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Thema: V7 Ölablassschraube am Kardan undicht...

  1. #21
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    Christian
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    Hey Jürgen,

    vielen Dank die Standard-Werte kenne ich. Bei den Schrauben handelt es sich um M8 mit Festigkeitsklasse 8.8 d.h. nach VDI max 22 Nm. Beim rausschrauben ist mir der "Lack" auch aufgefallen. Ich denke es handelt sich um Schraubensicherungslack. Werde das beim Montieren wieder benutzen. Habe ein Liqui Moly mittelfest. Schaden kann es ja nicht.

    Grüße

    Chrsitian

  2. #22
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    Christian
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    Guten Morgen,

    ich habe den Samstag Nachmittag in der Garage verbracht. Aber es hat sich gelohnt. Nach einer 60km Überlandfahrt ist der Kardern und das ganze Hinterrad nun ölfrei.

    Die Vermutung von Roeme war scheinbar richtig. Es waren die Dichtungen (21) Schuld an der Undichtigkeit.

    Was habe ich nun gemacht:

    Zeichnung Kardan: http://www.wendelmotorraeder.de/kard...302071011.html

    Zeichnung Antiebswelle: http://www.wendelmotorraeder.de/schw...302071010.html

    Erstmal den Kardan ausbauen: Dazu beide Auspuffrohre ab, Stoßdämpfer links ab, Bremssattel wegnehmen, Hinterrad ausbauen, Stoßdämpfer rechts weg (Schwinge vorher abstützen), dann die vier Hutmuttern an der Schwinge abnehmen und den Kardan nach hinten abziehen.

    Jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen. Sie sind im allgemeinen aber auch sehr gut im Werkstatthandbuch beschrieben. Trotzdem will ich hier noch mal kurz von meinen Erfahrungen berichten:

    Um an die Dichtungen ranzukommen muss der silberne Deckel (13) zusammen mit dem Mitnehmerkranz (16) entfernt werden. Dazu die Schraubenbolzen (25) entfernen. Vor dem Entfernen des Deckels am besten die Lage markieren damit die Schrauben nachher wieder fluchten. Der Deckel lässt sich allerdings nicht mit der Hand entfernen. Ich habe mit dazu aus der Werkstatt einen Universalabzieher ausgeliehen. Man kann das Gewinde einfach auf den Abstandshalter (11) aufsetzten und mit dem Karken den Deckel runterziehen.
    Die Dichtungen sind aus Papier (an einer stelle durchgerissen, vielleicht der Grund?) und zusätzlich mit einer klebrigen Dichtmasse eingeschmiert. Jetzt kommt der Langwierigste Teil . Die Dichtmasse von den Teilen (13,21,1) entfernen. Dazu am besten eine Spachtel und ordentlich Bremsenreiniger verwenden. Anschließend habe ich alle metallischen Dichtflächen mit Hylomar dinn eingeschmiert die Papierdichtungen eingesetzt und alles zusammengebaut. Die Schrauben (25) habe ich ebenfalls mit dem Dichtmittel eingeschmiert und überkreuz, schrittweise mit 20Nm abgezogen. Anschließend alles in umgekehrter Reinfolge wie oben einbauen.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich mal die Teile 2-6 der Antriebswelle ordentlich eingefettet. Denke das macht Sinn und beugt Verschleiß vor.

    Hoffe damit ich anderen geholfen.

    Bild: Universalabzieher:
    Name:  Universalabzieher.JPG
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    Grüße

    Christian
    Geändert von CpktMpkt (Heute um 06:49 Uhr)

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