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Michael8167

Cali eV - Batterie entlädt sich

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Hallo,

 

ich habe das Problem, dass sich meine Batterie ziemlich regelmäßig entlädt, obwohl ich mit meiner Guzzi unterwegs bin.

 

Letzthin bin ich von München zum Starnberger See gefahren, habe dort mein Guzzi abgestellt, wollte sie aber noch einmal umsetzen, weil mir mein Stellplatz nicht gefallen hat. Dieser Versuch endete damit, dass der Starter nicht dreht und nur das übliche geknarze zu vernehmen war. Ich blieb dann wo ich war (kam ja eh nicht weg) und nach 1 bis 2 Stunden ungefähr (hatte mich schon damit abgefunden, den ADAC zur Starthilfe anzurufen) starte meine Guzzi wieder, als wenn nix gewesen wäre. Ich bin dann auch gut nach Hause gekommen.

 

Danach war ich in einer Markenwerkstatt und habe mir einen neuen Regler einbauen lassen. Zunächst hatte ich auch den Eindruck, der Fehler sei behoben. Habe auch während der Fahrt die Spannung abgelesen, höchster Wert war bei 14,4 V, geringster bei 12,2 V oder so ... also keine Anzeichen, dass LiMa usw. nicht liefert.

 

Meine Hoffnung, jetzt sei alles gut, hat sich leider nicht erfüllt ... die Batterie war wieder einmal leer.

 

Heute habe ich mal die Masseleitungen (schwarze?) von der Batterie abgeklemmt und mit dem Multimeter auf Durchgang gemessen. Bei 2 schwarzen Leitungen kam nix, bei der 3. war Durchgang.

 

Jetzt die Frage an die Fachleute ... darf da an irgendeiner Leitung Durchgang sein (also Stromfluss) oder nicht? Der Zündschlüssel war abgezogen, die Schlüsselstellung war auf Lenker gesperrt, also quer.

 

Leider geben die Schaltpläne keine Info, wie die Masse verschaltet ist, also, was es mit diesen 3 Masseleitungen auf sich hat.

 

Mein Verdacht ist jetzt der, dass der Anlasser (der steht ja mit der Batterie direkt in Verbindung) einen Masseschluß in der Wicklung hat. Es würde auch Sinn machen, den Anlasser mit einem eigenen Massekabel auszustatten, da ja ein hoher Strom fliest beim Anlassen.

 

Bevor ich mich daran mache, mir einen neuen Anlasser einzubauen (oder einbauen zu lassen) würde ich gerne erst einmal eure Meinung dazu lesen. De Anlasser hat ja noch Kohlebürsten, oder? Können die runter sein??

 

Vielen Dank und viele Grüße

 

Michael

Edited by Michael8167

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Hi Michael,

 

Ich kann dir zwar keine Hilfe anbieten, dir aber mein Beileid bekunden. Das, was du dort beschreibst war für mich das letzte i-Tüpfelchen meine 98er Cali III gegen ein neues Moped zu tauschen. Zum Schluss musste ich regelmäßig einmal die Woche die Batterie einen Tag ans Ladegerät hängen, damit ich den Rest der Zeit nicht irgendwo ohne Strom liegen blieb. In der Werkstatt haben sie bereits den Regler ausgetauscht, ohne Erfolg. Das Nächste wäre dann die LiMa gewesen, und die hätte wieder ordentlich Geld gekostet. Ich hatte dann immer eine Notstarter Powerbank dabei.

 

Ab 3000/min zeigte das Voltmeter zwar eine geringfügig höhere Spannung an, das reichte aber nicht die Batterie zu laden. An der Batterie lag es auch nicht, am Ladegerät lud sie sich immer sauber auf. Bis 9.5V startete die Calli noch, drunter war dann Essig. Ein Tag am Ladegerät Batterie wieder auf 14,2V. Dann innerhalb einer Woche wieder auf 9.5V runter.

Die Batterie hab ich zum Schluss in unter 2 Minuten ein- oder ausgebaut. Hatte mir schon überlegt, einfach eine 2te Batterie zu kaufen. Im Austausch immer eine in der Maschine, die andere am Ladegerät :-)

 

Ich hoffe für dich, dass du es hin bekommst. Das der Anlasser für einen permanenten Stromverlust verantwortlich ist, halte ich zwar für möglich aber unwahrscheinlich.

