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dottore

Historische Guzzis

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Falcone 500, BJ 1952

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Lodola 175 Sport, BJ 1959

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beide perfekt restauriert von "Signore Guzzi" = Tarziello (Fotos Mai 2018)

Edited by dottore

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Hallo Reinhard.

 

Tolle Fotos!

Und schöne Modelle. Von der Lodola habe ich noch nie gehört. Ist die andere Maschine eine Falcone oder Airone?

Und wer ist Herr Tarziello?

 

Gruess, Ingo

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Wusste gar nicht das man damals schon "upside down" Gabeln verwendet hat . Sehr fortschrittlich sozusagen .

...und tolle , restaurierte Maschinen .

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Zitat CPE:

Wusste gar nicht das man damals schon "upside down" Gabeln verwendet hat

 

Hab ich auch im ersten Moment gedacht. Und die vorderen Schutzbleche haben sogar eine Schlaglochabhängige Niveauregulierung. Sozusagen ;)

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Das sind keine Upsidedown-Gabeln wie heute. Sie funktionierten mit Schmierfett und Federn und nicht hydraulisch mit Ventilen wie heute, wenn ich Tarziello richtig verstanden habe (er spricht nur italienisch, ich aber nur sehr wenig).

 

Tarziello Niccolai ist Moto Guzzi Urgestein für Italien, in Deutschland anscheinend kaum bekannt. Er war Ende der Fünfziger-Jahre Rennmechaniker für Guzzi in Rom (da gab es die legendäre Guzzi Rennmaschine otto cilindri, siehe nächste Antwort). Er hat die Motorisierung in Italien vorangetrieben, sozusagen die Menschen davon überzeugt hat, ihre Maultiere in Rente zu schicken und auf Motorräder zu steigen (wie ein englisches Magazin schrieb). Damals in den 50ern und 60ern gab es auch Guzzi Dreiräder mit Pritsche für Lasten (Foto unten) und Guzzi Geräte, um das Feld/den Acker zu bestellen, es waren also nicht nur Motorräder, sondern auch die Arbeitserleichterung mit Hilfe von Guzzi Motorgeräten. Tarziello war/ist begnadeter Mechaniker, natürlich ausschließlich Guzzi, Lambretta, alte Vespa, alte MV Agusta. Japanische Motorräder mag er nicht besonders, er gab mir mit Beispielen von Italo-Modellen zu verstehen, dass die Japaner nur alles von den Italienern abgekupfert und weiter verfeinert haben, aber selbst nichts Neues auf die Beine gestellt, nicht mal CB750 oder Z1 von 1968 bzw. 1972. Er war lange Zeit in Grosseto als Guzzi Mechaniker, hatte dann seinen eigenen Guzzi-Laden mit Werkstatt in seinem Wohnort Pitigliano (Süd-Toskana). Er tritt auch regelmäßig in die Rolle eines Lehrers ein und ist ein großartiger Geschichtenerzähler. Dieses Jahr ist er 80 Jahre alt geworden. Heute restauriert er nur noch alte Italo-Motos, siehe Bilder von Falcone und Lodola oben, in seiner Werkstatt, in seinem "Officina". In der Region Grosseto veranstaltet ein Motorradclub immer wieder mal einen Tarziello-Tag oder eine Tarziello-Rundfahrt zu seinen Ehren. Er selber ist immer wieder mal Mitorganisator von Oldtimer-Treffen bzw. Oldtimer-Rundfahrten in der Toskana, vorwiegend Motos aber auch Autos.

Bild vom 31. Mai 2018

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Bilder mit Tarziello auf dem ersten Tarziello-Tag inklusive Rundfahrt am 18.08.2011 ...

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(auf dem letzten Bild fährt Tarziello eine seiner alten roten Guzzis bei diesem Tag).

Dreirad mit Pritsche aus Holz für den Lastentransport, restauriert, aus den 50ern mit 500ccm, mit Handschaltung (alles Weitere zu diesem Modell, was mir Tarziello erzählte, habe ich vergessen)

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Edited by dottore

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Otto Cilindri = Guzzi V8 Rennmaschine mit 500ccm und 80PS von 1957 (siehe auch MOTORRAD Heft 18/2018, Seiten 106 bis 111)

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Edited by dottore

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Die legendäre Otto Cilindri, mit 8 einzelnen, kleinen Dellortos - war bestimmt 'ne Herausforderung, die zu synchronisieren. Das Teil lief angeblich 275 km/h Spitze...auch eine Herausforderung.

 

So eine Ercole wäre so ziemlich das einzige, was für mich als Zweitkrad in Frage käme.

 

Danke

 

Jan

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