlusskriterium für Fahrzeuge.FAZITNicht nur die Experten, auch die Szene ist gespalten. Jeder schmiert, jeder putzt, doch in Sachen Benzin klaffen Meinungen auseinander. Die einen schwören auf Extramittel, die anderen auf Premium-Sprit, viele winken ab. Immerhin gilt als gesichert: Vorsicht bei qualitativ schlechterem Benzin aus dem nicht- oder osteuropäischen Ausland. Es enthält oft gar keine Additive, weder zur Stabilisierung noch zur Reinigung. Wer sein Motorrad damit in eine längere Pause schickt, für den lohnen sich in jedem Fall separate Additive. Premium-Sprit sowie die extra Mittel versprechen also Ähnliches. Bewiesen ist die stabilisierende Wirkung beider Varianten jedoch nicht. Der schlimmste Fall ist, schließt man Hinterhof-Produkte aus: gar keine Wirkung. Inklusive: ein beruhigtes Gewissen.
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  35. Hallo Guzzi - Leutchens! Habe heute wieder 'ne Minitour mit der Gutsten unternommen. Es ging nach Thale/Harz auf den Hexentanzplatz und an die Rappbodetalsperre incl. der dortigen Hängebrücke. Bin über Querfurt, Eisleben, Gernrode gefahren bei schönstem Sonnenschein und 24 Grad im Schatten. Gefahrene Kilometer etwa 250. Hier die Bilder zur Geschichte. Kurz vorm Ziel erst mal Mittag gemacht, Grieche/Gyros. Angekommen, Parkplatz Hexentanzplatz Einige Gebäude vom Hexentanzplatz. Habe gestaunt, war garnicht überlaufen. Sorry, ich konnte nicht anders... Hier noch mal lm Profil... Blick zur anderen Seite rüber, die Rosstrappe. Unten das Bodetal. An der Staumauer der Rappbodetalsperre angekommen. Stausee. Die Hängeseilbrücke. Da wird es einem Himmelangst, schon vom Hinsehen. Dann ging es zurück in Richtung Heimat. Über Hasselfelde und Stolberg. Sehr schöner Ort, Stolberg im Harz. Viele Fachwerkhäuser und der jährliche Weihnachtsmarkt (wenn kein Corona ist) soll sehenswert sein... Ich fuhr durchs Bodetal und dann das am Straßenrand entdeckt. Muss irgendein Eisenbahnfest gewesen sein - kam nur zufällig dort vorbei. Man konnte sich das alte Dampfross sogar von innen ansehen - erstaunenswert, die alte Technik! Der Heizkessel. Beim Rest meiner Tour durchquerte ich noch das romantische Selketal und das Hasseltal. solls für heute gewesen sein. Euch viel Spass beim Lesen und beim Ansehen der Bilder. Grüße Tobias
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  36. Grundsätzlich ist das wohl so, aber jedes Forum lebt von und mit seinen Usern und deren Ansichten. Nun entbindet das nicht uns User vor dem Posten das Geschriebene nochmal "gegen zu lesen", aber die Schere im Kopf kann's auch nicht sein. Nur kann man sicher nicht bis in's Detail klären, wo sicheres Terrain endet und terra periculosa beginnt. GUZZI-Foren gibt es erstaunlich viele. Erst vor einem knappen Jahr ist wieder eines an's Netz gegangen in dem u.a. über gesellschaftspolitische Themen, durchaus kontrovers, diskutiert wird. Da ist die Koppel weiter gesteckt, was ich und die dortigen User sehr schätzen. Allerdings unterbleiben dort auch, bei aller Unterschiedlichkeit in der Sache, persönliche Anfeindungen, wie ich sie hier schon gelesen habe - vor allem, wenn es um Mainstream bzw. kritischen Gedanken dazu geht. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Meine Devise: leben und leben lassen.
