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Wolfgang K.

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  1. Wolfgang K.

    Le Mans 1400, kommt sie kommt sie nicht??

    Die kommt nie und nimmer - leider. Bin richtig erschrocken, als ich die in MOTORRAD gesehen und dann einen Blick aufs Sparschwein geworfen hab'. Dann hab' ich beruhigt festgestellt, dass da lediglich ein paar Leute mit Verstand etwas entworfen haben - die gibt's bei Piaggio, was MOTO GUZZI anbelangt, bedauerlicherweise nicht wirklich. Also meine Sparsau grunzt und quiekt wieder frei von Existenzängsten munter vor sich hin und will weiter gefüttert werden. Aber: warum sollten 120 PS, oder auch weniger, nicht zu einem Sportbike passen - wir reden jetzt nicht von einem Supersportler wohlgemerkt. Mit 100 PS plusminus ein bisserl 'was und ordentlich Schmalz, also Drehmoment, kannst Du mit einem guten Fahrwerk/Bremsen im unbeobachteten Winkelwerk schon ordentlich zuschlagen.
  2. @ carcano: nicht ganz, nur ca. 15x um die Welt. Was war im Wesentlichen: 1 x Getriebewelle abgeschert, 1 x Getriebelager kaputt, 2 x Kreuzgelenk gewechselt, 2 x Hinterachsantrieb erneuert, 2 x Kupplung, 2 x Rückholfeder, 1 x Kolben plus Zylinder plus KW neu gelagert (war technisch nicht notwendig, wollte aber größere Zylinder/Kolben) bei gut 160.000 km, 2 x Rotor, 1 x Stator, 1 x Regler, 2 x 1 Zündspule, 1 x Zündschloss, ein paar Akkus, 1 x Federbeine neu (Koni) vor einer Ewigkeit - das scheint auf den ersten Blick durchaus beachtlich, gemessen an der Laufleistung aber nicht all zu viel, zumal überproportional viel von all dem auf den ersten 100.000 km erfolgte (Le Mans ). Die V-35/V-50 lief eigentlich noch problemloser. Einmal allerdings Schwingenlagerung im Getriebeblock links während der Fahrt gebrochen und - gelinde gesagt - ziemlich instabiles Fahrverhalten in der Folge - passiert beim Ausrollen vor einer zum Glück roten Baustellenampel auf einer Bundesstraße.
  3. Carcano, da ist wohl einiges kaputt gegangen. Habe da gänzlich andere Erfahrungen: Le Mans II EZ 1/79 - 380.000 km (davon 350.000 km von mir) V-35/V-50 EZ 2/79 - gut 160.000 km (alle von mir) BENELLI AB 250-2C knapp 40.000 km (alle von mir) Natürlich war da auch 'mal 'was, aber gemessen an der Kilometerleistung Peanuts. Nuovo Falcone (4.000 km von mir) und TS 250 (14.000 km von mir): kann ich noch nix dazu sagen. Die sind bei mir selber noch zu wenig gelaufen.
  4. Wolfgang K.

