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Thema: V7 Ölablassschraube am Kardan undicht...

  1. #1
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    Christian
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    V7 Ölablassschraube am Kardan undicht...

    Hallo Leute,

    Ich bin langsam am verzweifeln. Ich habe seit einiger Zeit das Problem, dass ich an der Ablassschraube von Kardern Öl verliere.

    Ich habe jetzt schon zum zweiten Mal die Metalldichtung gewechselt. Jetzt ist eine Kupferdichtung drin. Nach der ersten Testfahrt, ca. 15km war alles trocken. Voller Euphorie eine große flotte Runde gedreht und siehe da, an der Ablassschraube ist wieder feucht und das drehende Rad verteilt dann Alles am Hinterrad.

    Hat jemand noch einen Tipp für mich. Macht ein Teflonband oder so Sinn?


    Grüße

    Christian

  2. #2
    Senior Member Avatar von sessantuno
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    Peter
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    Servus Christian,

    du schreibst "jetzt ist eine Kupferdichtung drin".
    An einem Gehäuse aus Alu-Legierung wie dem Kardantrieb ist ein Alu-Ring als Dichtring sinnvoller, weil weicher und an die Dichtfläche anpassungsfähiger. Auch ein Kupferring kann sehr gut abdichten, soweit die Dichtfläche noch einigermaßen glatt und nicht bschädigt ist. Kupfer hat den Nachteil das es härter ist und sich nicht so gut anpasst. Für Kupferringe empfehle ich dir einen Uralttrick: einen neuen Kupferring mit einer Lötlampe oder Autogengarnitur (soweit vorhanden) vor Verwendung "ausglühen"; d.h. soweit erhitzen, das er sich blau verfärbt aber nicht mehr. Zur Kontrolle lässt sich der so behandelte Ring sehr leicht mit den Fingern verbiegen. Die Ablassschraube sollte damit auch dicht sein, außer das Gewinde ist schon defekt und die Schraube dadurch nicht mehr richtig festziehbar. Ein Teflonband hilft erfahrungsgemäß nichts, weil heißes Öl in der Regel überall durchdringt, ausgenommen einer ordnungsgemäßen Dichtfläche.

    Peter

  3. #3
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    Christian
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    Hey Peter,

    vielen Dank. Hatte Kupfer genommen weil bei uns in der Arbeit verfügbar. Alu hätte ich erst besorgen müssen. Ne Lötlampe etc. habe ich leider keine da.

    Hatte schon gedacht etlv. Loctite 542 oder Liqui Moly 3808 zu verwenden. mit 160°C sollte man ja am Kardan hinkommen, Bin aber nicht sicher ob es sinnvoll ist...? Das Gewinde ist i.O. Öl kommt immer nur wenn das Öl heiß ist. im kalten Zusand auch nach Tagen nix.

    Vielleicht probiere ich beides, Dichtmittel + Dichtung. Das dauernde Öl ablassen und wieder einfüllen nervt. Noch schlimmer das reinigen der öligen Hinterradfelge....

    Grüße und Danke

    Christian

  4. #4
    Senior Member Avatar von sessantuno
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    Peter
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    Hallo Christian,

    ich kenne diese modernen Dichtmittel nicht einmal, aber Loctite war eigentlich immer ein verlässliches Qualitätsprodukt und einen Versuch ist es sicher wert! Die Frage ist ob der Dichtmassenhersteller eine fettfreie und trockene Fläche voraussetzt, was mit einem mit Bremsenreiniger getränkten Lappen auch funktionieren müsste.

    Viel Glück
    Peter

  5. #5
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    Das ist ein guter Tipp und eine Erklärung, denn zufälligerweise, hätte ich gestern auch das kardanöl gewechselt und siehe da auch undicht, Kupfer ist wohl falsch, alluringe hatte hatte ich nicht, jetzt unbedingt ändern, danke.

  6. #6
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    Hallo @CpktMpkt und @Kermin

    Loctide ist nicht gleich mit Dichtmittel und Schraubensicherung. Den von Dir genannten ist mir nicht geläufig. Aber auf der HP von loctide ist recht gut beschrieben welchen Verwendungszweck man einen Kleber zuschreiben kann. Loctide unterscheidet selbst zwischen lösbaren - für Deine Zwecke - und nicht lösbaren !
    Wie Peter beschrieben hat,Teflon hilft hier nix, bei Wasser ist das ganz OK, bei Öl nicht. Den Vorgang der Wärmebehandlung für Kupfer nennt man : Weichglühen (Rekristallisieren) Ab 380°C bis 440°C. Das kann in Deinem Fall nützlich sein, wenn klar ist, Dein Kupfer ist zu hart. Kupferlegierungen gibt es viele, Dir dürfte kaum bekannt sein welche Legierung Deine Dichtung hat. Daher würde ich auch zur Alu Dichtung greifen. Was org. verbaut ist weiß ich leider nicht. Sind denn Deine Dichtflächen nicht nur fettfrei und trocken, sondern auch " Plan " auf deutsch ebene Fläche ? Wenn alles ok ist incl. Gewinde dann muß es wohl dicht werden. Kommt zu allem Trotz immer noch Öl heraus würde ich mal den altbewährten Hanf probieren. Macht lustig bis 200°C mit.

    Gute Gelingen mfg Jürgen

  7. #7
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    Sicher, daß es die Ablaßschraube ist und nicht vom Simmering kommt
    und von dort zur tiefsten Stelle des Kardangehäuses, der Ablaßschraube, läuft?

    Gruß
    Frank

  8. #8
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    Christian
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    Hallo Frank,

    die Befürchtung mit dem Simmerring hatte ich auch schon. Wo würde sich dann noch Öl zeigen? Bzw. wie könnte man den Simmering prüfen? Hast du da Erfahrungen? Habe extra mal das Rad ausgebaut aber innen kein Öl entdecken können.


    @ Jügren,

    die beiden von mir benannten Mittel sind keine Schraubensicherungen sondern Dichtmittel für Gewinde, insbesondere das Lquit Moli ist für Öl- und Kühlmittelkreisläufe gedacht. Und auch mit Handwerkzeugen lösbar
    https://pim.liqui-moly.de/pidoc/P000...ng-14.0-de.pdf

    Grüße

    Christian

  9. #9
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    Roland

  10. #10
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    Es könnte auch vom Simmering der Kurbelwelle kommen. Guzzi hat dazu bei den meisten Guzzi's unten an der Kupplungsglocke ein kleines Loch gelassen damit man
    nicht eine Naßkupplung bekommt. Das es diese dicke Pampe vom Kardan sein soll kann ich mir nicht vorstellen.

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