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Thema: V7 Ölablassschraube am Kardan undicht...

  1. #11
    Senior Member Avatar von cdonline
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    Claus-Dieter
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    Hallo Jürgen!

    Mit Hanf und Teflon habe ich in der Firma ganz andere Erfahrungen gemacht.
    Wir haben früher das Gewinde von Dampfleitungen mit Hanf eingedichtet und nach ca. 1,5 Jahren war alles undicht. Als ich die Leitungen auseinander geschraubt hatte, war vom Hanf nichts mehr zu sehen; er hatte sich durch die Wärme vollständig aufgelöst. Seid wir die Leitungen mit Teflon eingedichtet haben, hatten wir kein Problem mehr. Wichtig ist hierbei nur, dass man es nach dem Eindichten nur festzieht und niemals zwecks Ausrichten linksherum dreht, denn dann ist eine Undichtigkeit vorprogrammiert.

    L.G.

    C.-D.

  2. #12
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    Christian
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    Hi,

    ich habe mit gestern noch mal die Dichtungen angesehen. Also meine Kupferdichtungen sind sehr weiche. Man kann sie mit zwei fingern verbiegen. Zum Testen habe ich mal Alu-Dichtungen anderer Größe genommen. die scheinen mir subjektiv fester zu sein. Kann mir irgendwie nicht vorstellen dass die Leckage durch eine zu harte Dichtung kommt.

    Werde mal mir der Schraubendrichtung von Liqui Moly Typ 3808 arbeiten. Vielleicht bringt das etwas. Habe sie jetzt bestellt...

    @Carcano/Thomas
    Mit ist nicht ganz klar wie das Öl dann zu der Ölablassschraube am Kardan kommen soll? Wie könnte ich den Simmerring oder eine Leckage an der Kurbelwelle feststellen?

    Grüße
    Christian

  3. #13
    Senior Member Avatar von Carcano
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    Erstens wird das Öl von der Kupplungsglocke vom Fahrtwind auf das Hinterrad geschleudert wenn es heiß und dünn ist. Zweitens, sehen kannst du nix wenn das Getriebe
    nicht abgeschraubt wird. Hatte zweimal hintereinander den Simmering getauscht weil ich der Meinung war das ich ihn das erste mal verkantet aufgesetzt hatte.
    Weil dann immer noch das Öl munter weiter lief hatte ich den Motor auf einen Holzbock gestellt ohne Rahmen und Getriebe, zum Laufen gebracht und siehe da das
    Lagerschild der Kurbelwelle hatte einen nicht Sichtbaren Haarriss wo das Öl natürlich nur im heißen Zustand heraus gedrückt wurde. Nerv, nerv frühe Guzzi Qualität eben.
    Wenn du auch so ein kleines Loch hast mit Silikon zukleben und Probefahrt machen. Silikon kannst du wieder leicht entfernen.

    Carcano

  4. #14
    Member Avatar von roeme
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    Keine Ahnung ob das hier bei dir auch der Fall ist, aber meine V7 hat mal die gleichen Symptome gezeigt. Der Bösewicht war aber nicht die Ablassschraube selbst, sondern eine Dichtung im Endantrieb (GU19350700, weiss nicht ob das diesselbe Teilenummer ist bei deiner Stone). Diese war mutmasslich infolge eines verhunzten Radwechsels hin.

    Würde dies mal ausschliessen, bevor du an der Schraube rumwürgst/kleisterst.

    Für Öllecksuche eignet sich oft Babypuder.
    #1: 1979 Suzuki GS 550 EC "Red"
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    #3: 2014 Moto Guzzi V7 II Racer

  5. #15
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    Christian
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    Hallo Roeme,

    dasd könnte gut sein, dass es die Dichtung ist. Habe jetzt auf der Nabe auch etwas Öl bemerkt. Außerdem trat es das erste mal nach dem Reifenwechsel auf.... Auch wenn ich nicht ganz verstehe wie die Dichtung beim Reifenwechsel kaputt gehen soll...

    Kann man die Dichtung selbst wechseln? Sieht auf den ersten Blick nicht so kompliziert aus sofern man dafür kein Spezialwerkzeug braucht. Hast du es durch eine Werkstatt erledigen lassen?

    Gruß

    Christian

  6. #16
    Member Avatar von roeme
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    Zitat Zitat von CpktMpkt Beitrag anzeigen
    Hallo Roeme,

    dasd könnte gut sein, dass es die Dichtung ist. Habe jetzt auf der Nabe auch etwas Öl bemerkt. Außerdem trat es das erste mal nach dem Reifenwechsel auf.... Auch wenn ich nicht ganz verstehe wie die Dichtung beim Reifenwechsel kaputt gehen soll...

    Kann man die Dichtung selbst wechseln? Sieht auf den ersten Blick nicht so kompliziert aus sofern man dafür kein Spezialwerkzeug braucht. Hast du es durch eine Werkstatt erledigen lassen?