Edited by Ferres

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Hallo Chris,

 

doch, das scheint mir schon denkbar ... weil es das einzige Teil ist, welches nicht über irgendein Relais übers Zündschloß zugeschaltet wird. Der Anlasser hängt direkt an der Batterie. Wenn die Kohlebürsten runter sind und die Hülse auf den Kollektor trifft, kann da schon Strom fliesen ... und nach einer Woche ist die Batterie runter ... das muß ja auch nicht immer passieren, weil der Anlasser ja nicht immer in gleicher Position stehen bleibt, sondern einmal hier und einmal dort ... mal mit Kontakt ... mal ohne ...

 

Aber gut, zum Kohlen austauschen habe ich nicht wirklich Lust, obwohl das ja eine preisgünstige Reparatur ist ... mal sehen, ob mir das ein Schrauber macht ...

 

Gruß,

 

Michael

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Hallo,

 

ich habe das Problem, dass sich meine Batterie ziemlich regelmäßig entlädt, obwohl ich mit meiner Guzzi unterwegs bin.

 

 

Entlädt sie "sich" selbst (z.B: über Nacht?) oder wird sie entladen (durch "unsichtbare Verbraucher), oder gar zu wenig geladen? Oder ist sie sogar defekt?

Diese Fragen muss man einzeln durch messen klären.

 

Letzthin bin ich von München zum Starnberger See gefahren, habe dort mein Guzzi abgestellt, wollte sie aber noch einmal umsetzen, weil mir mein Stellplatz nicht gefallen hat. Dieser Versuch endete damit, dass der Starter nicht dreht und nur das übliche geknarze zu vernehmen war. Ich blieb dann wo ich war (kam ja eh nicht weg) und nach 1 bis 2 Stunden ungefähr (hatte mich schon damit abgefunden, den ADAC zur Starthilfe anzurufen) starte meine Guzzi wieder, als wenn nix gewesen wäre. Ich bin dann auch gut nach Hause gekommen.

 

Das spricht dafür, dass es sich eher um ein Problem des Anlassers; Magnetschalters oder des Starterrelais handelt. EIne Batterie kann sich doch nicht selbst wieder aufladen.

 

Danach war ich in einer Markenwerkstatt und habe mir einen neuen Regler einbauen lassen. Zunächst hatte ich auch den Eindruck, der Fehler sei behoben. Habe auch während der Fahrt die Spannung abgelesen, höchster Wert war bei 14,4 V, geringster bei 12,2 V oder so ... also keine Anzeichen, dass LiMa usw. nicht liefert.

 

Warum einen neuen Regler? Wurde in der Werkstatt ein Defekt gemessen, z. B. weil der alte Regler nicht das von dir oben beschriebene Spannungsverhalten nicht zeigte?

 

Meine Hoffnung, jetzt sei alles gut, hat sich leider nicht erfüllt ... die Batterie war wieder einmal leer.

 

Heute habe ich mal die Masseleitungen (schwarze?) von der Batterie abgeklemmt und mit dem Multimeter auf Durchgang gemessen. Bei 2 schwarzen Leitungen kam nix, bei der 3. war Durchgang.

 

Unverständliche Beschreibung. Was hast du da wie gemessen, also wo hast du die beiden Prüfspitzen deines Durchgangs-Messgeräts angeschlossen?

 

Jetzt die Frage an die Fachleute ... darf da an irgendeiner Leitung Durchgang sein (also Stromfluss) oder nicht? Der Zündschlüssel war abgezogen, die Schlüsselstellung war auf Lenker gesperrt, also quer.

 

Wieder unklar. Ich verstehe es so: du hast den Durchgang der 3 Masseleitungen geprüft, jeweils das an der Batterie abgeklemmte Ende gegen das Chassis/Masse? Das von die genannte Ergebnis lässt dann den Schluss zu dass zwei der Masseleitungen "in der Luft hängen", also nutzlos sind.

Davon abgesehen vertehe ich nicht, was diese Messung bezwecken soll.

 

Leider geben die Schaltpläne keine Info, wie die Masse verschaltet ist, also, was es mit diesen 3 Masseleitungen auf sich hat.

 

Hast du versucht, die 3 Leitungen mal zu verfolgen ?

 

Mein Verdacht ist jetzt der, dass der Anlasser (der steht ja mit der Batterie direkt in Verbindung) einen Masseschluß in der Wicklung hat. Es würde auch Sinn machen, den Anlasser mit einem eigenen Massekabel auszustatten, da ja ein hoher Strom fliest beim Anlassen.

 

Vor dem Anlasser bzw. dessen Wicklung sitzt der Kontakt des Magnetschalters. Solange der nicht angezogen hat gibt es keine Verbindung von + zue Anlasserwicklung.