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  37. Zwei Entgleisungen in zwei Jahren von einem Mitglied das 1806 Beiträge bisher geleistet hat. Diese Statistik braucht man nicht zu fälschen um sie verdammt gut aussehen zu lassen. Es gibt hier Kandidaten, die es schaffen mit einem zehntel der Beiträge wesentlich mehr Dummheiten von sich zu geben. Ich fand den Beitrag von Teetrinker nicht in Ordnung. Nachdem er öffentlich wurde liegt es jedoch an mir, wie ich damit umgehe. Ich kann ihn ignorieren oder mit einem „sad“ reagieren und die Sache ist für mich erledigt. Ich kann mich aber auch als Ankläger, Richter und Henker aufspielen, eine Eskalation provozieren mit dem Ergebnis das wir jetzt haben und das bis auf wenige Ausnahmen niemand will. Bravo. Ich akzeptiere andere Meinungen wie ich erwarte dass meine akzeptiert wird. Ich mag keine Leute die endlos diskutieren, die ihre Meinung als die einzig wahre durchsetzen wollen, denen es nur darum geht „Recht“ zu bekommen. Nicht nur mir ist aufgefallen, dass es seit einiger Zeit eine Gruppe gibt die jede Gelegenheit nutzt um Streit zu provozieren. Was das in einem Forum verloren hat in dem sich Leute mit einem gleichen Interesse versammelt haben weiß ich wirklich nicht. Ich bin lange genug dabei um erfahren zu haben, dass es Störenfriede und Zankäpfel immer mal wieder gab, aber die Gemeinschaft hat es mehr oder weniger subtil geschafft diesen Leuten klarzumachen dass es so nicht akzeptiert wird. Entweder hat man sich wieder beruhigt oder ist gegangen. Beides war in Ordnung. Wir sollten es der Schwarmintelligenz überlassen solche Probleme zu lösen und diesbezüglich etwas mehr vertrauen. Nachdem was heutzutage in den (A-)sozialen Medien abgeht war das hier doch eher bedeutungslos und eine Maßnahme wie die ergriffene überzogen. Meine Meinung! Harald P.S. Ich glaube "so" ist nicht genau definiert. Leute, die sich vehement für die Abschaffung des Verbrennungsmotors einsetzen, dürfen in einem Moto Guzzi Forum aber mitspielen!? 🤔
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  38. Es drängte mich und meinen Schnelltest in die Berge. Also spontan nach Olang in Südtirol, dort übernachtet und am nächsten morgen über den Lago Misurina, den Falzarego- und Valparolapass in die Niederungen der Südtiroler Täler. Es lohnt sich wirklich, die "Coronazeit" zu nutzen; die Straßen waren zumindest am vergangenen Samstag frei von Autos (außer einer Porsche-Rennsportgruppe und dem Starnberger Armenhaus mit roundabout 12 Aston Martin in Convoi).
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  39. Es sollten auch nicht jene vergessen werden, die die seltenen Erden für die Akkuproduktion fördern, ihre Gesundheit opfern für einen Hungerlohn...für unser grünes Gewissen. Auch das grosse Endlager für ausrangierte Akkus wird interessant.....und die Megacontainerschiffe mit ihrem Ausstoß. Und da soll ich mich von meiner Griso trennen....hier stimmt doch was nicht.🤔 Gruß Ingo
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  40. Da jetzt alle wieder fit sind, habe ich auch wieder Zeit. Ich habe heute ein bisschen das Flyscreen der Audace um designed.
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  41. Das Heck ist jetzt umgebaut und hier noch Paar Bilder:
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  42. Ein letztes Mal muss ich euch nochmal mit einem Bild auf den .... gehen. Gerade montiert.
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  43. Sagt mal wollt ihr nun ein Patch oder nicht ? Ich habe dort nirgends gelesen das dort steht " Haus der Geschenke", Geschäft ist immer noch Geschäft. Was soll diese kleinkarierte Diskussion ? Ja und, wenn der Brief kommt, ja er ist immer voll mit Briefmarken. Ich hab es nie ausgerechnet. Warum auch. Gruß Andreas
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  44. Hallo. Ich kann es mir einfach nicht verkneifen ... Wenn der "Mittelständer" den Boden berührt, hat man zu kurze Beine??? Kleiner Scherz, wo eh schon alles so trist ist ! Gruß Lutze
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  45. Hallo Jungs, jetzt bleibt mal alle ganz ruhig und macht die Pferde nicht scheu. Habe gerade mit dem Wirt telefoniert. Laut dessen Aussagen hat sich nichts geändert. Wieso auch, er kann ja auch nicht wissen, was im Mai mit Corona ist. Soll heißen, dass angezahlt werden muß. Sollte coronabedingt wegen Beherbergungsverbot, Ausschankverbot ect. das Treffen nicht stattfinden können, so der Wirt, gibts natürlich die Anzahlung zurückerstattet. Des Weiteren kann auch jeder noch jetzt stornieren, wer z.B. Angst hat. Das muß aber jeder selber entscheiden. Dem Wirt ists egal, der vermietet dann an andere weiter, so der Wirt. Es ist also noch alles so, wie von Andy am Anfang des Themas beschrieben. Entscheiden, was jeder tut, muß auch jeder für sich selber. Hoffe, konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Grüße Tobi PS: Das hätte aber jeder rausfinden können, die Telefonnummer der Unterkunft steht auf deren Webseite...
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  46. Das sende ich dann erst zur Prüfung ans FBI, Ordnung muss sein
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