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Hetschic

Helm nach langer Lagerung noch nutzbar?

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Hallo,

im Zuge meines Wiedereinstiegs in das Hobby kommen ja auch einige Investitionen in die Schutzausrüstung zusammen ... und wenn die bessere Hälfte mitfahren will gleich doppelt :) ...

Nun haben wir noch einen Helm meiner Frau der aber ca. 11 Jahre in der Garage lag. Er sieht optimsch zwar gut aus (gut verpackt gelagtert) aber lag eben so lange mit den entsprechenden Temperaturunterschieden dort rum. Kann man den, zumindest für den Übergang, noch verwenden oder leidet die Schutzwirkung des Materials über diese Zeit?

Besten Dank und viele Grüße

 

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Servus,

den Schuh, diese Frage zu beantworten, wird sich keiner anziehen wollen. Es geht ja um nichts geringeres als die Gesundheit, respektive den Kopf. Ich habe auch so ein Teil, "fast nagelneu", keine 5x benutzt, gerade mal ca. 15 junge Jahre alt  und beim Aufsetzen rieselt fein, der sich auflösende Schaumstoff, auf meine nicht mehr vorhandene Haarpracht. Mein Fazit: w-e-c-h damit!

VG

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Moin Hetschic,

ich bin der Meinung, dass das Material noch die Schutzfunktion noch voll erfüllt.

Man bedenke das der ein GFK Helm genauso wie ein GFK-Rumpf eines Boots hergestellt ist (Nur dünner). Und auf Grund der Lagerung und vor UV Licht geschützt ist das Matreial nur den Temperaturunterschieden ausgesetzt das macht dem Material nichts aus.

Gruß aus dem Norden

Dirk

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Ich habe vor Monaten mal einen Testbericht mit bekommen über die Qualität von alten Helmen.

Da gab es durch die Bank kein schlechtes Urteil.

 

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Das kommt darauf an ...

Temperatur und UV-Licht ist der natürliche Feind eines jeden Helms. Das Innenfutter stirbt auch durch Ozon oder andere agressive Gase. Grundsätzlich altert eine GFK/CFK-Schale (Duroplast) ebenso wie eine Polycarbonatschale (Thermoplast), nur unter gleichen Bedingungen nicht so schnell. Beide Schalentypen würden ohne den schützenden Lack nach einigen Jahren zerbröseln. Das könnt ihr auch gut sehen bei unlackierten Carbonteilen an Motorrädern. Ohne die schützende Lackschicht altern sowohl die bindenden Polyesterharze als auch die hochwertigeren Epoxidharze. Das Material vergilbt und wird immer rauher. Viele billige Thermoplasthelme sind durchgefärbt, haben also gar keine Lackschicht drauf!!!

Entscheidend ist also ein hochwertiger UV-blockender Lack und der sorgsame Umgang mit dem Helm.

Gruß Harald

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Hallo Hetschic,

als LKW Fahrer lebe ich sozusagen auf der Straße und sehe sehr viel, leider.

Man kann an vielen Dingen sparen, aber niemals an der Sicherheit. Für mich ein klares NO GO !!!

Egal was irgendwelche Test mir geben, ich selber wechsele meinen Helm auch so, spätetestens 5 jahren nach Kauf.

Das sollte es Euch wert sein !

LG Andreas

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Bei Teilnahme an ein Race darf hier in die Niederlande die Helme nicht alter wie 4 Jahre sein. Aus dem Kunststof verschwindet die Weichmacher und die Schale verliert die Elastizität.

 

grtz,

 

Cees

Edited by bluesrider
  • Thanks 1

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Hallo @Hetschic ,

und wie hast Du Dich nun entschieden? Gib uns doch bitte mal ein Update...

Vielen Dank 👍 !

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Sorry, war im Urlaubl daher die späte Reaktion. 

Wir werden einen neuen Helm kaufen. Neben den Bedenken wegen des Alters spielte eine wesentliche Rolle auch, dass meine Frau einen neuen und schöneren Helm will...  :)

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Am 27.9.2018 um 18:27 schrieb bluesrider:

Bei Teilnahme an ein Race darf hier in die Niederlande die Helme nicht alter wie 4 Jahre sein. Aus dem Kunststof verschwindet die Weichmacher und die Schale verliert die Elastizität.

 

grtz,

 

Cees

Sorry, aber die Helmschale muss hart sein, da sind keine Weichmacher drin.Es ist wie oben schon steht: UV-Licht schwächt das Material. Und Umweltgase, Lösemittel etc. können in den Kunststoff eindringen und ihn dabei mit der Zeit spröde oder weich machen. Man muss aber auch das Material der Schale berücksichtigen, glasfaser- oder Carbon-verstärkte Epoxidharz- bzw. Polyester-Schalen sind m. W. langleber als das unverstärkte PC. 

ciao   Rudi

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