Der Anlasser hat normalerweise guten Massekontakt über seinen Flansch und das Motorgehäuse (wahrscheinlich). Davon geht ein dickes Massekable zum -Pol der Batterie. Das mal abschrauben, die Ringösen usw. gut abbürsten/schmirgeln und auf suberen unterlagen wieder anbringen.

 

Bevor ich mich daran mache, mir einen neuen Anlasser einzubauen (oder einbauen zu lassen) würde ich gerne erst einmal eure Meinung dazu lesen. De Anlasser hat ja noch Kohlebürsten, oder? Können die runter sein??

 

Alles ziemlich rätselhaft. Lass doch deine Werkstatt erstmal die Lima prüfen. Und die Batterie, mit einem modernen Batterietester.

Oder lade die Batterie über nacht voll. Sie muss danach 2-3 min. mit dem Scheinwerferlicht belastet werden. Dann Licht aus und Klemmenspannung messen 12.5 bis 12.7 Volt = vollgeladen. 12.2 wie oben geschrieben ist nur noch 30%, im Fahrbetrieb zu wenig. 14.4 Volt im Fahrbetrieb heisst eigentlich: Regler und Lichtmaschine prinzipiell OK.

Wie ist die Batteriespannung an den Polen nach 1 oder mehr Tagen Stillstand ?

 

Alle Anlasser haben Kohlebürsten. Natürlich können die runter sein. Kommt u. a. auf die km-Laufleistung an. Es kann auch ein vegammelter Magnetschalter die Ursache sein. Oder ein defektes Anlasserrelais.

 

EDIT: welche Cali EV hast du (Baujahr, EFI-Controller-Typ)? Es gibt nämlich mindestesn 3 Ausführungen des Schaltplans.

 

ciao Rudi

Edited by rudio

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Hallo Rudi,

 

vielen Dank für Deine Nachricht.

 

Ich werde jetzt nicht wirklich darauf eingehen ... aber hier:

 

'Das spricht dafür, dass es sich eher um ein Problem des Anlassers; Magnetschalters oder des Starterrelais handelt. EIne Batterie kann sich doch nicht selbst wieder aufladen.'

 

natürlich nicht ... aber, wenn Kohlebürste und Kollektor im Anlasser keinen guten Kontakt mehr haben, weil abgenutzt und/oder hängen geblieben, dann kann sehr wohl sein, dass das Anlassen mal geht und mal nicht ... meine ich

 

Viele Grüße,

 

Michael

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Hmm, oben hast du geschrieben

 

Meine Hoffnung, jetzt sei alles gut, hat sich leider nicht erfüllt ... die Batterie war wieder einmal leer.

 

nicht etwa von einem nicht funktionierenden Anlasser. Man kann leider nicht verstehen was du meinst wenn du das nicht hinschreibst.

 

Ansonsten - gibt es schon was neues zur Ursache ?

 

ciao Rudi

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nein ...

 

hier noch einmal meine Frage:

 

wenn ich alle Kabel (=3 Stück sind bei mir am Minuspol angeschraubt) vom Batteriepol abschraube und mit einem Messgerät eine Durchgangsprüfung zwischen Kabel und Polklemme mache und dann ein Durchgang angezeigt wird, dann ist das für mich ein Indiez dafür, das dieser Stromkreis geschlossen ist und demzufolge auch Strom fliest (der dann zur Entladung der Batterie führt).

 

Ich kann nicht sagen, wo das Kabel herkommt, daher noch einmal meine Frage, wer kann mir sagen, wo sie herkommen. Wenn ich das weiss, kann ich auch den nächsten Schritt tun und dort suchen, warum Strom fliesen könnte.

 

Die Kabel kann ich nicht einsehen, da diese unterm Tank verbaut sind und ich sie somit nicht nachverfolgen kann. Da diese im Schaltplan nicht verzeichnet sind, stehe ich auf dem Schlauch ...

 

Gruß,

 

Michael

Edited by Michael8167

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Hi Michael,

 

ich kann deiner Beschreibung leider nicht so ganz folgen.

Du hast also 3 (schwarze) Kabel am Minuspol deiner Batterie.

Diese hast du alle abgeschraubt und die hängen jetzt lose irgendwo rum.