    Schnellgasgriff an LM2

    Ein Spezl fährt an seiner Le Mans IV/V (so genau weiß man das nicht: original mit 16" Vorderrad und Verkleidung der V-er) die Moto Spezial Umlenkrollen - ein ewiges Gefrett mit dem Einstellen und lange Zeit unter hoher Last herausspringende Gaszugnippel. Wenn nur der Gasgriff getauscht wird und der Umfang der Rolle kleiner wird steigen entsprechend die aufzuwendenden Kräfte. Den Originalgasgriff find' ich gut - funktioniert zuverlässig wie auch das Pendant am linken Lenkerende.
  5. @Toni64 Deine V 11 Le Mans hat aber deutlich elegantere Schalldämpfer. Jetzt stell' Dir noch einen kleineren Tank und eine schmalere, zierlichere Verkleidung dazu vor und schon wär's optisch ein richtiger Genuß. Neues hat's schon schwer, eingeräumt, aber die 1100 Sport und die Daytona waren schon elegante Sportler und hatten Einspritzung. Die MGS 01 - warum haben's die nicht auf die Straße gebracht. 2002 stand ich in München auf der Intermot davor und hab' mir gedacht: das isses!!! So muss das aussehen. Die war der Star der Ausstellung!
  6. Nicht nur aber auch. 1100 Sport und Daytona wären würdige Nachfolger gewesen, ebenso die MGS 01. Erstgenannte sind schon vor fast 30 Jahren erschienen, letztgenannte nicht in Produktion (zumindest für straßenzugelassenen Betrieb) gegangen.
  7. Den würdigen Nachfolger der Le Mans (die V 11 Le Mans war kein würdiger Nachfolger sondern ein fetter Pflunzen!) sehe ich noch nicht 'mal am Horizont. Ein bisserl höhere Verkaufszahlen, also so zwei, drei, vier Prozent Marktanteil, also da würden sich die Händler, der Importeur und der Hersteller evtl. doch ein bisserl freuen. Aber ich bin da unbesorgt: das bekommen die Ahnungslosen bei PIAGGIO/MOTO GUZZI nie hin. So bleibt der Blick auf den müden Adler in der Asche und auf vergangene Zeiten, als MOTO GUZZI sowohl im Touren- (T, T3, T3 California, SP) als auch im Sportbereich (V7 Sport, 750 S3, Le Mans) richtig vorne war.
  8. Die Hariboschalter funktionieren an meiner Le Mans seit Produktion 1978 bis heute auf 380.000 km störungsfrei. An der V-35/V-50 waren die auch knapp 10 Jahre im Einsatz (bis zum Verkauf ) und haben dort gut 160.000 km ebenso zuverlässig funktioniert. Irgendwas muss ich bei den GUZZI falsch machen.
  9. Das mit dem neu und besser kommt wohl auf den Standpunkt an, sprich: die Gewichtung unterschiedlicher Aspekte. Nicht nur, aber auch, in diesem Jahr in den Alpen und im Apennin, leider nur gut 1400 km geworden. Am letzten Tag hat mich die Fedaia-Westrampe runter 'ne halbe Gruppe abgehängt, ansonsten waren wir, also mein Spezl mit seiner R 100 S und ich mit der 950-er Le Mans die Zügigeren und einige haben vergeblich versucht wieder an uns vorbeizugehen - dabei waren wir zwar flott, aber entspannt unterwegs. Aber darum geht's auch nicht alleine - will nur sagen: der Tonti-Rahmen ist noch immer eine sichere Bank (wurde nicht umsonst bis vor wenigen Jahren von GUZZI verwendet), die Bremsen bremsen befriedigend bis gut (mir reicht's so), der Motor hat Druck ab Standgas und trägt damit einiges zu einer unaufgeregt zügigen Fahrweise bei. Damit kann man auch heute noch manche überraschen. Aber, zurück zum Thema, wenn halt einiges richtig sch...e läuft mit einer nahezu neuwertigen GUZZI, und das ja angeblich nicht so oft vorkommt, dann stünde es dem Hersteller/Importeur sehr gut an, den Kunden zu unterstützen und zu sehen, dass das Moped endlich normal funktioniert, und zwar mit einer ordentlichen bis kompletten Beteiligung. Stattdessen zicken sie 'rum und machen sich vom Acker - da brauchen sie sich nicht zu wundern wenn sie mittlerweile bei 0,73% Marktanteil (Quelle: Motorradfahrer 9/18) angelangt sind und von wirklichen Exoten-Marken überholt wurden. Dafür gibt es aber noch manche andere Gründe.
  10. Die "Klimbim"-Schalter werden mittlerweile für ein Vermögen gehandelt. Bei meiner 2-Takt 250-er BENELLI haben die bis zum Verkauf bei 39.000 km prima gefunzt, bei meiner TS 250 funzt der Kurzschlussschalter nicht mehr, der Lichtschalter wurde mittels eines selbstgefertigten Kontaktformteils wieder instand gesetzt und funzt nun auch wieder vollumfänglich. Wenn Du die nicht mehr brauchen kannst kannst sie mir zusenden.
  11. Wolfgang K.