    Gruß

    Christian
    - Kann man sicherlich, hab's nicht selber gemacht, da ich mit der V7 noch viel zu wenig Erfahrung habe/hatte. Hat um die Dichtung Distanzhalter, mit zig Abmessungen ab Werk, nicht sicher was dort beachtet werden muss.
    - Ich habe bewusst mutmasslich geschrieben, ich konnte mir das Versagen der – zugegebenermassen lächerlich dünnen - Dichtung nicht anders erklären. Hintergrund: Beim Radwechsel mit vers****nen Drehmomentschlüssel dermassen zu stark angezogen, dass schlussendlich sogar ein Radlager hingerichtet wurde. Dadurch möglicherweise zu hohe oder quere oder watweissich Kräfteeinwirkung auf die Dichtung.

    (Malheur wurde unter Lehrgeld abgebucht).
    #1: 1979 Suzuki GS 550 EC "Red"
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    #3: 2014 Moto Guzzi V7 II Racer

  7. #17
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    Christian
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    Hab mit die Dichtung jetzt mal bestellt. Gemäß Werkstatthandbuch ist da auch nicht viel dran nur 8 Schrauben, dann Deckel ab und Dichtung tauschen.

    Die Achsschrauben habe ich zwar nur mit den geforderten 125Nm angezogen aber Wer weis vielleicht ist trotzdem was kaputt gegangen...

    Ich werde weiter berichten.

    Christian

  8. #18
    Member Avatar von roeme
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    Zitat Zitat von CpktMpkt Beitrag anzeigen
    Hab mit die Dichtung jetzt mal bestellt. Gemäß Werkstatthandbuch ist da auch nicht viel dran nur 8 Schrauben, dann Deckel ab und Dichtung tauschen.

    Die Achsschrauben habe ich zwar nur mit den geforderten 125Nm angezogen aber Wer weis vielleicht ist trotzdem was kaputt gegangen...

    Ich werde weiter berichten.

    Christian
    Wenn du Zeit hast und magst, dokumentier' den Austausch doch fotografisch, dann kann der nächste hier drin auch davon profitieren.
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  9. #19
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    Christian
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    Hey,

    so gestern habe ich mal den Kardern ausgebaut. Da die Kardanwelle in der Schwinge absolut rocken ist und kein Öl dort ausgetreten ist kann ich ein undichten Simnmerring am Getriebe wohl ausschließen. Wenn ich das richtig sehe.

    Zum Karden selber: http://www.wendelmotorraeder.de/kard...302071011.html

    Ich glaube das die Dichtungen (22) am der Ölleckage schuldig sein könnten (Danke Roeme für den Tipp)

    Ich habe die Schrauben (25) gelöst und versucht den Deckel abzunehmen. Dies ist mir bisher nicht gelungen. in den ritzen habe ich etwas getrocknetes Öl gefunden. Grund könnte evtl verschüttetes Öl beim Einfüllen gewesenen sein oder ich bin bei der Dichtung auf dem richtigen Weg. Werde mir jetzt einen Universalabzieher besorgen, da es mit der Hand nicht möglich war den Deckel abzubekommen.

    By the way: Im Werkstatthandbuch ist zwar ein Drehmoment Für die Schrauben (25) verlangt aber keins angegeben. Hat da jemand Erfahrungen?

    Bin jetzt 2 Tage auf Dienstreise deshalb wird es wohl erst zum Wochenende wieder weiter gehen.

    Grüße

    Christian

  10. #20
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    Jürgen
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    Hallo @CpktMpkt

    Aus der Wendel Zeichnung geht leider nicht hervor welche Festigkeit bzw. Größe die genannte Schraube hat. Zur Schraube gehört jedoch eine Sprengscheibe als Sicherung. Diese hat als Angabe 8 x 15 x x0,3. Daher kann Deine Schraube nur eine M8 sein. Von denen hast Du 6 Stck. Guckt man die Schraube auf dem kleinen Bildchen genauer an, sieht man, daß dort am Anfang des Gewindes eine Art Lack ( in blau ) aufgetragen ist, welche die Schraube als Ausdrehsicherung mit auf den Weg bekommen hat. Kann aber genauso bedeuten, daß es gar keinen blauen Lack darstellen soll, sondern einen Kleber ! Was ich mir eher vorstellen kann. Schade daß keine Beschreibung dafür anklickbar ist.
    Tabellen für Anzugsdrehmomente gibts genügend als PDF und sonstiger Form. Ohne Kenntnisse der Festigkeit ( ich schätze die auf 10.9, gut möglich daß die Festigkeit auf dem Schraubenkopf lesbar ist ) der 6 Schrauben gilt : Nach fest kommt ab.

    Mein Tipp zur Sache : Druck Dir die Seite von der Wendel- Zeichnung aus, diese mitsamt der Schraube einem Mechaniker unter die Nase halten. Dann danach handeln was der meint.

    Viel Erfolg mfg Jürgen

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