Jetzt verbindest du das eine Ende des Durchgangsprüfer mit einem der abgeschraubten Kabel und das andere Ende des Durchgangsprüfers jetzt mit

A. dem Minuspol der Batterie

B. dem Pluspol der Batterie

C. mit dem Chassi des Motorrads

D. mit dem Ende eines anderen der 3 (schwarzen) Kabel ?

 

Alles außer B sollte elektrisch in Ordnung sein, und bei B kommt es meiner Meinung nach auf den Widerstand an. Bin aber auch nur Laie, will das halt nur verstehen.

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Das ganze klingt, gelinde gesagt, ziemlich verworren. Das mit den Massekabeln würde ich erstmal vergessen, die entladen die Batterie nicht und es ist auch nicht so ungewöhnlich, dass man drei Massekabel an der Batterie hat. Wenn es bisher gefunzt hat, sehe ich keinen Grund, dass mit der Masse was nicht stimmt.

 

Wenn Du startest und es tut sich nix, hörst Du dann den Anlassermagnetschalter anziehen? Versucht der Anlasser zu drehen? Der Anlasser bzw. das Relais und/oder der Magnetschalter sind auf alle Fälle die Hauptverdächtigen. Würde einfach den Anlasser (Bosch?) ausbauen und damit mal zu Boschienst gehen. Ich tippe auf Kohlebürsten.

 

Bei alten Magnetschaltern kann es auch schon mal vorkommen, dass die aufgrund des Alters und Verschmutzung "hängen". Oft hilft ein sanfter Schlag mit dem Gummihammer, einem 19er Schlüssel o.ä., dass sich das Teil wieder bewegt.

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Hallo Chris,

 

für mich scheint die Sache ziemlich klar.

 

Am Pluspol der Batterie sind Kabel angeschraubt und am Minuspol (3 Stück) ebenfalls, aber die Menge der Kabel ist ja unerheblich.

Zwischen den Kabelenden Plus und Minus steht damit die Batteriespannung (12 V) an.

Strom fliest erst dann, wenn ein Verbraucher auch eingeschaltet ist. Letztendlich ist das ein gewollter 'Kurzschluß' zwischen Plus und Minus.

Löse ich jetzt das zugehörige Kabel, in diesem Fall das Kabel vom Minuspol, dann geht zunächst nichts. Hänge ich jetzt mein Meßgerät ran und messe 'Durchfluß', dann schließe ich damit den Kreis wieder. Wäre jetzt ein Kabel völlig gebrochen, würde kein Durchfluß angezeigt (z.B. durch piepen des Meßgerätes oder einer '1' als Anzeige).

 

Ist jetzt alles abgeschalten und Zündung aus, dürfte kein Strom fliesen. Mache ich meine vorbeschriebene Messung erneut und stelle einen Durchfluß fest, dann stimmt was nicht, bzw. dieser Stromfluß macht meine Batterie leer.

 

Und genau diese Stelle muß/will ich ausfindig machen.

 

Bei leerer Batterie kommt beim Anlassen nur ein 'Knarzen - gestottere' oder wie auch immer man dieses Geräusch bezeichnen will.

 

Ich sehe das Problem mittlerweile auch im Anlasser und werde mal Bosch aufsuchen. Wenn ich dann den Anlasser schon ausgebaut habe, kann ich auch gleich die Kohlen wechseln, sofern sie nicht gelötet sind.

 

Grüße, Michael

Edited by Michael8167

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Hallo Jan,

 

dass Problem ist ja nicht die Masse an sich, sondern der Stromfluß, welcher eigentlich nicht sein dürfte. Und dieser Stromfluß kommt durch einen Kurzschluß, der in dem Stromkreis fliest, wo ich meinen Durchgang messe.

 

Verwirrend ist da nix ... verwirrend ist nur, dass ich momentan die 3 Kabel nicht zuordnen kann. Werde mal Minus vom Anlasser abklemmen, dann werde ich wohl mehr wissen.

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Kleines Veto! Wenn Du zwischen Batterie (-) und einem der dort sonst angeklebten Massekabel den Durchgang misst, prüfst Du nur, ob dort eine leitende Verbindung besteht. Das ist aber kein Strom. Der wird im Ampere gemessen, üblicherweise zwischen PLUS und Verbraucher. Davon lass aber die Finger!! Abhängig vom Verbraucher und der Kapazität Deines Messgerätes kannst Du Dir selbiges in geschmolzenes Plastik verwandeln und Deine Elektrik kaputt machen.