    Reifen, Pneus, Gummis für Moto Guzzi

    Lange Zeit AVON AM 26 Roadrider auf der Le Mans (100/90-18 und 120/90-18). Toller Reifen: handlich aber nicht kippelig/nervös, neutral von der Mitte bis zur Kante, gute Haftung, ewiges Leben, toll. Derzeit Conto Classic Attack und Road Attack 2. Ebenfalls sehr guter Reifen, der sich wie der AVON fährt. Angeblich bessere Haftung aber der AVON ist ja auch nicht weggerutscht/-geschmiert.
  12. Bei meiner ist das Interferenzrohr an einem Schalldämpfer angeschweißt (gepunktet). Jetzt schnarrt's nur noch in einem ganz engen Bereich bei knapp 1500 U/min. Ansonsten herrscht, zumindest von dort, Ruhe.
  13. Das mit dem W123 ist Deine Aussage Andreas. Aber nebenbei: so einen hatte ich vor gut 10 Jahren auch 'mal, war zuletzt gut 25 Jahre alt, bevor er dann verkauft wurde und seinen Weg in die Savannen Afrikas antrat. Kann also kein so schlechtes Auto gewesen sein - heutzutage werden ja fast neue Diesel-PKW ausgemustert. Wenn Du mit Deiner GUZZI V 7 II Stone zufrieden bist, umso besser, sehr gut, würd' ich sagen (wie hoch ist denn deren Laufleistung?). Und ich wünsch' Dir wirklich, dass das so bleibt. Ich kann da wirklich nicht klagen: im Winter, also so von ca. Anfang November bis etwa Anfang März wird die Le Mans auch nicht bewegt - da gibt es geeignetere Mopeds in der Garage. Aber wenn dann das Rollout in die Saison erfolgt: raus aus der Garage, Benzinhähne auf, Klappchokes betätigt, vier- fünfmal zügig am Gas gedreht (wg. zusätzlicher Benzineinspritzung in die Ansaugkanäle mittels Beschleunigerpumpe), Druck auf's Starterknöpferl und wwrrruuuummmmm legt die los und läuft dann mit einem prima Standgas bis ich fahrbereit bin. Zur Laufleistung der 40-jährigen Signora hab' ich mich ja schon geäußert. Prinzipiell ähnlich beim Falken weil der wg. Öltemperaturen um 50°C wenn's draußen einstellige Temperaturen hat in der kalten Jahreszeit auch kaum zum Einsatz kommt - der hat aber erst knapp 40.000 km runter. Nur nehm' ich da den Kickstarter. Den muss ich mangels E-Starter bei der 250-er TS (jungfräuliche 33.000 km) nehmen. Beim zweiten entspannten Runtertreten des Hebels plärrt der kleine 2-Takter los. Alle drei GUZZI im Alter zwischen 40 und knapp 50 Jahren.
  14. Logisch ist der Fall von Maxi Moto's GUZZI ein Einzelfall. Kommt halt immer drauf an, wie viele Einzelfälle es - bezogen auf die Gesamtzahl (der Mopeds) - gibt und, noch wichtiger, wie der Hersteller/Importeur damit umgeht. Da kann viel Vertrauen hergestellt werden aber ebenso den Bach runtergehen. Wenn ich von den Problemen der Händler mit dem Importeur rede weiß ich durchaus wovon ich rede - Grabichler, Iwan Bikes, Henkels, Kick, zuletzt Häring - alle das Handtuch geworfen. GUZZI ist ja nicht geholfen, wenn man die Probleme nicht benennt. Manche, die ähnliches wie Maxi Moto erlebt haben, stoßen die GUZZI ab, berichten in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis und machen's nicht weiter publik, andere suchen sich Rat in einem Forum wie hier und berichten dort. So entsteht ein Ruf - allerdings nicht wie Donnerhall. Den zu korrigieren braucht's mehr als ein paar getauschte Tanks und Benzinpumpen. Anekdote am Rande: es ist wohl schon über 20 Jahre her, eher ein bisserl mehr, als ich bei Signora Valassi wegen Verschleißteilekauf eingelaufen bin. Signora Valassi, früher deren Vater, hat einen kleinen aber feinen Laden in Mandello del Lario in der Verlängerung der Via Parodi, also der Straße, an der das GUZZI-Werk liegt und verkauft seit Jahrzehnten GUZZI-Teile. Man tritt ein und ist wie aus der Zeit gefallen oder um Jahrzehnte zurück versetzt: Eintreten und vom Licht in den Schatten, schwerer breiter Verkaufstresen aus Massivholz, dahinter deckenhohe Regale mit Teilen gefüllt, drüber, unter der Decke, aufgereiht dutzende Felgenringe. Man nennt das betreffende Modell und erhält den entsprechenden Teilekatalog mit Explosivzeichnung der jeweiligen Baugruppen. Jedenfalls hab' ich mir damals gedacht, nimm' eine Tacho- und Drehzahlmesserwelle mit - könnt' man ja 'mal brauchen. Da kommt Frau Valassi mit einer Welle und einer Seele heran. Die Seele gab's (und gibt's) einzeln, ohne Hülle, als Ersatzteil!!! Die hat dann wohl so 2000 Lira, also ca. 2 DM, gekostet.
  15. Ich würde mir auch nie eine neue GUZZI kaufen. Was GUZZI im Bereich Garantie und Kulanz liefert und wie die alle Händler hier im Umkreis von 60 km in den knapp 40 Jahren seit ich GUZZI fahre vergrault haben, dass spottet jeder Beschreibung. Darüberhinaus auch Qualitätsprobleme, vor allem in den 90-ern. Ich hör' jetzt zum Aufzählen auf weil so viel Zeit ist's mir nicht wert. Jederzeit würde ich mir nach Besichtigung und Probefahrt eine GUZZI bis Ende der 70-er, Anfang der 80-er kaufen. Da gibt's keine Tankprobleme, keine Probleme mit Einspritzpumpen, ..., die laufen einfach nur. Okay, derzeit verliert die Le Mans minimal Öl am Kardan, der neue Dichtring liegt schon (zuletzt gewechselt im Herbst 2001 oder vor gut 170.000 km) da und wenn das Rad zum Reifenwechsel so in ca. 4000 km eh 'raus muss wird der getauscht. Dann wird die GUZZI aber schon deutlich über die 380.000 km drüber sein. Die läuft und läuft und läuft und ...
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