 

Mir ist nicht klar, wie du darauf kommst, dass bei Dir irgendwo 'unerwünschter' Strom fliesst. Das wäre dann ein Kurzschluss und müsste die dazu gehörige Sicherung schmelzen lassen. In abgeschaltetem Zustand fliesst sonst kein Strom, weil alle Verbraucher hinter dem Zündschloss liegen.

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tja, der Anlasser hat keine Sicherung und außerdem, die Sicherung geht erst dann durch, wenn der Stromfluß zu hoch ist ..

 

wenn aber ein sog. Kriechstrom fliest, dann entlädt sich die Batterie und die Sicherung kommt nicht und das ganze muß in einem Stromkreis passieren, der nicht über die Zündung läuft und da gibt es meines Wissens nur den Anlasser ... alles andere läuft über die Zündung, ggf. per Relais.

 

und Veto zu Deiner Aussage ...

 

mit meiner Durchflußmessung will ich ja keinen Strom messen, sondern nur, ob die Leitung stromkreistechnisch geschlossen, also einen Stromkreis bildet. Bildet die Leitung keinen geschlossenen Stromkreis, sagt das Messgerät auch nix.

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hier noch einmal meine Antwort, ein wenig präziser ...

 

wenn ich das von der Klemme abgenommene Kabel per Durchflußmessung zum Minuspol der Batterie hin messe, habe ich keinen Strom, ist klar. Wenn aber eine Leitung durch diese Messung als geschlossener Stromkreis angezeigt wird, dann fliest dort ein Strom, den ich zwar nicht messe, aber mir durch diese Messung gezeigt wird, dass ein Stromkreis geschlossen ist, der aber nicht geschlossen sein darf ... und genau das ist das Problem

 

ein geschlossener Stromkreis, der bei korrekter Funktion eigentlich nicht geschlossen sein kann (Zündschloss trennt), zeigt an, dass dort ein Kurzschluß vorliegt. Der fliesende Strom muß nicht gleich einem höchstmögliche Stromfluß entsprechen, weil dann die Batterie sofort leer wäre und beim 3. mal vermutlich tot. Wie bereits erwähnt, ein Kriechstrom entleert die Batterie recht langsam aber beständig. Daher hält das Ganze ja ungefähr eine Woche, dann ist zappenduster.

 

Mein eingangs erwähntes Problem, mal startet er, mal nicht, hat mich auf den Gedanken gebracht, es müssen die Kohlen sein, vermutlich abgelaufen oder hängen geblieben. Wenn abgelaufen, können die möglicher Weise ja auf dem Kollektor aufsitzen und damit auch wieder einen Kurzschluß auslösen, wo dann ein kleiner Strom fliest.

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Ich sehe das Problem mittlerweile auch im Anlasser und werde mal Bosch aufsuchen. Wenn ich dann den Anlasser schon ausgebaut habe, kann ich auch gleich die Kohlen wechseln, sofern sie nicht gelötet sind.

 

Grüße, Michael

 

Eigentlich müsste deine Cali bereits den Starter von Valeo haben. Da ist Bosch nicht unbedingt die erste Adresse.

Auf https://www.powerboxer.de/motor/111-2v-ausbau-wartung-und-reparatur-des-anlassers-valeo-d6ra zeigen unsere weissblauen Kollegen wie man den Valeo selbst reparieren kann.

Tip: Valeos aus frühen Baujahren haben nur eingeklebte Permanentmagnete die sich lösen können. Dann ist der Anlsser blockiert. Wenn er schon auseinander ist sollte man das kontrollieren und das Magnetgehäuse tauschen. Beim neueren sind die Magnete zusätzlich geklammert, fallen nicht raus wenn die Klebung versagt hat. Das Teil kostet ca. 50€.

 

ciao Rudi

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Lets get things straight: Weiter oben hast Du beschrieben, das Du ein Massekabel von MINUS trennst und dann den Durchfluss von MINUS zu Masse misst. Wenn es sich so verhält (oder ich hab was komplett missverstanden), dann ist das technisch gesehen kompletter bullshit. Strom fliesst von PLUS nach MINUS, nicht von MINUS nach Masse.

 

Möchte hier jetzt keine Grundsatzdiskussion über die basics der KFZ Verdrahtung anzetteln, brauche auch keine Erläuterungen in dieser Hinsicht, bin aber nach wie vor der Meinung, dass Du ein Problem mit dem Anlasser hast, und nicht mit irgendwelchen Kriechströmen, die deine Batterie leerlutschen, die dann aber geheimnissvollerweise wieder aufgeladen wird...Bin damit raus aus dem Diskurs.

 

Viel Erfolg.

 

Jan

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